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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11388)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8551) und Jugendliteratur (5161)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1523)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Zuletzt teilte die Mutter der Tochter noch eine kleine Überraschung mit: »Dein Vater hat mir diesen Monat etwas mehr Geld überwiesen. Du kannst dir endlich die Sporttasche kaufen, die du so dringend brauchst. Das ist doch schön, oder?«
     »Was ist denn daran schön? Der Blödmann denkt, er könnte sich von seinem schlechten Gewissen freikaufen!«
     »Ach, Emma, sieh doch nicht alles nur negativ, freu dich einfach über deine neue Tasche!«
     »Nein!« Emmas Gesicht verschloss sich vollkommen, sodass es wie eine Maske wirkte.
     Obwohl Marlene ihrer Tochter eine Freude machen wollte, war das gründlich misslungen. Traurig verließ die Mutter das Zimmer, denn sie wusste genau, dass jetzt kein vernünftiges Gespräch mehr möglich war. An der Tür blieb Marlene zögernd stehen und wandte sich um: »Manche Dinge müssen wir Menschen annehmen, so wie sie sind. Wir können nicht alles ändern, weil es uns dann besser passt.« Nach diesen Worten schloss sie die Tür.
     Die Worte prallten an Emma ab. Stattdessen kochte wieder der Zorn auf ihren Vater hoch wie ein Topf heißer Milch, der überläuft. Mit dem Unterschied, dass man Milch einfach wegwischen konnte, Wut jedoch nicht. Diese Stinkwut schmeckte bitter wie Artischockensaft und lag klebrig auf der Zunge. Leider kannte Emma kein Mittel, das diesen unangenehmen Geschmack wegspülen konnte.
     Vielleicht würde sie sich von dem Geld die neuen Ballettschuhe kaufen, statt einer Sporttasche. Emma kämpfte mit sich, sie brauchte das Geld, aber wollte es vom Vater nicht annehmen. »Mist! Das Leben ist manchmal so schwierig!«
     Zur Ablenkung griff sie nach ihrem Notebook, um im Internet zu recherchieren, fand aber nichts wirklich Hilfreiches für Ben. Am liebsten hätte sie wütend auf die Tastatur eingeschlagen. »Verdammt!«, fluchte Emma enttäuscht.
     Betrübt rief sie Ben an und fragte, ob sie sich auf der großen Wiese treffen sollten. Emma selbst brauchte ihren Freund und wollte auch ihn mit seinem Kummer nicht allein lassen. Die beiden verabredeten sich für später.
     Als Lara bei Emma hereinschaute, hörte sie noch das Ende des Telefonats. Sie bettelte darum, mitkommen zu dürfen, und Ben sollte seinen kleinen Bruder Mattes mitbringen: »Bitte, nehmt uns mit zur großen Wiese! Bitte! Wir werden euch ganz bestimmt nicht nerven. Ich möchte meinen Freund auch sehen, so, wie du Ben!«
     Die große Wiese bekam nie einen Rasenmäher zu Gesicht und lag am Rande des Wohngebietes, in dem Ben und Emma wohnten. Sie war Spielparadies, gleichzeitig auch Treffpunkt der Kinder und Teenager aus dem Dorf. Mitten durch diese Wildnis schlängelte sich ein kleiner Bach, der im Sommer die kleinen Kinder lockte. Den ganzen Tag waren sie damit beschäftigt, Flöße aus Ästen zu basteln, Staudämme zu bauen oder Frösche zu fangen. Sie tauchten in ihre eigene Welt ab, während die älteren Fußball oder Volleyball spielten.
     Der hintere Teil der Wiese endete in einem ausgedehnten Wald, wo große Bäume zum Klettern einluden. Dort hatten die Kinder einige Weidentunnel gepflanzt und wackelige Baumhäuser aus einfachen Brettern zusammengebaut, die seltsamerweise jedem Sturm trotzten.
     Diese Wiese war für Mattes, ebenso für Lara der schönste Spielplatz der Welt. Aber Emma lehnte ab, sie wollte mit Ben allein sein. Auf die jüngeren Geschwister hatte sie gerade überhaupt keine Lust. Lara verspürte Enttäuschung und Wut, dass Emma sie nicht mitnehmen wollte.

*


Nach dem Telefonat ging Ben langsam zurück in sein Zimmer. Der sechsjährige Bruder Mathias, kurz Mattes genannt, saß dort verzweifelt auf dem Boden. Gerade war ihm ein Van aus Legosteinen aus der Hand gerutscht, der dadurch in sämtliche Einzelteile zersprang. Vor Jahren hatte Ben mit seinem Vater tagelang an diesem Van gebaut. Jetzt war Ben außer sich und schimpfte über Mattes. Die beiden schrien sich an, bis Ben den Bruder aus dem Zimmer schleifte. Mattes schaffte es immer wieder, ihn rasend zu machen.
     »Du hast ab jetzt Zimmerverbot, du Blödmann! Immer machst du mir alles kaputt, du Baby! Ich wünschte, ich hätte einen anderen Bruder!«, stieß Ben hervor.
     Entsetzt schaute Mattes ihn an, begann zu weinen und jammerte immer wieder: »Entschuldigung! Ich wollte das nicht! Ich helfe dir wieder aufbauen, ja? Entschuldigung! Ich habe das unextra gemacht, ich wollte doch nur damit spielen.«
     »Das heißt nicht unextra, du Doofkopp! Außerdem ist der Van nicht zum Spielen, sondern nur zum Anschauen und Sammeln!« Ben blieb unerbittlich, er platzte fast vor Wut, knallte seine Zimmertür hinter sich zu und schloss von innen ab.
     »Du bist nicht mehr mein Freund, ich rede nie mehr mit dir, und du kriegst auch keinen Kuss mehr von mir!«, rief Mattes ihm heulend hinterher.
     Ben versuchte, das Gejammer zu überhören, seufzte und sah sich in seinem Zimmer um, das gerade ziemlich unordentlich aussah. Überall lagen Klamotten herum, Schulhefte bedeckten den Boden. Fußballposter lagen auf einer Fahne seines Lieblingsvereins und unter dem Bett lugte ein Experimentierkasten hervor. Die Eltern bekamen jedes Mal Angst, er würde das Haus in die Luft sprengen, wenn er damit Versuche startete. Feuer übte eine unglaubliche Anziehungskraft auf Ben aus. Schon als kleiner Junge war es für ihn das Größte gewesen, wenn er ein Streichholz anzünden durfte.
     Unbeherrscht trat Ben gegen einen Stapel Bücher, was das Durcheinander noch vergrößerte. Ein paar Mal boxte er gegen einen Punchingball und stöhnte. Seine Gedanken kreisten unaufhörlich um das eine unerträgliche Thema: Er würde erblinden!
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