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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11374)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8545) und Jugendliteratur (5160)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1522)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Was ist denn das schon wieder?«, fragte Emma misstrauisch.
     »Es nennt sich Odem der Sprache und ist etwas sehr Kostbares. Eine Flüssigkeit, durch die ihr fast alle Sprachen der Fanreaner verstehen könnt. Viele der dort lebenden Wesen haben ein paar Tropfen ihres Blutes gespendet. Das wurde dann mit verschiedenen Essenzen vermischt und einem Zauber belegt.« Sie machte eine bedeutungsvolle Pause und fuhr dann fort: »Es schmeckt nicht besonders lecker, aber ihr werdet die Fähigkeit, die vielen verschiedenen Wesen zu verstehen, in Fanrea benötigen. Also los!«
     Sie reichte den Freunden jeweils eine der Phiolen. Die beiden sahen sich zweifelnd an. Eine Flüssigkeit, die zu einem großen Anteil aus Blut bestand, von Wesen, die sie nicht einmal kannten?
     Amapola beobachtete ihre skeptischen Gesichter, deshalb setzte sie schnippisch hinzu: »Ihr müsst das nicht trinken. Es ist ein Geschenk von unserer großen Heilerin Osane. Es würde eure Mission allerdings erheblich erleichtern, wenn ihr die Wesen in Fanrea versteht. Bedenkt, dass nicht alle eure Menschensprache sprechen. Es ist allein eure Entscheidung, aber ich würde keine Sekunde zögern!«
     »Also ich werde es trinken«, murmelte Ben.
     »Na, dann werde ich es auch tun«, seufzte Emma. Dabei rollte sie mit den Augen.
     Beide drehten vorsichtig die Verschlüsse ab. Mit steinerner Miene setzte Ben das runde Fläschchen an seine Lippen und leerte den Inhalt mit einem Zug. Emma zögerte kurz, schluckte dann jedoch ebenfalls die Flüssigkeit hinunter.
     Es brannte wie Feuer in der Kehle – ein Gefühl, als ob die Flüssigkeit vom Mund bis zum Magen alles wegätzte. Der Geschmack war bitter.
     »Iiihhh!« Emma schüttelte sich angeekelt.
     Ben verschluckte sich, hustete und krächzte: »Bäh! Verdammt, schmeckt das Zeug widerlich! Willst du uns umbringen?« Sein Blick wurde spöttisch. »Das Heilmittel ist schlimmer als die Krankheit*!«
     Die kleine Elfe lächelte schelmisch: »Ich habe euch gewarnt! Ach kommt, seid nicht so wehleidig. Hier habt ihr ein paar Bonbons aus Blütennektar.« Sie bot den beiden ein paar kleine, bunte Kügelchen an.
     »Nein, danke! Noch solch ein Knallerzeugs, dann sterbe ich schon vor der Reise!«, stöhnte Emma.
     Ben griff jedoch zu. Er steckte sich sogar mehrere Perlen gleichzeitig in den Mund. »Schlimmer kann es nicht mehr werden«, murmelte er, dann hellte sich seine Miene auf und er lutschte genussvoll auf den Bonbons herum.
     »Okay, ich probiere sie doch«, gab Emma widerstrebend nach und nahm ein paar Kugeln. Vorsichtig probierte sie die seltsamen Perlen und war überrascht, wie köstlich diese schmeckten.
     Aus dem Blütenkleid zog Amapola ihren Zauberstab hervor, den eine magische Aura umgab. »Jetzt wird es ernst. Es kann losgehen. Seid ihr bereit?«
     Plötzlich lag Spannung in der Luft, sie knisterte geradezu vor Aufregung. Emma und Ben fühlten, dass gleich etwas geschehen würde, das ihr ganzes Leben für immer verändern würde.
     Sämtliche Farbe wich aus Bens Gesicht, sodass er immer bleicher aussah. Angst presste sein Herz zusammen. Doch es war nicht die Angst vor möglichen Gefahren, sondern vor allem davor, dass der See der Heilung nicht hielte, was er versprach.
     »Aber wie sollen wir da durchgehen? Wo ist denn das Loch?«, fragte Emma zweifelnd.
     Amapola beruhigte sie: »Vertraue! Ein Zauberspruch und das Weltentor öffnet sich für kurze Zeit.«
     »Let’s go!”, drängte Ben.
     Emma nahm ihre Ledertasche mit dem Zauberbuch, die sie sich schräg über die Schulter hängte, damit sie dicht am Körper lag.
     Die Elfe hielt den Zauberstab hoch, der zu leuchten begann. Dann murmelte sie und schrieb seltsame Zeichen mit ihrem Stab in die Luft.
     Plötzlich fühlte es sich an, als würde die Erde leicht beben. Die alte Eiche knarrte, stöhnte und dehnte ihren Stamm.
     Entgeistert starrten Emma und Ben den knorrigen Baum an, in dem sich langsam und unter lautem Geknirsche ein Loch bildete. Emma nahm die Hand ihres Freundes und hielt vor lauter Aufregung die Luft an. Sie spürte, wie ihr Herz vor Anspannung schneller pochte.
     Die Elfe flog in die Öffnung hinein, die zwei Freunde folgten ihr zögernd. Auf einmal erklang die Glocke vom Kirchturm im Dorf. Emma drehte sich um und sah etwas, das ihr den Atem stocken ließ: Die Ratte, die sie auf dem Speicher bei Tante Esther gesehen hatte, saß im Gras und starrte sie aus glühenden, hasserfüllten Augen an. Ohne zu zögern, sprang sie hinter ihnen her, prallte jedoch wie an einer unsichtbaren Wand ab und fiel zu Boden.
     Emma kam nicht mehr dazu, darauf zu reagieren. Kaum hatten sie die Eiche betreten, wurden die drei Reisenden von einem wilden Sturm erfasst. Sie verloren den Boden unter den Füßen und ein unglaublicher Lärm erfüllte die Eiche. Es fühlte sich an, als würden sie in einem rotierenden Spiralnebel herumgewirbelt werden. Emma schrie nach Ben, doch ihre Rufe verhallten als endloses Echo in der Leere von Zeit und Raum. Dann herrschte absolute Stille.

*


Fast lautlos bewegte sich John mit seinem Freund, dem Katzenjungen Nijano, durch den Wald. Sie waren als Späher unterwegs. Ihre übliche Runde um das Lager der gestrandeten Kinder drehend, beobachteten sie schweigsam und konzentriert den Boden. Sie achteten auf ungewöhnliche Spuren, verließen die Nähe des Lagers und drangen tiefer in den Wald hinein. Die Kunde von gefangenen Elfen war auch zu ihnen gelangt, deshalb galt erhöhte Vorsicht.
     Seit ein paar Tagen quälte John eine unerklärliche Unruhe. Er spürte, dass sich etwas Bedrohliches anbahnte. Doch er konnte nicht ergründen, welche Gefahr nahte. Nachts schlief der Lakota schlecht, weil ihn Träume heimsuchten, die von Kampf und Verderben handelten.
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