Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
40.516 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »-melina24-«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (4)
Verlag: Eigenverlag (10881)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8246) und Jugendliteratur (5010)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (75), Drachen (608), Elfen (395), Minotauren (6), Prophezeiungen (349), Reisen (1474)
Reihe: Fanrea (4)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
???
noch nicht bewertet
100
0%
80
0%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
0
6M
0
12M
0
Leider existiert für »Fanrea 1 - Die Prophezeiung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Fanrea 2 - Die vier Elemente
Geschrieben von: A.E. Eiserlo (8. November 2015)
Fanrea 3 - Die Jagd
Geschrieben von: A.E. Eiserlo (24. November 2017)
Fanrea 0 - Geschichten
Geschrieben von: A.E. Eiserlo (23. November 2016)
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Immer gieriger wurde der Zauberer. Jagdeifer sowie Machtgelüste durchströmten den Körper wie eine magische Welle. Die Atmosphäre um ihn verdichtete sich. Diese starken Impulse wurden von den umstehenden Bäumen wahrgenommen. Aufgeregt begannen sie zu wispern.
     Mitten in ihrer Bewegung erstarrten die Blumenelfen, auch sie hatten die Veränderung bemerkt. Der Schmetterling flog eilig davon. Die zwei Freundinnen fassten einander an den Händen, während sie sich besorgt ansahen. Verfolgte die Blutelfe sie jetzt etwa doch?
     Kalte Angst kroch ihnen die Wirbelsäule empor. Das Geraune der Bäume verstärkte sich, die Blumenelfen lauschten den Warnungen.
     »Gefahr! Flieht! Zauberer! Worak!«
     Erschrocken schauten die Elfen sich um, flogen ein Stück vorwärts, dann seitwärts, wussten nicht wohin.
     »Los, hoch in die Bäume!«, rief die blonde Elfe voller Panik.
     Doch bevor sie sich aufschwingen konnten, sahen sie einen Schatten und hörten laute Zauberworte. Sie fühlten, wie eine starke Energiewelle auf sie zurollte. Plötzlich umschloss eine undurchdringliche, magische Blase die beiden. Ihre Herzen wollten vor Angst zerspringen, die Elfen jammerten über sich sowie ihre Unachtsamkeit. Was war mit ihnen geschehen?


Eine traurige Nachricht


Am nächsten Morgen holte Ben seine Freundin zu Hause ab. Die beiden gingen zur Schule, aber irgendetwas war anders als sonst. Emma bemerkte, wie schweigsam, blass und bedrückt Ben heute war. Aufmerksam betrachtete sie ihn von der Seite und erkundigte sich: »Stimmt was nicht?«
     Ben brummte nur unwirsch.
     »Hast du Hunger?«
     »Nee!«
     »Was ist los mit dir? Hast du Stress mit deinen Eltern?«
     Da blaffte er sie an: »Nichts! Es ist nichts! Lass mich einfach in Ruhe und stell mir keine blöden Fragen!«
     Emma war erstaunt, aber auch ein bisschen gekränkt über die barsche Antwort. So abweisend verhielt Ben sich ihr gegenüber normalerweise nicht.
     Schweigend setzten sie den Weg fort, beide hingen ihren Gedanken nach.
     Emma grübelte: Etwas wirklich Schlimmes bedrückte den Freund, andernfalls hätte er nicht so reagiert. Also hatte es keinen Sinn, beleidigt zu sein, Ben brauchte ihre Hilfe. Sie musste ihn zum Reden bringen.
     Angestrengt schaute Ben auf den trostlosen Asphalt hinunter, als ob es dort etwas Interessantes zu entdecken gäbe. Es tat ihm leid, dass er Emma angeschnauzt hatte, die Worte waren einfach aus ihm herausgeplatzt. Er wollte nicht, dass sie ihn weinen sah, aber die Tränen ließen sich kaum noch zurückhalten.
     Schließlich waren die beiden wortlos an der Schule angekommen. Unvermittelt blieb Emma stehen, versperrte Ben den Weg, während sie ihn fest an seiner Jacke packte. »Jetzt ist Schluss! Ich gehe hier nicht rein, bevor du mir gesagt hast, warum du so pampig bist. Wir sind Freunde, und Freunden kann man alles sagen!«
     Ben nickte und flüsterte: »Ich, ich ... war doch gestern beim Augenarzt. Also ... das Ergebnis war nicht gut.«
     Da fühlte Emma, wie die Angst auf sie übersprang, gleichzeitig bemerkte sie Tränen in Bens Augen. Zögernd fragte sie: »Was, ... was meinst du damit? Was bedeutet nicht gut
     Länger konnte Ben sich nicht mehr beherrschen. Es brach aus ihm heraus: »Ich werde blind!«
     Entsetzt starrte Emma ihn an. »Du wirst blind?«
     Nun flossen Bens Tränen und es war ihm unglaublich peinlich. Leise bestätigte er: »Ja, der Arzt hat festgestellt, dass ich eine unheilbare Augenkrankheit habe. Das bedeutet, dass ich irgendwann nichts mehr sehen werde. Er sagte, es sei ein schleichender Prozess, der nicht aufzuhalten sei. Ich werde in ein paar Tagen mit meinen Eltern noch zu einem weiteren Spezialisten fahren, um eine zweite Meinung einzuholen. Meine Mutter kennt jede Menge guter Ärzte aus dem Medizinstudium, deshalb fahren wir zu einem ihrer alten Bekannten.«
     Emma war schockiert und suchte nach tröstenden Worten, aber es fielen ihr keine ein. Hilflos schaute sie zu Boden. »Wie schrecklich, Ben«, sagte sie leise. Sie fühlte seine Not, konnte nun verstehen, warum er eben verschlossen und mürrisch reagiert hatte. Das Wort Blindheit beinhaltete für Emma so viel Schrecken, dass normale Alltagsprobleme wie Schnee in der Sonne dahinschmolzen und sich auf ein erträgliches Häufchen reduzierten. Die ewige Finsternis war einfach unvorstellbar! Völlig ratlos, wie sie Ben helfen sollte, nahm Emma dessen Hände und drückte sie fest.
     Seine Augen suchten ihre. Emma sah nur Verzweiflung darin. Wut breitete sich in ihr aus, weil ihr weder eine Lösung noch tröstende Worte einfielen. Bens Gesicht war so vertraut, aber diesen resignierten Blick hatte sie noch nie an ihm gesehen. Schließlich stieß Emma hervor: »Du darfst die Hoffnung nicht verlieren! Vielleicht finden wir einen Ausweg. Du hast mir schon oft von Fußballspielen erzählt, bei denen deine Mannschaft im Rückstand war. Am Ende habt ihr durch euren Willen den Kampf gewonnen. Ihr habt einfach nicht aufgegeben. Beim Karate war das auch schon oft so!«
     Aufgebracht rief Ben: »Aber ein Fußballspiel ist doch etwas ganz anderes! Ich habe riesige Angst! Ich kann nicht mehr richtig denken, mein Kopf ist wie blockiert. Mein ganzes Leben verändert sich, wenn ich nichts mehr sehen kann. Nichts ist dann mehr so wie jetzt! Alles, was mir Spaß macht, werde ich nicht mehr tun können.« Er spürte die Furcht im Herzen wie eine finstere, bedrohliche Masse, die ihn ausfüllte, größer wurde und seiner bemächtigte.
     »Es muss einen Weg geben, dass es nicht so weit kommt. Außerdem können Ärzte sich auch mal irren. Egal, was passiert, ich helfe dir!«, murmelte Emma trotzig.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2018)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz