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Stern des Nordens
Verfasser: D.B. John (1)
Verlag: Rowohlt (1274) und Wunderlich (160)
VÖ: 26. September 2018
Genre: Thriller (5037)
Seiten: 544 (Broschierte Version), 560 (Gebundene Version)
Themen: CIA (143), Mission (471), Nordkorea (14), Schwestern (797), Zwillinge (449)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. November 2018 um 18:10 Uhr (Schulnote 5):
» Zum Inhalt:
Washington DC, 2010: Zwölf Jahre ist es her, dass Jenna Williams' Zwillingsschwester an einem Strand in Südkorea spurlos verschwand. Als die CIA die frischgebackene Agentin auf eine geheime Mission nach Nordkorea schickt, ist sie fest entschlossen, die Wahrheit über ihre Schwester herauszufinden.
Meine Meinung:
Das war einfach nicht mein Thema. Ich bin von Anfang an nicht in die Geschichte gekommen. Die vielen Erzählstränge mit vielen Personen, schwierigen Namen habe es echt schwer gemacht einen Zugang zur Geschichte zu finden. Durch die Vielschichtigkeit war auch der Erzählfluss eher gebremst. Der Schreibstil an sich war dennoch gar nicht so schlecht, die schlechte Bewertung liegt bei mir eher bei der Thematik, in die ich nicht hinein gefunden habe.
Fazit:
Nicht mein Thema.«
  11      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 12. November 2018 um 18:01 Uhr (Schulnote 5):
» Abenteuer in Nordkorea

