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Kuschel-Winter-Blizzardliebe
Verfasser: Lisa Torberg (23)
Verlag: Eigenverlag (14233) und Elaria (81)
VÖ: 19. Oktober 2018
Genre: Romantische Literatur (17914)
Seiten: 280
Themen: Minnesota (20), Plüschtiere (29), Schnee (158), Schneesturm (140), Weihnachten (1415)
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Das Schneechaos wirft Emmas Pläne über den Haufen. Eigentlich will sie sich nur zu Hause in Saint Cloud vergraben und darauf warten, dass die gefühlsduselige Weihnachtszeit, die sie hasst, vorübergeht. Stattdessen muss sie die übergroßen Stofftiere für einkrankes Mädchen ausliefern, obwohl das wahrlich nicht ihr Job bei Cuddly Toys ist. Mit Einhorn und Co. macht sie sich auf den Weg in den Norden Minnesotas und einem Blizzard entgegen und plötzlich sitzt sie im Haus des
Kunden fest. Nik Hanson raubt ihr schon an der Haustür den Atem und die kleine gelähmte Annie und ihre bezaubernde Mutter spannen Emma für die Weihnachtsvorbereitungen ein. Ausgerechnet sie! Zwischen Kerzen und Keksen flirtet Nik ganz offen mit ihr und verwirrt sie immer mehr. Nach und nach erkennt Emma, dass nicht alles so ist, wie es scheint, und öffnet ihr Herz. Doch der Schneesturm zieht vorbei und die Realität holt sie mit voller Wucht ein. Können Gefühle gegen widrige äußere Umstände ankommen?
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Emmas Mundwinkel zucken und ihre Lippen beben leicht. Und dann spricht sie ihn aus: ihren Namen, den sie vor sieben Jahren mitsamt ihrer Vergangenheit in Cass Lake zurückgelassen hat.
     »Snow. Ich heiße Snow White.«
     »Schneeweißchen, wie die Schwester von Rosenrot?«
     Emma schüttelt den Kopf. »Meine Mutter dachte an Schneewittchen, als sie mir meinen Namen gab, hat mir mein Vater erzählt.«
     Annie nickt entschieden. »Du siehst genau so aus, wie Snow White im Märchen beschrieben wird. Deine Haut ist hell, die Haare sind dunkel und deine Wangen sind rot. Deine Mutter war eine kluge Frau, Snow.«


Kapitel 4


Nik folgt fassungslos dem Wortwechsel zwischen Annie und dieser Frau, die ihn in ihren Bann gezogen hat, seit sie aus dem Wagen stieg. Der Fahrer des Transporters, der mit der letzten Ladung vor Weihnachten wenige Minuten zuvor abgefahren ist, hat ihn angefunkt und ihm ihre Ankunft mitgeteilt. Kurz zuvor hatten sie gemeinsam besorgt die dunklen Wolken betrachtet, die sich im Himmel zu Türmen aufbauten, dann unter der Gewalt des Windes in sich zusammenbrachen und weiterzogen, um anderen Platz zu machen. Jede Formation wirkte noch bedrohlicher als die vorangegangene, und der plötzlich aufgekommene Wind verstärkte sich zusehends. Er hatte sich an das Fenster neben der Eingangstür gestellt, und nach draußen gesehen, bis der Dodge Durango, dessen weiße Lackierung unter einer schmutzignassen Schicht nur noch zu erahnen war, gehalten hatte. Und dann war die Fahrertür aufgeschwungen.
     Er kann sich nicht erinnern, jemals eine Frau von derartiger Anmut gesehen zu haben – trotz der gefütterten Stiefel mit dem Pelzbesatz, in denen ihre engen Jeans steckten. Solche, die ihre schlanken Beine umschlossen wie eine zweite Haut, was er mehr vermutete als sehen konnte, da der weite Pulli sie bis zum halben Oberschenkel bedeckte. Immer noch war er bewegungslos in die Betrachtung der Frau vertieft, als der Himmel unerwartet mit Donner und Blitz seine Schleusen öffnete und walnussgroße Hagelkörner zur Erde schickte. Nik hat instinktiv reagiert, die Eingangstür aufgerissen und war auf sie zugelaufen, um sie in Sicherheit zu bringen. Dass er sie nicht in die Arme genommen hat, war nur der Tatsache zu verdanken, dass er in all den Jahren hier heroben in der Wildnis den physischen Kontakt zu anderen Menschen verlernt hat. Bis auf Aki und Annie berührt er nie jemanden – schon gar keine Frauen. Ein Handschlag zwischen Männern, um ein Geschäft abzuschließen oder einem Mitarbeiter zu danken, ist das höchste aller Gefühle.
     Doch jetzt ertappt er sich dabei, dass er sich am liebsten neben diese atemberaubend nach Winter und Honig duftende Frau auf den Boden knien will. Annie, die mit nur fünf Jahren den plötzlichen Tod ihres Vaters zu verkraften hatte, nachdem ein knappes Jahr zuvor die ersten Symptome ihrer Krankheit aufgetreten waren, scheint Emma Snow White genauso anziehend zu finden wie er selbst. Und Aki ... Er spürt ihren Blick auf sich und dreht den Kopf. Ihre Gesichtszüge wirken wie immer, wenn ihre Tochter in der Nähe ist: entspannt und zuversichtlich. Doch jetzt liegt in ihren Augen noch etwas, was er unschwer deuten kann: Erstaunen. Sie zeigt ihm das, was er fühlt – für diese Frau, die immer noch am Boden kniet und Annies Hände hält und sie fragend ansieht.
     »Kannst du mir erklären, was SMA ist? Ich habe noch nie davon gehört.«
     Annie runzelt die Stirn, was etwas ist, was sie noch kann. Dann seufzt sie.
     »Mach dir keine Sorgen, Snow. Der Chefarzt in Minneapolis, wo ich in Behandlung bin, sagt immer, dass es so viele Krankheiten gibt, dass nicht einmal Mediziner alle kennen. Die spinale Muskelatrophie ist relativ selten und es gibt mehrere Formen. Meine ist vom Typ II und heißt chronische infantile SMA. Deshalb kann ich auch weder stehen noch gehen, obwohl ich schon acht Jahre alt bin. Aber meine Arme kann ich bewegen, nur manchmal geht es eben besser und dann wieder schlechter.«
     Emma drückt fest die Hände des Mädchens, als Aki hinter den Rollstuhl tritt und ihre Hände auf die Schultern ihrer Tochter legt.
     »Was hältst du von Mittagessen, Annie?« Sie zieht den Rollstuhl zurück, und Emma sieht zu Mrs Hanson auf. »Ich hoffe, Sie sind nicht Vegetarierin, Miss White, denn heute gibt es Hackbraten«, fährt Aki fort.
     Nik weiß nicht warum, aber als die Frau lachend verneint, seufzt er erleichtert auf – und kurz darauf zuckt er zusammen.
     »Es tut mir leid, aber ich kann nicht bleiben.«
     Sie steht auf und verschränkt die Arme vor der Brust.
     »Ich muss so rasch wie möglich zurück nach Saint Cloud.«
     Ihre Worte sind eindeutig. Natürlich muss sie nach Hause. Wie kann er auch nur denken, dass eine Frau wie sie drei Tage vor Weihnachten nichts Besseres zu tun hat, als mit ihnen zu essen? Sicher wartet ein Mann auf sie, wahrscheinlich hat sie auch Kinder. In drei Tagen ist Weihnachten. Mr Thatcher, der Besitzer von Cuddly Toys, hat ihm am Telefon von den Problemen mit den beiden im Schneechaos verunglückten Lieferwagen erzählt und ihm gesagt, dass er eine Innendienstmitarbeiterin mit den Stofftieren schickt, um seinem Versprechen gerecht zu werden.
     »Sie können jetzt nicht weg«, sagt Nik eindringlich.
     Irritiert, als ob sie seine Anwesenheit komplett vergessen hätte, wendet Emma sich auf seine Aussage hin ihm zu.
     »Warum nicht, Mr Hanson?«
     »Mein Name ist Nikolas«, murmelt er und deutet aus dem Fenster.
     Ihr Blick folgt seinem ausgestreckten Zeigefinger.
     Große Schneeflocken haben die Hagelkörner ersetzt und fallen dicht an dicht vom Himmel. Vom Wind getrieben treffen sie schräg auf die Glasscheiben und bilden sofort Eiskristalle. Wenn man herinnen sitzt, wo die Wärme der Fußbodenheizung aufsteigt und Feuer im Kamin prasselt, merkt man nichts von dem Unwetter. Zudem sind die Fenster dreifach isoliert, und das Pfeifen des Windes ist nur zu hören, wenn niemand spricht.
     »Der Wagen meines Chefs hat Allradantrieb, Winterbereifung und einen starken Motor. Je eher ich fahre, umso rascher bin ich wieder auf den Straßen, die regelmäßig geräumt werden.«
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