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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (4)
Verlag: Eigenverlag (10873)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8245) und Jugendliteratur (5010)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (75), Drachen (608), Elfen (395), Minotauren (6), Prophezeiungen (349), Reisen (1474)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ein lauter Pfiff zerschnitt die Luft. Der Religionslehrer, der die Pausenaufsicht führte, trat entschlossen zwischen die beiden Kämpfer und brüllte: »Auseinander!«
     Sofort herrschte Totenstille. Die im Kreis um die Kämpfer stehenden Mitschüler schauten betroffen zu Boden oder sahen sich verunsichert an, gaben jedoch keinen Mucks von sich. Jammernd hielt Paul den Ärmel seines T-Shirts vor die blutende Nase.
     Der erzürnte Lehrer befahl: »Die Schaulustigen können gehen! Ihr beiden Wahnsinnigen kommt mit mir!« Herr Rowan reichte den beiden jeweils ein Taschentuch und schritt zügig voraus. Die Raufbolde folgten ihm betreten in einen leeren Klassenraum.
     Streng baute der Lehrer sich vor den Jungen auf. »Was habt ihr euch dabei gedacht? Wofür soll Prügeln eine Lösung sein? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder melde ich das dem Direktor und euren Eltern, dann werdet ihr für den Mist hier abgemahnt! Oder ihr helft mir nach den Ferien beide im Altersheim.« Er machte eine kleine Pause, um die Antwort abzuwarten.
     Betreten schaute Ben auf seine Schuhe.
     Paul blaffte frech: »Mich schmeißt sowieso keiner von der Schule. Ihr braucht doch für den Pausenhof diese neue Kletterwand – mein Vater könnte ...«
     Ein herablassender Blick von Herrn Rowan ließ ihn abrupt verstummen: »Wenn du dich da mal nicht irrst, Paul! Du hast mit der Prügelei angefangen und das auf ganz hinterlistige, feige Art! Nun?«
     Ben räusperte sich, murmelte schließlich verlegen: »Gut, ich komme mit Ihnen.«
     »Paul?«, fragte Herr Rowan mit einem scharfen Unterton.
     Der Junge zögerte, es ging ihm sehr gegen den Strich, klein beizugeben. Schließlich nuschelte er kaum hörbar: »Ich auch.« Dabei warf er dem Lehrer einen trotzigen Blick zu.
     »Gut. Dann ist es also abgemacht. Ihr geht jetzt ins Sekretariat, um euch verarzten zu lassen. In Zukunft will ich keine Handgreiflichkeiten mehr! Klar?«
     Beide nickten und trollten sich in Richtung Sekretariat.

*


Die restlichen Schulstunden zogen sich in die Länge wie ein ausgekautes Kaugummi, waren dabei genauso fade im Geschmack. Quälende Gedanken rumorten in den Köpfen von Ben und Emma. Deshalb waren die zwei froh, als die Schule endlich aus war, sodass sie nach Hause gehen konnten in der Hoffnung, den düsteren Gedanken zu entfliehen.
     Nach dem Mittagessen verkroch Emma sich in die Stille ihres Zimmers. Sie benötigte Ruhe, um die Gedanken zu ordnen. Auf dem Bett liegend bemühte Emma sich, ebenso tief wie ruhig zu atmen, dadurch entspannte sie langsam. Die Stille umhüllte sie, nach und nach verstummten ihre zermürbenden Gedanken.
     Schließlich griff sie nach dem Foto ihres verstorbenen Opas Karl, um es lange zu betrachten. Immer wenn sie Kummer hatte oder eine Lösung für ein Problem suchte, machte sie das so. Ganz intensiv dachte sie dann an ihn, fühlte, dass er bei ihr war und sie tröstete. Emma empfand tiefe Liebe für den Opa. Sie hatten viel Zeit miteinander verbracht, zusammen gelacht, gespielt, gemalt oder für die Schule geübt. Beim Tennisspielen, Fahrradfahren und Schwimmen war er ihr Lehrer gewesen. Emma schaute sich im Zimmer um, an den hellblauen Wänden hingen mehrere Fotos von ihm. Opa Karl konnte fantastisch zeichnen und fotografieren. Als Emma noch klein war, hatte er auf ihren Wunsch hin eine Wand des Zimmers mit einer kleinen Nixe und einem Delfin bemalt. Für die kindlichen Wandmalereien schien Emma eigentlich zu alt, aber liebte diese so sehr, dass sie die Bilder nicht überstreichen lassen mochte.
     Wenn ihr Opa jetzt noch lebte, könnte sie ihm von Ben erzählen und um Rat fragen. Manchmal lief im Leben alles verkehrt: Opa Karl war tot, der Vater weg, Ben würde sein Augenlicht verlieren, doch sie konnte nichts daran ändern. Hilflosigkeit sowie Trauer überrollten Emma. Von dort war es nicht mehr weit bis zu dem stechenden Herzschmerz, der sie jedes Mal durchdrang, wenn sie daran dachte, dass ihr Opa gestorben war.
     Mit dem Tod verband sie seither nichts Friedliches mehr, sondern er bedeutete nichts anderes als Verlust für immer. Emma konnte in der Erlösung, die in manchem Sterben lag, keinen Trost finden. Denn die Erlösung betraf nur den, der ging, nicht den, der zurückblieb.
     Die Zimmertür wurde einen Spalt breit geöffnet, ihre Mutter fragte vorsichtig: »Darf ich zu dir kommen? Du warst so bedrückt beim Mittagessen. Möchtest du mir erzählen, was los ist?«
     Emma nickte. Es kam selten vor, dass die Mutter Zeit für sie hatte. Aber trotz der vielen Arbeit und des Kummers, der auf Marlene lastete, spürte diese fast immer, wenn es ihrer Ältesten nicht gut ging. Leider forderten die Geschwister ständig die Aufmerksamkeit der Mutter, dadurch überfiel Emma oft das Gefühl, zu kurz zu kommen.
     Doch nun setzte Marlene sich zur Tochter aufs Bett und nahm deren Hand. »Was bedrückt dich, meine Große?«
     Emma seufzte: »Ach, Mama, ich bin schlecht drauf, ich fühle mich so hilflos ...« Sie schluchzte, während Tränen an den Wangen hinabliefen. Schließlich erzählte sie der Mutter von Bens Augenkrankheit.
     Schockiert nahm Marlene ihre Tochter in die Arme, hielt sie ganz fest, um Trost zu spenden. Emma verspürte Erleichterung, dass sie die Sorgen mit jemandem teilen konnte. Sie redeten eine Weile über Ben. Marlene machte den Vorschlag, sich im Internet über dessen Krankheit zu informieren. Die Idee gefiel Emma und sie nahm sich vor, später zu recherchieren. Außerdem wollte sie wegen Bens Krankheit ihre Tante Esther befragen, die im Dorf als Heilerin bekannt war. Allerdings heilte diese auf eine ganz spezielle Art.
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