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Germanischer Bärenhund - Portrait einer außergewöhnlichen Hunderasse
Verfasser: Jörg Krämer (4)
Verlag: novum pro (17)
VÖ: 20. Dezember 2012
Genre: Sachbuch (2030)
Seiten: 124
Thema: Hunde (616)
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Die Rückkehr des Germanischen Bärenhundes.

Als Hof-, Hirten- und Jagdhunde setzten die Germanen robuste, ausdauernde und wachsame Hunde, sogenannte Germanische Bärenhunde, ein. Diese mussten in einer harten, lebensfeindlichen Umwelt überleben und ihre Sippe verteidigen. Im Laufe der Zeit verlor sich die Spur dieser Hunde.
In den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelten sich aus einem Fehlwurf zwischen Bernhardiner und weißem Hirtenhund Welpen, die dem alten Germanischen Bärenhund nahekamen. 1994 wurde der moderne Germanische Bärenhund schließlich vom Deutschen Rassehunde Club anerkannt.

Jörg Krämer schildert die Geschichte der Geburt dieser Hunderasse, illustriert die historischen Details mit kleinen Geschichten und Anekdoten sowie Bildern und gibt Ratschläge zu Haltung und Erziehung der sanften Riesen.
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Über die Geschichte des Germanischen Bärenhundes


Bereits Ende des 2. Jahrhunderts vor Chr., lange vor dem Beginn der eigentlichen Völkerwanderung gab es Wanderbewegungen der Germanen. 375/376 begann dann die Völkerwanderung, vor allem germanischer Völker.
     Als Haustier der Germanen dominierte das kleinwüchsige Rind.
     Dazu kamen dann noch Schwein, Schaf, Ziege und nicht zuletzt auch Geflügel.
     Die Germanen hielten auch mittelgroße und große Hunde, die als Hof-, Hirten- und Jagdhunde eingesetzt wurden.
     Diese Hunde mussten in einer harten, lebensfeindlichen Umwelt überleben.
     Während der Jagd bekamen sie es oft mit überlegenen Gegnern zu tun.
     Bei Gefahr mussten sie ihre Sippe verteidigen.
     Das konnten sie nur, wenn sie robust, ausdauernd und wachsam waren.
     Diese großen, bärigen Hunde gelangten als Beutestücke bei Kämpfen in das gesamte römische Reich. Im Gegenzug wurden Zwerghunde aus den römischen Provinzen bei den „Barbaren“ eingeführt.
     Im Lauf der Zeit verlor sich die Spur dieser germanischen Hunde.
     Knapp 1600 Jahre später, in den 80er Jahren des 20.Jhd`s wurden einige Welpen geboren, die genau so aussahen, wie der Züchter, Carsten Kieback, sich die Hunde der alten Germanen vorstellte.
     Die Welpen stammten aus einem Fehlwurf zwischen Bernhardiner und weißem Hirtenhund.
     Von diesem Zeitpunkt an begann er konsequent die Zucht der Germanischen Bärenhunde.
     Besonderen Wert legte er auf Charakter, Gesundheit und Aussehen der Hunde. Nachdem sich einige Bärenhundefreunde zusammen fanden bildete sich der "Erstzüchterverein Germanischer Bärenhunde e.V.".

1997 wurde der “Germanische Bärenhund“ vom Deutschen Rassehunde Club (DRC e.V.) anerkannt.
     Da Herr Kieback den weißen Hirtenhund nie genau definiert hat, muss der Germanische Bärenhund als Hunderasse ohne eindeutig definierte Urahnen gelten, wie es zum Beispiel auch der Bernhardiner der Fall ist.


Anfang der Reinzucht


Nachdem Ende der 80`er Jahre des 20. Jahrhunderts mit dem Fehlwurf zwischen Bernhardiner und weißem Hirtenhund die Geburtsstunde des modernen Germanischen Bärenhundes markiert war, begann Carsten Kieback in Brandenburg gezielt mit der Zucht des Germanischen Bärenhundes.
     Ziel dabei war ein kinderlieber, gutmütiger Riese von bärigem Aussehen, geeignet als Familienhund, der charakterfest und gesund sein sollte.
     Um welche Rasse es sich bei dem weißen Hirtenhund handelt hat Herr Kieback nicht bekannt gegeben. Ausgeschlossen hat er jedoch, dass es sich dabei um Kuvasz, Kangal, Kaukase, Leonberger oder Neufundländer handelt.
     In der Folge kam es dadurch zu zahlreichen Spekulationen, bei denen selbsternannte Fachleute mit absoluter Sicherheit sagten, um welche Rasse es sich handelt. Das Ergebnis war eine Verunsicherung aller, die sich für die Germanischen Bärenhunde interessierten.
     Carsten Kieback vollendete die Zuchtlinie der Bärenhunde, so dass sie im Jahre 1994 von Deutschen Rassehunde Club e.V. als Rasse anerkannt wurde.
     Seitdem wird der Germanische Bärenhund reinrassig gezüchtet.
     Die Einzucht von Grundrassen ist nur durch den Erstzüchter gestattet.
     Bei der Rasseanerkennung hat es Herr Kieback bei der Anerkunng durch den DRC e.V. und der IKU (Internationale Kynologische Union) belassen.
     Eine Anerkennung durch den FCI hielt er bisher, aufgrund der Anerkennung durch die genannten Verbände, nicht für notwendig.
     Inzwischen ist aber die Beantragung der Rasseanerkennung durch den FCI in naher Zukunft geplant.
     Nach Vollendung der Zuchtline wurde die Verbreitung des Germanischen Bärenhundes durch Streitereien und persönliche Differenzen einiger Züchter wieder zurück geworfen.
     Mehrere Züchter gingen dazu über, bei der Zucht des Germanischen Bärenhundes Leonberger mit einzukreuzen. Abgesehen davon, dass sie damit den Rassestandard untergruben, kam durch die Einkreuzung vermehrt die Kritik auf, bei dem Germanischen Bärenhund handele es sich nur um einen zu teuer verkauften Leonbergermischling.
     Es dauerte lange, diese negative Tendenz wieder zu berichtigen.
     Wohl wissend, dass die Tierzucht und insbesondere die Zucht der großen, mächtigen Germanischen Bärenhunde ein Bereich intensiver Arbeit ist, finden sich immer mehr begeisterte Züchter dieser Rasse, die nach dem anerkannten Rassestandard züchten.


Die Geburtsstunde der Germanischen Bärenhunde


Carsten Kieback erzählt von der Geburtsstunde der Germanischen Bärenhunde:
     „1975 wurde „Wuschel“, der Vorläufer der Bärenhunde geboren. Entstanden aus einem Fehlwurf zwischen weißem Hirtenhund und Bernhardiner. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ich noch LKW und mein Zwingername lautete „von Damnarz“.
     „Wuschel“ weilte von 1975 bis 1989 auf dieser Erde. Eine Woche nach seinem Tod gebar meine Bernhardinerhündin „Krümel“ den ersten Wurf Germanischer Bärenhunde. An diesem Tag tobte ein schweres Gewitter. Als am Himmel ein wunderschöner Regenbogen erschien wurden fünf zauberhafte Welpen geboren. Am 19.07.1989 gab es den historischen, ersten Eintrag Germanischer Bärenhunde im Zuchtbuch. Die Welpen hießen: „Balu“, „Troll“, „Jilly“, „Gila“ und „Maja“!
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