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Die Schokoladenvilla
Verfasser: Maria Nikolai (4)
Verlag: Penguin (324)
VÖ: 8. Oktober 2018
Genre: Familienepos (499) und Historischer Roman (4900)
Seiten: 656
Themen: Fabrik (8), Frauen (851), Hochzeit (1571), Schokolade (62), Stuttgart (89), Unternehmen (96), Villas (180)
Reihe: Die Schokoladenvilla (4)
Erfolge: 5 Media Control Top 10 E-Book (Max: 3)
13 Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 11)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (3)     Blogger (5)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. November 2020 um 23:19 Uhr (Schulnote 1):
» Meine Meinung

Die Autorin, Maria Nikolai, hat mich mit ihrem Schreibstil direkt eingefangen. Die Geschichte von Judith, ihren Eltern und ihren zwei Brüdern hat viele Höhen und Tiefen. Die zwei Jungs haben viel Schabernack im Kopf und auch der Herr Vater kann, trotz Strafen, das nicht unterbinden.

Judith, ist eine selbstbewusste junge Frau und versucht ihren Weg zu gehen. Das ist aber nicht so leicht, weil ihr Herr Vater sehr streng ist. Aber die Zeit, die Judith in ihrem kleinen Versuchsraum verbringt, genießt sie.

Ihre Mutter, Hélène, befindet sich in Riva im Sanatorium und kann Judith auch nicht unterstützen. Hélène Rothmann, weilt im Sanatorium, um ihre Nervenerkrankung auszukurieren. Aber während ihres Aufenthalts in der Fremde wird ihr doch schnell bewusst, dass sie nicht mehr nach Stuttgart zurück möchte.

Ihr Vater, Wilhelm, ist ein Patriarch in Vollendung. Was er sagt, wird gemacht.

Der ausgesuchte Heiratskandidat, entpuppt sich als eine kleine tickende Zeitbombe.

Victor Rheinberger, ist nicht nur charismatisch. Er hat auch eine dunkle Vergangenheit im Gepäck, die er natürlich nicht preisgeben möchte. Er findet eine Anstellung in der Schokoladenfabrik und schafft es sehr schnell, seinen Träumen näher zu kommen.

Wir dürfen in der Geschichte der Rothmanns Stuttgart detailgetreu kennenlernen. Und Frau Nikolai entführt uns auch in fremde Gefilde. Ihre Protagonisten sind sehr gut beschrieben, man kann sie sich direkt bildlich vorstellen.Ich fühlte mich sehr in die Zeit zurückversetzt und habe bis zum Schluss mitgezittert, ob Victors Plan auch aufgeht.

Ich vergebe gerne 5⭐⭐⭐⭐⭐ und freue mich auf den zweiten Teil der Schokoladenfabrik.«
  10      0        – geschrieben von leseHuhn
Kommentar vom 13. Oktober 2019 um 19:35 Uhr (Schulnote 1):
» Judith ist die Tochter des Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann. Sie kreiert süße Köstlichkeiten, ganz gegen den Willen ihres Vaters.
Er will sie als verheiratete Frau sehen und hat schon den geeigneten Mann für sie ausgesucht und gibt ihre Verlobung bekannt. Sehr zum Verdruss von Judith. Sie lässt den Verlobten Albrecht stehen und läuft voller Zorn davon.
Judith hat ganz andere Pläne, denn sie möchte mal die Schokoladenfabrik ihres Vaters übernehmen.
Dann lernt sie Vincent kennen und zusammen schmieden sie Pläne.
Kann sie sich vor der Hochzeit drücken und gegen den Willen ihres Vaters auflehnen?

Maria Nicolai erzählt hier die Geschichte zweier Frauen um das Jahr 1900, die sich nicht den Zwängen unterwerfen, sondern mutig sind und der Männerherrschenden Welt selbstbewusst entgegentreten.
Sie beschreibt sehr gefühlvoll das Leben der Privilegierten und lässt aber auch Einblicke in das Leben der armen Bevölkerung zu.
Diese schuften für einen Hungerlohn und Arbeitszeiten von 12 bis 14 Stunden am Tag ist die Normalität.
Der Schreibstil hat mich fasziniert und ich bin eingetaucht in das Leben von Judith.
Ihre Gefühle, ihre Liebe zu Schokolade und das Ausprobieren neuer Rezepte nahmen mich in eine andere Welt.
Auch das Leben ihrer Mutter wird sehr eindrucksvoll dargestellt.
Um 1900 ist die Industrialisierung im Aufbruch. Das hat die Autorin wunderbar umgesetzt. Auch sprachlich hat sie sich der Zeit angepasst.
Die Charaktere sind liebevoll, authentisch und mit Leben gefüllt.
Zum Schmunzeln bringen einen die Streiche der Zwillinge.
Die Härte von Wilhelm Rothman ist der damaligen Zeit gerecht.
Ich hatte sehr schöne Lesestunden und freue mich schon auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung«
  11      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
Kommentar vom 22. November 2018 um 17:16 Uhr (Schulnote 2):
» Handlung:
Stuttgart 1903
Judith Rothmann, Tochter des Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann, ist derzeit vollkommen glücklich mit ihrem Leben. Sie lebt im Degernlocher Villenviertel, muss nie hungern, kann sich mit Luxusartikeln einkleiden und verbringt ihre freie Zeit am liebsten in der Schokoladenfabrik des Vaters. Dort besitzt die junge Frau einen kleinen Raum, in dem sie stets an neuen Ideen für die Verarbeitung von Schokolade tüftelt. Ihr größter Traum ist es, später einmal mehr Verantwortung in der Fabrik zu tragen und ihren Vater zu unterstützen. Doch Wilhelm Rothmann hat vollkommen andere Vorstellungen davon, wie das Leben von Judith in der Zukunft ablaufen wird. Eine vorteilhafte Heirat und anschließend viele Enkelkinder und die Leitung ihres eigenen Haushalts. Doch die Rechnung hat er nicht mit Judith gemacht. Judith weigert sich standhaft gegen die Heirat mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Sie hat selbst so einige Herren ins Auge gefasst, die ihr besser gefallen. Bis dann plötzlich Victor Rheinberger auftaucht. Ein Mann, der Judith sofort gefällt, jedoch auch einige Geheimnisse mit sich bringt.

Meinung:
Am Anfang eines jeden neuen Kapitels ist sowohl vermerkt, zu welcher Zeit und an welchem Ort sich die Ereignisse abspielen werden. Dadurch kann man als Leser leicht mitverfolgen, wie viel Zeit mittlerweile seit dem Beginn des Romans vergangen ist. Mir fällt es auch leichter, der Handlung zu folgen und besonders die Entwicklung von Protagonisten mitzuerleben und einzuschätzen.

Die Schreibweise fand ich sehr angenehm. Ich konnte den Roman durchweg flüssig und schnell lesen, mir hat es viel Spaß gemacht, in die Welt von Judith, ihrer Familie und ihren Freunden einzutauchen.
Einige Dinge waren mir leider zu vorhersehbar und an einigen Stellen wurde doch sehr deutlich gezeigt, was sich dann im weiteren Verlauf ereignen wird.
Alle Ereignisse wurden von einem allwissenden Erzähler beschrieben, wobei er in verschiedenen Kapiteln verschiedenen Personen folgt. Sei es Judith oder Victor, Judiths Mutter oder ganz anderen Personen. Damit hatte ich nicht gerechnet, fand aber den vielschichtigen und abwechslungsreichen Einblick sehr angenehm. So wurde die Handlung für mich an keiner Stelle langweilig.
Leider muss ich aber auch zugeben, dass ich gerade den Erzählstrang von Judiths Mutter unnötig fand und er für mich nicht recht in die Handlung reinpasst. Es mag eine nette Idee sein, die Handlung durch Beschriebungen von ihrem Kuraufenthalt in Italien aufzulockern. Jedoch gab es keinen richtigen Zusammenhang zu der eigentlichen Handlung in Stuttgart.

Als Hauptprotagonistin agiert ganz eindeutig Judith, zusammen mit Victor, der für mich jedoch nicht so stark im Mittelpunkt stand, wie die Fabrikantentochter. Judith war für mich schnell ein angenehmer Charakter, mit dem ich meistens zufrieden war. Ab und an war sie mir etwas zu jugendlich und ungestüm, was sich leider auch im Verlauf des Romans nicht geändert hat. Ansonsten empfand ich sie als sehr sympathisch und freundlich, besonders durch ihre Sturheit und ihren starken Willen hat sich Judith ausgezeichnet. Ich hätte mir von ihr gewünscht, dass sie sich im Verlauf der Handlung mehr entwickelt und reifer wird in ihrer Sichtweise.
Allgemein gab es eine interessante Mischung von verschiedenen Charakteren, die teilweise unerwartet auftreten, aber alle sehr gut durchdacht sind und eigenwillig gezeichnet wurden. Keiner war für mich zu stereotyp oder einseitig, viele Nebencharaktere haben für mich sogar eine stärkere Wandlung durchgemacht als Judith. Ich muss sagen, dass ich diese in ihrer Darstellung gelungener finde, als Judith. Bei ihr gibt es für mich noch Verbesserungspotentzial.
Ich fand es schade, dass Victors Kindheit, Jugend und auch der Zwischenfall, weshalb er dann schließlich ein Strafgefangener wurde, nur sehr gekürzt wiedergegeben wurden. Aus seiner Geschichte hätte man viel mehr machen können und dies nicht immer nur in wenigen Sätzen abhandeln. Dadurch fiel es mir schwer, Sympathien zu ihm aufzubauen.

Fazit:
Ein Roman, der im Großen und Ganzen das hält, was er verspricht. Eine interessante Geschichte rund um die Herstellung von Schokolade, verbunden mit historischen Details. Diese Aspekte haben mir auch sehr gut gefallen, auch die Schreibweise fand ich angenehm.
Mein größter Kritikpunkt sind die Charaktere, welche nicht ganz ausgefeilt wurden, allen voran Judith und Victor. Hier würde ich mir Verbesserungen wünschen, die sie liebenswerter machen und besser zu den anderen Charakteren passen lässt.«
  13      0        – geschrieben von MarySophie
 
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