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Verschieben wir es auf morgen
Verfasser: Miriam Maertens (1)
Verlag: Ullstein (993)
VÖ: 12. Oktober 2018
Genre: Biografie (1126)
Seiten: 272
Themen: Krankheiten (408), Schauspieler (470), Sterben (115), Transplantationen (16), Überleben (122)
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Lesermeinungen (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. Oktober 2018 um 16:56 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Sie hat sich nie als Kranke gefühlt. Deshalb beschloss die Schauspielerin Miriam Maertens, einfach so zu leben, als wäre sie gesund. Doch wie lange kann das gut gehen? Lange führt sie ein Doppelleben, damit keiner ihre Erkrankung bemerkt. Aber irgendwann kommt der Tag, da lässt die Krankheit sich nicht mehr verheimlichen.
Meine Meinung:
Was für ein tolles Buch und was für eine bemerkenswert starke Frau! Ich habe das Buch förmlich verschlungen, weile sehr fesselnd geschrieben ist. Die Geschichte von Miriam ist wirklich ungeheuer berührend und zeigt einem auf der einen Seite, wie stark und auch stur man sein kann, auf der anderen Seite wie schwach und verletzlich. Das Buch berührt, macht Mut, zeigt auch wie schrecklich diese Krankheit ist und in diesem fall, dass es auch gut ausgehen kann. Der Schreibstil ist trotz des schwierigen Themas sehr locker und passt auch zu dieser starken Frau.
Fazit:
Tolles Buch!«
  9      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 13. Oktober 2018 um 14:58 Uhr:
» Das Cover ist in wunderbaren Farben, die gut aufeinander abgestimmt sind, gehalten. Durch die zarten Farben wird die Abbildung der Autorin, die dem Tod ein Schnippchen schlug, gut in Szene gesetzt. Es zeigt eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt.



Der Schreibstil ist super eingängig. Ich war sofort mittendrin und konnte die Schilderungen gut nachvollziehen. Bisher habe ich nur wenig von Mukoviszidose gewusst. Also, nur die Eckdaten, die ich ab und an aufgeschnappt habe. Hier wird Klartext gesprochen und das finde ich klasse.

Der Wesenszug von Miriam Maertens, sich nicht von der Krankheit, den Ärzten, den Menschen um sich herum das Leben diktieren zu lassen, zeigt unglaubliche Stärke und wie auch erläutert wird, kräftigende Liebe zum Leben und von Menschen, die wichtig sind, um das ganze meistern zu können.

Die Autorin erzählt "ohne Weichspüler", was Sache ist und das hat mir gezeigt, dass es nur so und nicht anders funktionieren kann.

Ich habe dieses Buch aufgrund der Intensivität nicht mehr aus der Hand legen können. Es hat mich unheimlich fasziniert und ich ziehe meinen Hut vor Miriam Maertens.



Mein Fazit: schonungslos ehrliches Buch, das über Mukoviszidose aufklärt und wie man trotzdem seinen eigenen Weg meistern kann - Hut ab«
  10      0        – geschrieben von Gudrun
 
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