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Die Schwestern vom Ku'damm 1 - Jahre des Aufbaus
Verfasser: Brigitte Riebe (27)
Verlag: Rowohlt (1274) und Wunderlich (160)
VÖ: 23. Oktober 2018
Genre: Historischer Roman (3138)
Seiten: 432
Themen: Berlin (785), Fünfziger Jahre (103), Kaufhaus (4), Nachkriegszeit (68), Schwestern (797), Vierziger Jahre (130)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. November 2018 um 11:39 Uhr (Schulnote 1):
» Es liegen so wenige Jahre zwischen der Neueröffnung des aufwendig umgebauten Kaufhauses Thalheim & Weisgerber und dem Ende des Krieges, als eben dieses Kaufhaus nur noch eine Ruine ist. Der Krieg ist zu Ende, doch es fehlt an allem und die Menschen hungern. Aber da ist auch die Hoffnung auf bessere Zeiten und der Hunger das nachzuholen, was in den letzten Jahren nicht möglich war. Auch bei den Thalheims hat der krieg Spuren hinterlassen. Friedrich Thalheim und sein Sohn Oskar werden vermisst. Die Wertheims mussten schon früh Deutschland verlassen. Nun werden auch noch die restlichen Familienmitglieder von den Russen aus ihrer Villa vertrieben. Sie können nur wenig mitnehmen, aber zwei Nähmaschinen bilden die Grundlage für einen Neuanfang. Die älteste Tochter Rike will das Kaufhaus wiederaufbauen.
Mit diesem Buch startet die 50er-Jahre-Trilogie der Autorin Brigitte Riebe. Wieder einmal bin ich begeistert von dem fesselnden und authentisch Schreibstil der Autorin.
Auch die Personen sind sehr gut und lebendig beschrieben. Rieke setzt trotz der schweren Arbeit als Trümmerfrau alles daran, das Kaufhaus wiederaufzubauen. Unterstützt wird sie von ihrer Freundin Miriam. Aber ihre Schwestern Silvie und Florentine haben ihre eigenen Vorstellungen vom künftigen Leben. Dann kommt Friedrich zurück, der seine Tochter nicht ernst nimmt. Daher interessiert es ihn auch nicht, woher die Mittel für das Geschäft kommen
Es ist interessant und spannend in jene Zeit nach dem Krieg einzutauchen. Die Not ist immer noch groß, aber der Schwarzhandel blüht. Es ist aber auch eine Zeit, in der die Frauen anpacken mussten, da viele Männer im Krieg geblieben oder in Gefangenschaft waren. Es war nicht einfach für sie, bot ihnen aber auch die Möglichkeit, sich zu emanzipieren und ihren Weg zu gehen. Die Währungsreform kommt und Westberlin wird abgeschnitten von den westlichen Zonen Deutschlands. Es ist nur den Rosinenbombern zu verdanken, dass die Menschen überleben können.
Mir hat dieser historische Roman gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die Folgebände.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 7. November 2018 um 21:40 Uhr (Schulnote 1):
» Schon immer hat das Familienunternehmen Rike, die älteste Tochter der Thalheims, fasziniert. Doch nun, im Mai 1945, ist zwar der Krieg endlich vorbei, doch das einst so angesehene Kaufhaus am Ku'damm liegt in Schutt und Asche. Der Vater ist in Gefangenschaft und der Bruder verschollen. Rike versucht ihre jüngeren Schwestern und die zweite Frau ihres Vaters durch diese schwere Zeit zu bringen. Der Wiederaufbau des Kaufhauses ist Rikes größter Traum. Doch schon bald stellt sie fest, dass die Erfüllung dieses Traums nicht so einfach zu realisieren ist. Denn zunächst gilt es, die Familie durchzubringen. Doch Rike hält, trotz aller Probleme, an ihrem großen Traum fest....

"Die Schwestern vom Ku'damm - Jahre des Aufbaus" ist der Auftakt der 50er-Jahre-Trilogie von Brigitte Riebe. Im Zentrum der Handlung stehen die drei Thalheim-Schwestern. In diesem Auftaktband, in dem man die Familie durch die Jahre 1945 bis 1951 begleitet, liegt der Fokus auf Rike, der ältesten Schwester. Doch auch die anderen Familienmitglieder lernt man ausführlich kennen. Brigitte Riebe gelingt es dabei hervorragend, dass man sich als Leser schon früh als weiteres Familienmitglied fühlt und die Zeit des Aufbaus fasziniert verfolgt.

Der Schreibstil ist flüssig und äußerst angenehm lesbar. Die besondere Stimmung des Aufbaus, die Euphorie, aber auch die Rückschläge und Probleme, schweben zwischen den Zeilen, sodass man mühelos ins Berlin der Nachkriegszeit eintauchen kann. Eine Zeittafel am Ende des Buchs gibt Auskunft darüber, welche historischen Begebenheiten in die fiktive Handlung einfließen und sie dadurch noch authentischer wirken lassen. Durch Brigitte Riebes wunderbare Erzählkunst erlebt man die Entbehrungen der Menschen, ihre Sorgen und Nöte, aber auch die Hoffnung, dass es nun doch endlich aufwärts gehen muss, hautnah mit. Man bekommt einen lebendigen Eindruck, welche Auswirkungen u.a. die Lebensmittelknappheit, fehlendes Heizmaterial, die andauernde Entwertung des Geldes und die Berliner Blockade haben und beobachtet die Schicksale fasziniert. Die Protagonisten wirken dabei so authentisch, dass man sich gar nicht mehr von ihnen trennen mag.

Ich habe diesen Auftaktband regelrecht verschlungen, da ich vom ersten Moment im Bann der Erzählung war. Die Familie Thalheim ist mir sofort ans Herz gewachsen und deshalb habe ich ihr Schicksal gebannt verfolgt. Der historische Hintergrund verknüpfte sich dabei so hervorragend mit der Handlung, dass ich die damalige Atmosphäre regelrecht spüren und mich kaum noch vom Gelesenen lösen konnte. Ich empfehle diesen fesselnden Auftaktband begeistert weiter und bin schon jetzt gespannt auf die beiden weiteren Teile.«
  12      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 7. November 2018 um 18:28 Uhr:
» Entbehrungen und erste Hoffnungen auf eine bessere Zukunft
„Jahre des Aufbaus“ ist der gelungene Auftakt der großen 50er Jahre -Trilogie „ Die Schwestern vom Ku‘damm“ der promovierten Historikerin Brigitte Riebe. Die Reihe erscheint bei Rowohlt Wunderlich.
Für mich war es das erste Buch der Autorin; ich bedanke mich bei der Buchboutique, die mir das Buch zur Verfügung gestellt hat.
Angesiedelt ist die Handlung im Berlin der Nachkriegszeit von 1945 und 1951. Das Buch erzählt von den drei Thalheim-Schwestern Ulrike, genannt Rike, Silvie und Florentine.
In jedem Teil wird eine andere Schwester im Mittelpunkt stehen. Im ersten Teil geht es um Rike, die eine große Rolle für den zukünftigen Weg ihrer Familie spielt.
Mit dem Kriegsende stehen sie vor den Trümmern ihrer Existenz. Das schöne Modekaufhaus Thalheim, dessen Eröffnung 1932 im Prolog geschildert wird, ist von Bomben vernichtet. Nur Ruinen zeugen noch von seiner Existenz. Der Vater, der noch zum Volkssturm eingezogen wurde, wird vermisst. An ihrer Seite ist noch die junge Französin Claire, die zweite Frau des Vaters und Mutter von Florentine.
Alle vier verzweifeln nicht, sonder nehmen den Kampf für ein besseres Leben auf. Arbeit schreckt sie nicht ab und sie packen als Trümmerfrauen mit an. Durch einen Zufall begegnen sie Miriam, der Tochter ihrer jüdischen Direktrice. Ihr ist es gelungen unerkannt im Berliner Untergrund zu überleben.
Es ist wunderbar zu lesen, wie es Brigitte Riebe gelingt mit wenigen Sätzen Situationen und Personen treffsicher zu beschreiben. Man fühlt mit ihren Protagonistinnen deren Träume, Ziele und Ängste. Als Leser kann man sich dank der anschaulichen Schilderungen das zerstörte Berlin und die Sorgen der Menschen vorstellen. Der Roman fesselt von Beginn an und liest sich leicht.
Die fünf Frauen sind sehr unterschiedlich. Jeder trägt mit ihren Fähigkeiten zum Überleben bei. Rike verliert dabei ihren Traum vom Wiederaufbau des Kaufhauses nie aus den Augen. Sie ist die Vernünftige, die die Familie zusammen hält. Ihr gelingt es mit Hilfe der Beziehungen ihres Onkel Carls, der ein entschiedener Gegner des dritten Reichs war und seine berufliche Karriere als Staatsanwalt unter den Nazis aufgegeben hat, den Vater freizubekommen. Doch Friedrich Thalheim ist nicht mehr der alte. Es fällt ihm schwer sich in der Nachkriegszeit einzuleben.
Die lebensfrohe und etwas leichtlebige hübsch Silvie entwickelt ungeahnte Talente auf dem Schwarzmarkt, um Nützliches für die Familie zu erwerben oder zu tauschen. Später macht sie Karriere beim Rundfunk.
Claire, eine zierliche Frau, wird zu einer zupackenden Trümmerfrau und Miriam, die einen kaputten Rücken hat, träumt nicht nur von Mode, sondern näht aus allem, was man auftreiben kann, Bekleidung für die Frauen.
Mit ihrer Hilfe und alten Geschäftskontakten ihres Vaters gelingt es Rike ein kleines Geschäft zu mieten und erste Stücke anzubieten. Auch ihr durch den Krieg unterbrochenes Studium wird sie noch abschließen. Sie ist zielstrebig und vernünftig. Das Glück der großen Liebe erlebt sie mit dem Italiener Alessandro.
Ein Brief aus der Schweiz, wo der verstorbene Großvater lebte, bringt Rike ihrem Traum vom Kaufhaus näher. Aber auch ein Familiengeheimnis, von dem sie nichts ahnte, wird ihr Schicksal verändern. Doch es bleibt nicht das einzige Geheimnis der Familie Thalheim.
Brigitte Riebe erzählt eine spannende Geschichte mit so vielen unterschiedlichen Facetten, die den Leser nicht mehr los lässt. Dabei schildert sie nicht nur die entbehrungsreiche Nachkriegszeit und die Anfänge des Wiederaufbaus, sondern bezieht auch die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Berlin gekonnt in die Handlung ein. Die Währungsreform 1948 wird herbei gesehnt, doch wie sie im westlichen Teil Berlins tatsächlich umgesetzt wird, ist ganz anders als erwartet. Das ist nur ein Beispiel, wie es die Autorin versteht, reale Ereignisse mit historischem Wissen und einer spannenden Geschichte zu kombinieren, ohne den Leser zu belehren. Es ist Unterhaltung auf hohem Niveau.
Ein großartiger, fesselnder und gefühlvoller Roman, der den Leser schon mit dem ersten Band verzaubert und in seinen Bann zieht, ist Brigitte Riebe gelungen.
Man darf gespannt sein, wie das Leben für die drei Schwestern weitergeht.
Die chronologische Zeittafel der Geschichte Berlins in den Jahren 1945 bis 1950 am Schlusse des Buches rundet die Erzählung perfekt ab und hilft dem Leser bei Einordnen der geschilderten Ereignisse.
Mit großer Spannung und Vorfreude warte ich auf die noch folgenden beiden Bände. Die Fortsetzung für den Juli 2019 avisiert.
Aus meiner Sicht ist der erste Band dieser Familiensaga sehr gut gelungen und ich gebe eine klare und eindeutige Leseempfehlung.«
  19      0        – geschrieben von eiger
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