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Kuschel-Winter-Blizzardliebe
Verfasser: Lisa Torberg (23)
Verlag: Eigenverlag (14227) und Elaria (81)
VÖ: 19. Oktober 2018
Genre: Romantische Literatur (17903)
Seiten: 280
Themen: Minnesota (20), Plüschtiere (29), Schnee (158), Schneesturm (139), Weihnachten (1411)
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Das Schneechaos wirft Emmas Pläne über den Haufen. Eigentlich will sie sich nur zu Hause in Saint Cloud vergraben und darauf warten, dass die gefühlsduselige Weihnachtszeit, die sie hasst, vorübergeht. Stattdessen muss sie die übergroßen Stofftiere für einkrankes Mädchen ausliefern, obwohl das wahrlich nicht ihr Job bei Cuddly Toys ist. Mit Einhorn und Co. macht sie sich auf den Weg in den Norden Minnesotas und einem Blizzard entgegen und plötzlich sitzt sie im Haus des
Kunden fest. Nik Hanson raubt ihr schon an der Haustür den Atem und die kleine gelähmte Annie und ihre bezaubernde Mutter spannen Emma für die Weihnachtsvorbereitungen ein. Ausgerechnet sie! Zwischen Kerzen und Keksen flirtet Nik ganz offen mit ihr und verwirrt sie immer mehr. Nach und nach erkennt Emma, dass nicht alles so ist, wie es scheint, und öffnet ihr Herz. Doch der Schneesturm zieht vorbei und die Realität holt sie mit voller Wucht ein. Können Gefühle gegen widrige äußere Umstände ankommen?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Mit zwei Schritten ist er neben ihr und zieht das schwarz-weiße Stofftier, das ihm bis zur Achsel reicht, aus dem Kofferraum. Er klemmt sich den Pinguin unter einen Arm, dann schnappt er sich den Teddybären, der genauso groß ist, und trägt sie beide zu der breiten, leeren Werkbank an der hinteren Wand. Ohne ihnen einen weiteren Blick zu gönnen, dreht er sich um – und prallt gegen das Einhorn.
     Emma hält das Stofftier, das größer als sie selbst ist, fest umklammert. Seine Hände streifen ihre, als er es ihr abnehmen will. Er kann ihr Gesicht nicht sehen, das vom Einhornhals mit der blonden Mähne verdeckt wird, aber ihr leises Stöhnen hört er. Anstatt die Berührung zu unterbrechen, legt er seine Hand noch fester auf ihre, und wie unter Zwang bewegt er seinen Daumen langsam über die zarte Haut ihres Handrückens.
     Sie reißt ihren Arm zurück, stolpert nach hinten – und rennt davon.
     Die Tür zum Flur fällt ins Schloss, und er steht im strahlenden Licht seiner Garage da, mit einem Rieseneinhorn im Arm und einem Gefühl, wie er es noch nie hatte. Es wühlt ihn auf, bringt seinen Puls zum Rasen und jagt sein Blut zielgenau zwischen die Beine. Er hat sich immer unter Kontrolle – immer! Wie kann es sein, dass eine flüchtige Berührung mit einer Frau, die er gerade mal eine halbe Stunde kennt, ihn aus der Bahn wirft und ihm eine schmerzhafte Erektion beschert? Keuchend dreht er sich um, legt das Stofftier neben die anderen und umfasst mit beiden Händen die Kante der Werkbank. Er beugt sich vor und schüttelt den Kopf.
     Was auch immer hier passiert ist, Emma Snow White ist eine Mischung aus Dynamit und Kryptonit. Sie bringt ihn an den Rand der Explosion und zugleich schwächt sie ihn. Wäre er Superman, müsste er sich jetzt von ihr fernhalten. Aber er ist kein fiktiver Held mit übernatürlichen Kräften und Schwachstellen! Er ist ein Mann, der seine eigenen Bedürfnisse schon sehr lange nicht nur hintangestellt, sondern unterdrückt hat. Seit dem Tod seines Bruders kreist all sein Denken unablässig um Annie und Aki, die nur noch ihn haben. Er liebt sie beide, und bis heute war er davon überzeugt, dass sie für ihn nicht nur die einzigen Frauen sind, sondern auch bleiben werden. Er hat an Stevies Grab geschworen, alles zu tun, damit Annie so lange wie möglich ein glückliches Leben führen wird, obwohl er schon damals genau wusste, dass die SMA unheilbar ist. Nichts und niemand kann ihn von seinem Weg abbringen.

     Doch niemals seither war ihm so sehr bewusst, dass er einen Teil von sich selbst aufgegeben hat, um seinen Schwur zu halten. Jetzt fragt er sich zum ersten Mal, ob sein Versprechen bedingt, dass er wie ein Mönch lebt und seine ganz persönlichen Bedürfnisse unterdrückt. Das Eine schließt doch das Andere nicht aus, oder? Er verspürt eine Sehnsucht nach etwas, was er nie hatte und von dem er nicht einmal vermutete, dass er es sich wünschen könnte.
     Hätte Annie ihm nicht die Website von Cuddly Toys gezeigt und der Zufall Emma hierher verschlagen ... wüsste er es immer noch nicht.
     Nik löst den Griff seiner Hände vom Rand der Werkbank und richtet sich auf. Er rückt die Hose in seinem Schritt zurecht und geht zur Tür, die ins Haus führt. Dann drückt er die Klinke nach unten und betritt den Flur. Sofort riecht er den einladenden Geruch von Hackbraten und Ofenkartoffeln – und er hört Annies frohes Lachen. Er strafft die Schultern und macht sich auf den Weg in die Küche.
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