Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
40.806 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Helmar Helbig«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Cora Remy 3 - Tod am Taj Mahal
Verfasser: Manuel Vermeer (3)
Verlag: kbv (81)
VÖ: 13. Juli 2018
Genre: Thriller (5090)
Seiten: 360
Themen: Entführungen (1231), Gefangenschaft (311), Indien (122), Ingenieure (24), Korruption (125), Mafia (381), Sand (1), Verschwinden (1179)
Reihe: Cora Remy (3)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
???
noch nicht bewertet
100
0%
80
0%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
0
6M
0
12M
0
Leider existiert für »Cora Remy 3 - Tod am Taj Mahal« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Cora Remy 1 - Mit dem Wasser kommt der Tod
Geschrieben von: Manuel Vermeer (27. Juli 2015)
Cora Remy 2 - Das Jahr des Hahns
Geschrieben von: Manuel Vermeer (6. März 2017)
PS: Du fehlst mir
Geschrieben von: Hannah Siebern (17. September 2018)
100/100
[2 Blogger]
weitere Empfehlungen anzeigen
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. Oktober 2018 um 21:25 Uhr:
» Indische Legenden und Wahrheiten

„Tod am Taj Mahal“ ist der dritte Thriller von Manuel Vermeer um die Hydroingenieurin Dr. Cora Remy, der 2018 im KBV Verlag erschienen ist.
Cora ist für ein Projekt in Nepal angekommen, da erhält sie einen Anruf ihres indischen Freundes Ganesh. Er schlägt ein Treffen vor, weil sie doch gerade in der Nähe ist.

Ihre Aufgabe hier ist rasch beendet und sie fliegt kurz entschlossen nach Neu-Dehli. Der Flug von Kathmandu beträgt ungefähr eine Stunde. Aber nicht Ganesh erwartet sie am Airport, sondern sein bester Freund. Er hat seit dem Vortag nichts von Ganesh gehört. Irgendetwas stimmt nicht und so begibt sich Cora auf die Suche nach ihm. Dabei er- und überlebt sie unglaubliche Abenteuer und stößt auf eine Problematik von höchster Brisanz.

Es geht um die strategische Bedeutung von Sand – eine Tatsache, die im öffentlichen Bewusstsein noch nahezu unbekannt ist. Sand ist in den letzten Jahren nach Wasser zur zweitwichtigsten Ressource der Menschheit geworden. Das Thema Sandknappheit ist bei der Bevölkerung noch nicht angekommen. Hier wird durch den Autor ungemein viel Wissenswertes vermittelt.
Die Bauwirtschaft benötigt Sand für Megastädte, Flughäfen, Bürotürme und mehr. Stahlbeton besteht aus einem Drittel Zement und zwei Dritteln Sand. Nur der rund geschliffene Quarzsand aus Flüssen und dem Meer ist brauchbar zur Betonherstellung. Wüstensand ist wertlos.

Sand ist zu einem Milliardengeschäft geworden – der Bauboom in Asien verlangt immer mehr davon. Kriminelle Machenschaften und mafiöse Strukturen sind mit dem Sandgeschäft untrennbar verbunden.
Ganesh ist bei seinen Arbeiten am Taj Mahal auf mysteriöse Vorgänge aufmerksam geworden und hat einige Leute von der indischen Sandmafia aufgeschreckt. Deshalb befindet sich nicht nur er, sondern auch Cora mit ihren hilfsbereiten indischen Bekannten in höchster Gefahr.

Manuel Vermeer gelingt es meisterhaft ungemein viel Wissen über Sprache, indische Kultur und Religion sowie Philosophie geschickt mit einer spannenden Geschichte zu kombinieren, ohne den Leser zu belehren. Es ist Unterhaltung auf hohem Niveau.
Eine große Rolle spielt in Indien die Götterwelt, die ein eigener Kosmos ist. Hier erfährt man, wie einfach es sich die Briten gemacht haben und alles unter dem Begriff des Hinduismus zusammen- fassten, weil sie die Religionsvielfalt nicht durchschauen konnten und wollten. So ist ein Konfliktpotential entstanden, das sich bis zum heutigen Tag nichts von seiner Brisanz verloren hat.
Übertroffen wir d es nur noch durch die Teilung Indiens und Pakistans 1947 am Ende der britischen Kolonialherrschaft. Für mehr als zehn Millionen Menschen auf beiden Seiten der neuen Grenze war das gleichbedeutend mit Umsiedlung, Flucht und Vertreibung sowie Exzessen von Gewalt. Wenn Cora die hell erleuchtete Grenze zu Pakistan sieht, ahnt man als Leser, was hier für ein gefährliches Erbe sichtbar wird.

Erzählt wird die komplexe und gut recherchierte Geschichte mit Liebe zum Detail und Ortskenntnis. Überraschungen unterschiedlicher Art und unerwartete Wendungen bringen Spannung. Die Personen sind authentisch und realitätsnah beschrieben. Der flotte Schreibstil liest sich ausgezeichnet. Man wird zum Nach und Mitdenken angeregt. Schnelle Urteile über Menschen, deren Lebensumstände einem nahezu unbekannt sind, können nicht richtig sein.

Fazit:
Wer sich für Indien und globale Probleme, verpackt in einen spannenden Thriller, interessiert, dem ist dieses Buch zu empfehlen. Hier kann man mehr als aus klassischen Reiseführern über das Land und seine Menschen erfahren und eigene Ansichten relativieren.«
  8      0        – geschrieben von eiger
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2018)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz