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Die ungleichen Gleichen
Verfasser: Andreas Lukas (2)
Verlag: Spica (7)
VÖ: 21. August 2018
Genre: Gegenwartsliteratur (2403)
Seiten: 129 (Kindle Edition), 246 (Taschenbuch-Version)
Themen: Begegnungen (1953), Flüchtlinge (132), Unterschiede (171)
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Was geschieht, wenn zwei junge Menschen, sie und er, sich zufällig im Café am Fluss begegnen, beide aus ganz unterschiedlichen Kulturen und fremd in der Stadt?
Ein Einblick in zwei Schicksale – er Flüchtling, sie in ländlicher Umgebung aufgewachsen. Sind diese wirklich so verschieden, wie es zunächst wirkt? Vier Welten im Wechselspiel, im Diskurs, im Gegensatz und in Korrespondenz, die jeweils zurückgelassene und die auf ganz andere Weise unbekannte in dieser Stadt, im Hier und Jetzt. Tut sich eine 5. Welt auf, gar eine gemeinsame?
„Die ungleichen Gleichen“ ist eine wahre Geschichte, weil viele sie so oder so ähnlich erlebt haben und erleben könnten. Sie ist gleichzeitig eine erfundene Geschichte, die Momente festhält, die über eine gelungene Orientierung des Lebens entscheiden können.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Andreas Lukas für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Andreas Lukas gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.

Herr Lukas steht mit "Die ungleichen Gleichen" im Halbfinale des "Planet Awards" von Radioplanet Berlin als "Autor des Jahres 2018". Das Halbfinal-Voting ist eröffnet. Bis zum 28.10.2018 um 20 Uhr kann man über die Finalisten abstimmen. Das Voting findet ihr hier.

Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Den ersten der fünf Tische direkt am Uferrand hatte sie sich ausgewählt. Kaum hatte sie Platz genommen, steuerte die junge Kellnerin forsch auf sie zu und fragte interessiert, was sie haben möchte. Sie bestellte nur kurz aufblickend einen großen Latte macchiato, den sie sich schon einmal hier gegönnt hatte, während sie gleichzeitig ihre Tasche nach den zahlreichen gesammelten Notizen und Kopien durchwühlte. Sie wollte sich Gedanken machen über die vergangenen Wochen, aber auch über die kommenden, vor ihr liegenden Tage. Viele Dinge hatten sich angesammelt in den zurückliegenden Monaten.
     An manchen Tagen wählte sie sich bewusst eine Auszeit. Dazu bot sich dieser entspannende Platz am Fluss an, der ihr bereits bei ihrem ersten Besuch auf ganz eigene Art einen Freiraum geöffnet hatte. Dann hing sie dem Gedanken nach, dass das Leben doch immer so unkompliziert sein könnte wie einfach hier sitzen und verweilen, einen Kaffee trinken, die Menschen beobachten, dem stetigen Rauschen der Wellen lauschen, an nichts weiter denken und unbeschwert die Zeit genießen.
     Noch nicht sehr lange war sie in dieser Stadt am Fluss und kannte bisher nur wenig. Vieles, das es zu entdecken gab, lag wartend vor ihr. Sie hatte keine Eile damit. Es ging ja nichts verloren, dachte sie sich. Nachdem sie ihre bisherige Welt hinter sich gelassen hatte, musste sie sich zuerst selbst orientieren, mit sich zurechtfinden, einen Weg und eine Richtung für sich ausmachen. Dazu brauchte sie Ruhe und benötigte eine Weile.
     In den ersten Wochen in dieser ihr unbekannten Stadt hatte sie das Gefühl, keine Freunde oder Freundinnen zu haben, die sie vermisste. Zu den bisherigen hatte sie, nicht wirklich mit Absicht, schleichend die Kontakte versiegen lassen. Manchmal kam sie sich deswegen ein wenig verräterisch vor. Neue Freunde ließen noch auf sich warten. Aber im Moment begnügte sie sich mit dem Zustand, wie er war. Es reichte ihr, sich mit sich selbst, dem Erlebten der letzten Monate und ihrer augenblicklichen Situation zu befassen. Sie brauchte dies nach dem einschneidenden Ereignis vor jetzt fast zehn Wochen.
     Nach der für sie dramatischen und sehr schwierigen Zeit hatte sie sich zu einem hier angebotenen Ausbildungsgang entschlossen und war so in dieser Stadt am Fluss gelandet.
     Sie hatte sich bei der Suche nicht darauf eingelassen wie jemand, der weitere fünf Optionen zur Verfügung hatte für alle Fälle, falls etwas schiefginge. Nein, sie hatte sich von ihrem Gefühl, von einer Intuition leiten lassen, war relativ offen darauf zugegangen. So genau wollte sie sich jetzt auch nicht mehr erinnern.
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