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Das Alphabet der Schöpfung
Verfasser: I.L. Callis (1)
Verlag: Emons (266)
VÖ: 20. September 2018
Genre: Thriller (4971)
Seiten: 464
Themen: Angebot (173), Bücher (315), Fassade (241), Forschung (26), Gentechnik (31), Journalisten (705)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Einen großen Aufwand hat die in Italien geborene und in Berlin und Paris aufgewachsene Autorin I.L. Callis betrieben, um ihrem Roman »Das Alphabet der Schöpfung« Gehalt zu verleihen. Hinter dem Buch stecken zwei Jahre Recherchearbeit, in denen sie unter anderem mit Forensikern, Mikrobiologen und Medizinern gesprochen hat und in denen sie sich obendrein auch noch mit Mitgliedern von Ethikkommissionen beraten hat. Kurzum: Von der fachlichen Seite her dürfte der Roman alles mitbringen, was man sich erhoffen kann - nun musste er nur noch unterhaltsam sein. Und genau das haben wir uns einmal etwas näher angeschaut.

»Das Alphabet der Schöpfung« ist letztenendes ein 464 Seiten starker Roman geworden. Der Emons Verlag aus Köln, der insbesonders für das Veröffentlichen von Kriminalromanen mit regionalem Bezug bekannt ist und nach und nach ganz Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien mit dem geschriebenen Verbrechen überzogen hat, ohne dabei noch viele geografische Lücken zu lassen, hat das Buch am 20. September veröffentlicht. Erhältlich ist es als gebundene Ausgabe für 22 Euro, die E-Book-Version ist mit 9,49 Euro im Vergleich dazu signifikant preiswerter.

In I.L. Callis' Roman geschieht das, was in unterschiedlicher Form womöglich viel häufiger passiert, als man denkt: Ein Unternehmen aus der Biotech-Branche arbeitet daran, die Evolution umzudefinieren. Die Leserin begegnet dem Journalisten Alexander Lindahl, der den Auftrag erhält, ein ganzes Buch über »Phoenix« zu schreiben, wie eben jenes Unternehmen heißt. Und es macht auch einen spektakulären und faszinierenden Eindruck, was ihm die Gentechnik-Experten alles präsentieren. Dann aber entdeckt Lindahl, dass sich hinter der Fassade ein dunkles Geheimnis in Form eines Hybrid-Forschungsprogrammes verbirgt. Wie sich zeigt, scheint man bei »Phoenix« sämtlich ethischen Selbstverständlichkeiten über Bord geworfen zu haben, und die ganze Zukunft der Menschheit könnte ins Wanken geraten. Und Lindahls eigenes Leben hängt auch bald am Tropf ...

Bekanntermaßen sind in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe Wissenschaftsthriller und artverwandte Bücher erschienen, in denen sich Gentechnik-Firmen als Gott aufspielen und dabei über alle Grenzen hinausschießen. Dabei fällt auf, dass es unter diesen Büchern eine wirklich hohe Quote an spannenden und mitreißenden Werken gibt - womöglich ist dies der Tatsache geschuldet, dass man eine solche Gefahr im 21. Jahrhundert für verflixt realistisch hält. Andererseits ist der ganze Gentechnik-Komplex so abstrakt, dass man dabei auch immer das Gefühl hat, diese Gefahr würde den eigenen Horizont und den derjenigen, die sie bekämpfen müssten, weit übersteigen. Was auch immer der Grund für die hohe Quote an starken Romanen dieser Gattung ist: I.L. Callis macht genau da weiter, wo andere Autoren aufgehört haben, und liefert ebenfalls einen absolut packenden Roman.

Tatsächlich merkt man schnell, dass hier nicht einfach wild drauflos geschrieben wurde, sondern dass hier mit Köpfchen gearbeitet wurde und eine intelligente und vielschichtige Storyline ausgearbeitet wurde, bei der an allen Ecken und Enden herumgefeilt wurde, damit alles perfekt stimmig wurde. Das Buch baut einen anständigen Spannungslevel von Anfang an auf, den es dann konsequent weiter hochhält und immer weiter auf die Spitze treibt; die einzelnen Handlungsebenen wurden gut miteinander verwoben, das Tempo stimmt, die fachlichen Details wurden butterweich in die Seiten hineingeschmiedet und die Atmosphäre saugt den Leser auf. Vor allem aber ist das Buch auf sehr angenehme Weise ausgewogen: Das Buch driftet nicht übermäßig ins Wissenschaftliche ab, wie es etwa Daniel Suarez inzwischen manchmal verbrochen hat, es wirkt trotzdem jederzeit fachlich stimmig; das Buch ist abwechslungs- und actionsreich, ohne dabei wie eine überdrehte Hollywood-Vorlage daherzukommen, und es stecken hier genügend Einfälle drin, um es weit genug von anderen Thrillern abzuheben. So ergibt sich hier ein wirklich guter Roman.
– geschrieben am 7. Oktober 2018 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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