Dieser Thriller hat mich für Nordkorea interessiert, denn über dieses Land erfährt man in Europa nur wenig,da wir, anders als die USA,nicht unmittelbar durch die Langstreckenraketentests bedroht sind. Nordkorea wird von einer marxistischen Erbmonarchie regiert, die Hunger und Unterdrückung als Druckmittel gegen die Bevölkerung einsetzt, um selbst uneingeschränkte Machtausübung durchsetzen zu können. Wer sich widersetzt, wird in Lager verbannt, wo Folter, Schläge. Vergewaltigungen, Kindstötungen, gefährliche Arbeit sowie, teils willkürliche, Hinrichtungen praktiziert werden. Die hungernden Menschen leben wie Tiere! Unter wirtschaftlichem Aspekt haben die Lager aber keinen Sinn. Zwangsweise wird Kim Jong-il von der Bevölkerung wie ein Gott verehrt. Jeder muss ihm Liebe und Verehrung entgegenbringen, andere Religionen sind verboten.
Neben der fiktiven Handlung erfahren wir also sehr viel über die bittere Realität dieses Landes, das nur wenige Menschen in sehr eingeschränkter Weise besucht haben.
Der Schreibstil ist mitreißend und enthält viele Details,welche die Handlungen und Beschreibungen vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Wir finden 3 Erzählstränge. Jenna Williams, CIA-Agentin wird in geheimer Mission nach Nordkorea geschickt. Die ca. 60-jährige Marktfrau Moon lebt unter einfachsten Bedingungen in der nordkoreanischen Provinz. Die wahre Abstammung des Parteifunktionärs Cho wird wegen einer Beförderung durchleuchtet. Es kommt heraus, dass sein Großvater mit dem Feind, der USA, kollaboriert hat. Somit ist der Enkel, in Form einer Sippenhaft, ebenfalls schuldig und wird in ein Lager verbannt. Der ehemals treue Anhänger des Regimes fragt sich, inwiefern Wahrheit, Logik und Vernunft umgekrempelt werden. Er kann fliehen und und seine Perfektion in vielerlei Hinsicht ausnutzen.
Frau Moon wird Zeugin, wie Locke, eine Christin hingerichtet wird. Auch sie kommt in ein Lager und trifft dort ihren lang verschollenen Sohn. Jenna gelingt es, durch Chos Hilfe ihre entführte Schwester aus Nordkorea herauszubringen . Diese ist Teil des des dortigen Samenkornprogramms.
Der Spannungsaufbau ist perfekt geglückt. Bis zum Schluss bleiben Lesefreude und Interesse erhalten. Letztendlich werden die 3 Erzählstränge miteinander verbunden und es kommt zu einer teilweisen sehr perfekten und märchenhaften Auflösung. Jenna erinnert in der Szene im Zug an die um sich schießende Lara Croft. Besonders gut hat mir Frau Moon gefallen, die durch ihre Liebe, ihren Mut, ihre Menschenfreundlichkeit und ihren Erfindungsreichtum überlebt.
Generell ein sehr lesenswertes Werk mit mehr als 500 mitreißenden Seiten«
  9      0        – geschrieben von rosenfreund
Kommentar vom 8. November 2018 um 18:08 Uhr (Schulnote 1):
» ENTSETZENERREGENDE EINBLICKE IN EIN ABGESCHOTTETES LAND
Von der ersten Seite an fesselte mich D. B. Johns Thriller. Es beginnt im Juni 1998 an einem Inselstrand Südkoreas. Die neunzehnjährige Soo-min und ihr gleichaltriger Freund Jae-hoon verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen.
Es vergehen zwölf Jahre. Der Autor befördert den Leser abwechselnd an drei verschiedene Schauplätze und zu drei sehr unterschiedlichen Protagonisten. Zunächst ist da die frischgebackene CIA-Agentin Jenna Williams aus den USA, die für eine geheimnisvolle Mission nach Nordkorea entsendet wird. In der Zeit ihrer Spionageausbildung entdeckt sie, dass ihre Zwillingsschwester nach Nordkorea entführt wurde. Die beiden anderen Handlungsorte befinden sich in Nordkorea. Der loyale Oberst Cho in Pjöngjang ist ein hoher Parteifunktionär, der die Privilegien in der verbotenen Stadt mit seiner Familie genießen darf. Die Bäuerin Moon indes kämpft in einem Dorf der nordkoreanischen Provinz ums Überleben.
Wie die Handlungsstränge zusammengeführt werden, das ist atemberaubend spannend. Im Prolog, in den 57 Kapiteln von angenehmer Länge und schließlich im Epilog berichtet der Autor über einen Zeitraum von etwa 16 Monaten (Oktober 2010 bis Februar 2012). Er erzählt von Geschehnissen, von denen man glauben mag, dass sie nicht in unserer Welt passieren. Des öfteren geriet ich an meine Grenzen des Verstehens der so unglaublichen Ereignisse. Vor dem Teil 1 ist ein Zitat abgedruckt:
„Die Saat der Klassenfeinde, wer auch immer sie sind, muss bis in die dritte Generation ausgerottet werden.“ (KIM IL-SUNG, im Jahre 1970)
Und danach wird bis zum heutigen Tag gnadenlos gehandelt. Stammbäume werden bis in die dritte Generation zurückverfolgt. Das ist auch Thema dieses Buches und ließ mich ebenfalls fassungslos zurück.
Ich fand die Story sehr aufschlussreich, informativ und vor allem nachvollziehbar in einem angenehmen Schreibstil erzählt. Dazu waren die Hinweise, Erläuterungen des Autors im Anhang sehr hilfreich. Was mir bis zum Ende des Thrillers teilweise als unmöglich, als fiktiv erschien, erklärten die Anmerkungen ausführlich. Sie trugen dazu bei, die Situationen, Vorgänge, Vorgehensweisen in dem abgeschotteten Land, besser zu verstehen. Außerdem bemühte ich die Suchmaschine Google. Es ist vieles im Buch verarbeitet, worüber es sich lohnt, Näheres zu erfahren.
Da ansonsten Nordkorea eher selten Thema ist, war das Buch für mich eine große Bereicherung. „Stern des Nordens“ wird als Thriller ausgewiesen und so sollte die Story um die drei Protagonisten auch bewertet werden. Nicht alles ist bis ins letzte realistisch, aber gerade die grausamsten, brutalsten Szenen der Folterungen, die qualvollen Zustände in den Lagern, die unerträglichen Arbeits- und Lebensbedingungen eines großen Teils der Bevölkerung, die menschenverachtenden Programme der Regierung, sind es doch. Ein Teil der Handlung ist nichts für zart besaitete Seelen. Entsetzlich, was Menschen in unserer Zeit und auf unserer Erde ertragen und erdulden!
Ein sehr aufwühlender Thriller, der auf Realität basiert. Grausam. Unvorstellbar. Zustände, die es auf dieser Welt nicht mehr geben sollte. Nordkorea ist noch immer ein totalitäres Regime mit großen Widersprüchen. Wie lange noch?
Das Cover zeigt den Zug des Großen Führers (Bestandteil der Handlung), der durch eine schneebedeckte, hier nicht sichtbare Landschaft fährt. Darauf in großen, roten erhabenen Lettern der Autor, der Titel und ein roter Stern. Im Anhang gibt es ein Glossar nordkoreanischer Wörter, die im Buch Erwähnung finden.

Ich bewerte mit fünf von fünf Sternen und spreche für alle Freunde des Politthrillers eine unbedingte Lese-/Kaufempfehlung aus.«
  13      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 6. November 2018 um 14:43 Uhr (Schulnote 1):
» Spannendes und überzeugendes Thrillerdebüt mit Schauplatz Nordkorea

Mit seinem Romandebüt legt der Autor D.B. John gleich einen packenden Thriller vor, der mich trotz leichter Schwächen auf ganzer Linie überzeugen konnte. Zudem bietet er mit Nordkorea einen noch recht unverbrauchten Schauplatz auf, der hier für reichlich frischen Wind im Genre sorgt.

Die Geschichte wird im wesentlichen von drei Protagonisten getragen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.
Da wäre die frischgebackende CIA-Agentin Jenna Williams, die im Rahmen ihrer ersten Mission auch das Schicksal ihrer vor Jahren verschwundenen Schwester klären will.
Im Rahmen dieser Mission trifft sie auf den linientreuen Parteifunktionär Cho, dessen Familiengeschichte im Rahmen einer Beförderung gerade gründlich durchleuchtet wird. Dabei treten Geheimnisse zu Tage, die Chos Leben vom einen auf den anderen Moment ins Chaos stürzen und alles in Frage stellen, auf das Cho bisher so sehr vertraut hat.
Und dann wäre da noch die Bäuerin Frau Moon, die eigentlich nur ein paar Dinge aus einem Zufallsfund auf dem Markt verkaufen will und dabei plötzlich zur Stimme des Widestands gegen Willkür und Unterdrückung wird.

Wie der Autor diese drei Erzählstränge im Laufe der atmosphärisch dichten Geschichte zusammenführt und zu einem absolut überzeugenden Geamtbild verknüpft, ist schon große Thrillerkunst. Zudem verfügt er durch seinen längeren Aufenthalt in Südkorea und einige persönliche Besuche in Nordkorea über umfangreiche Kenntnisse zu den dortigen Lebensumständen, die man seinem Buch auch jederzeit anmerkt.
Mit einem packenden Schreibstil und den bildhaften Beschreibungen, die das Kopfkino mächtig ankurbeln, treibt der Autor seine Geschichte voran, nimmt sich im ersten Drittel aber auch ausreichend Zeit, seine Haupt- und Nebenfiguren sorgfältig einzuführen und zu charakterisieren. Mir persönlich hätte dabei gerade Jenna durchaus die eine oder andere Ecke und Kante mehr vertragen, da sie mir insgesamt doch etwas zu perfekt rüberkommt, das ist aber wohl eher Geschmackssache.
Genretypisch mündet die Geschichte schließlich in einem großen Showdown, der meiner Meinung nach zwar ein wenig zu dick aufträgt, es in Sachen Spannung und Dramatik aber an nichts vermissen lässt und so insgesamt doch für ein absolut stimmiges und gelungenes Ende sorgt.

Wer auf spannende Triller an eher ungewöhnlichen Schauplätzen Gefallen findet, wird hier bestens bedient und unterhalten.«
  11      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 31. Oktober 2018 um 8:34 Uhr (Schulnote 2):
» Vor über zehn Jahren verschwand die Zwillingsschwester von Jenna Williams an einem Strand in Südkorea. Man vermutete einen Badeunfall. Nun ist Jenna bei der CIA und soll auf eine geheime Mission nach Nordkorea. Da Jenna überzeugt ist, dass ihre Schwester noch lebt, will die die Chance nutzen und nach ihr forschen.
Die Menschen in Nordkorea sind arm und kämpfen ums Überleben. Als der Bäuerin Moon ein Paket aus dem Ausland in die Finger fällt, verkauft sie die Dinge auf dem Markt. Aber die Polizei hat ein Auge auf die Marktfrauen.
Cho hat es in seinem Land weit gebracht. Im Gegensatz zu den meisten Menschen genießt er einen recht hohen Lebensstandard. Natürlich ist er ein treuer Anhänger des Führers Kim jong-il. Doch dann erfährt er etwas, dass alles in Frage stellt, woran er bisher geglaubt hat. Seine Begegnung mit Moon und mit Jenna hat ungeahnte Folgen.
Diese Handlungsstränge verlaufen zunächst nebeneinander her und werden dann zusammengeführt, indem die Protagonisten gemeinsam Widerstand leisten gegen die nordkoreanische Führung.
Nordkorea ist ein Land, das sich abschottet und immer wieder dem Westen droht. Die Bevölkerung hat kaum genug zum Leben, die Regeln, wie man sich zu verhalten hat, sind streng und man unterliegt ständiger Überwachung. Wer sich dem Regime widersetzt, wird interniert, wo es grausam zugeht und Folter an der Tagesordnung ist.
Es ist erschreckend zu lesen, was in diesem uns so fremden Land vorgeht. Da wirkt die menschenfreundliche und mutige Frau Moon wie einen Sonnenstrahl in dem tristen Grau. Obwohl mir Jenna sympathisch war, fand ich ihre Entwicklung von einer Frau mit Albträumen zu „Superwoman“ nicht so ganz realistisch.
Das alles ist in einen spannenden Thriller verpackt, der mir gut gefallen hat.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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