Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
40.519 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »erik133«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (4)
Verlag: Eigenverlag (10881)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8250) und Jugendliteratur (5012)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (75), Drachen (608), Elfen (395), Minotauren (6), Prophezeiungen (349), Reisen (1474)
Reihe: Fanrea (4)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
???
noch nicht bewertet
100
0%
80
0%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
0
6M
0
12M
0
Leider existiert für »Fanrea 1 - Die Prophezeiung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Fanrea 0 - Geschichten
Geschrieben von: A.E. Eiserlo (23. November 2016)
NSA - Nationales Sicherheits-Amt
Geschrieben von: Andreas Eschbach (28. September 2018)
100/100
[3 Blogger]
Du + ich = Liebe
Geschrieben von: Heike Wanner (7. September 2017)
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Nervös widmete sie sich ihren Patienten, denn ein Gedanke beunruhigte Esther: Wieviel Zeit war in Fanrea schon vergangen, wenn sie später als Ben und Emma den Weg durch die Eiche nahm? Die Zeit dort verlief nicht parallel zur Erdenzeit, ein Tag auf der Erde kam mehreren Tagen in Fanrea gleich. Was bedeutete das für Esther und ihre Reise? Traf sie die beiden noch rechtzeitig in der anderen Welt an, um sie zu begleiten und vor eventuellen Gefahren zu beschützen? Eine Ahnung, schwer vor Sorge, setzte sich klebrig in ihren Gedanken fest.

*


Emma war schlecht gelaunt und zickig, weil ihr der Babysitterdienst aufgebrummt worden war. Sie ließ ihre miese Laune an den Geschwistern aus und diese spüren, wie genervt sie war. Deshalb waren die Kleinen froh, als die Mutter endlich zurückkam, die sie von der griesgrämigen Schwester befreite.
     Die Uhr tickte unaufhaltsam, die Verabredung mit Amapola stand unmittelbar bevor. Emma raste in ihr Zimmer, um sich die große, braune Ledertasche zu schnappen. Dort hinein steckte sie zunächst das Zauberbuch, anschließend einen Kamm, ihre neue Bürste, eine Taschenlampe, Murmeln, die sie ihrem Bruder Jakob stibitzt hatte, einen kleinen Handspiegel, ein Kartenspiel, ein Stück Seife und ein Päckchen Taschentücher. Den magischen Flusskiesel von Esther verstaute sie in der Hosentasche.
     Dann fiel ihr noch die Kette mit dem Kreuz ein, die Opa Karl ihr geschenkt hatte. Bestimmt würde das Kreuz sie vor Gefahren beschützen. Sie nahm die silberne Kette samt Anhänger aus dem Schmuckkästchen und legte diese um den Hals.
     Hektisch flitzte Emma in die Küche, um ein Paket Müsliriegel einzupacken und sich von ihrer Mutter zu verabschieden. Mit mulmigem Gefühl im Bauch teilte Emma ihr mit, dass sie zusammen mit Ben das Wochenende bei Esther bliebe. Das war nicht ungewöhnlich, weil die beiden Freunde dort oft die Wochenenden verbrachten. Bei Esther kamen sie zur Ruhe und hatten gleichzeitig viel Spaß. Außerdem gab es für Ben immer jede Menge leckeres Essen.
     Verärgert kam Emma zu spät zu ihrer Verabredung mit Amapola, jedoch eher als Ben. Die Elfe wartete ungeduldig an der alten Eiche und begrüßte Emma mit den Worten: »Du bist spät! Hast du das Buch?«
     »Ja, habe ich dabei. Ich musste mich noch um meine nervigen Geschwister kümmern.«
     »Schau nicht so miesepetrig drein! Durch deine schlechte Laune änderst du nichts. Du vergiftest nur dein Umfeld mit deiner negativen Energie!«
     Emma schaute die kleine Elfe verständnislos an. »Was quatschst du da von negativer Energie?«
     Geduldig erklärte Amapola: »Du strahlst deine schlechten Gefühle und Gedanken aus, sie färben auf deine Umgebung ab. Allerdings prägst du deine Umwelt ebenfalls mit positiver Energie. Daher solltest du lieber mit friedlichen und optimistischen Gedanken deine Mitmenschen beeinflussen.«
     In diesem Moment rannte Ben atemlos auf sie zu: »Hallo! Es tut mir leid, dass ich zu spät bin, aber es ging einfach nicht eher. Ich musste meinem Vater helfen, gestern Nacht ist unser Keller voll Wasser gelaufen. So ein Mist!«
     Ein Funkeln trat in Emmas Augen, als sie Amapolas Stimme nachahmte: »Du verpestest die Umwelt mit deiner negativen Energie! Lass das Fluchen sein!«
     »Das ist nicht komisch, sondern tatsächlich so!« Amapolas Gesichtsausdruck wirkte säuerlich.
     Irritiert schaute Ben von Emma zu der Elfe. »Zickenkrieg?«
     Amapola winkte ab. »Pubertäre Anwandlungen!«
     Bevor Emma etwas erwidern konnte, bot Ben ihr etwas von seinen alten Bonbons an. »Willst du welche!«
     »Nein, danke! Viel zu viel Zucker und Chemie! Guck nur mal die schrillen Farben!« Emma verzog das Gesicht.
     Ben dagegen stopfte gleich ein paar der bunten Bonbons in den Mund. »Das beruhigt mich.«
     Die plötzlich aufkommende Nervosität flatterte wie ein aufgeregter Vogel zwischen den beiden Freunden hin und her. Sie hatten das Gefühl, gleich mitten in einen Abenteuerfilm hineinzuspringen. Ehrfürchtig musterten Ben und Emma die Jahrhunderte alte Eiche, die damals schon Esther als Tor in die andere Welt gedient hatte. Der magische Baum besaß einen gewaltigen Umfang mit einer ausladenden Krone. Die beiden Freunde meinten tatsächlich, einen Hauch Magie zu spüren, die sich in Form von kribbelnder Energie bemerkbar machte.
     Amapola erklärte den beiden: »Bei den Kelten war die Eiche ein heiliger Baum, dem große Bedeutung zukam. Duir bedeutet im keltischen Eiche. Ebenso haben Tor und Tür ihren Ursprung im keltischen Wort duir. Passenderweise ist unsere Eiche auch eine Tür. Der Baum ist unser Freund und gibt seine Lebenskraft gerne an diejenigen weiter, welche die Natur zu schätzen wissen. Er hat in seinem langen Leben viel gesehen und erlebt. Ihm wohnt eine mächtige Energie inne. Wenn ihr Kraft braucht, kann er euch diese spenden, indem ihr die Hände auf die Rinde legt.«
     Wie zur Bestätigung glitt aus dem Nichts ein Wind heran. Die Blätter der Eiche bewegten sich zart, als würden sie zustimmen. Ein kaum wahrnehmbares Raunen wehte durch die Blätter.
     »Bevor wir unsere Reise antreten, solltet ihr das hier trinken.« Amapola griff in die Tasche ihres Kleides, aus dem sie zwei kunstvoll geschliffene Glasphiolen mit goldenen Verschlüssen hervorzog, in denen eine blutrote Flüssigkeit hin- und herschwappte.
     Genau in diesem Augenblick trat die Sonne hinter einer Wolke hervor, die einen Sonnenstrahl schickte, der auf die Flakons fiel. Die dunkelrote Farbe veränderte sich, es schien, als ob sie von innen heraus leuchtete.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2018)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz