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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11383)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8549) und Jugendliteratur (5161)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1523)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Wieso? Sind sie zu klein?«
     »Nee, weich getanzt.«
     »Ah! Was hast du gestern außer Tanzen noch gemacht?«
     »Gelesen! Hab das Ende von Gregor und das Schwert des Kriegers gelesen. War leider ohne richtiges Happy End. Danach hab ich ein neues Buch von Michael Scott angefangen. Es handelt von auserwählten Zwillingen, die die Welt retten müssen. Nicolas Flamel ist ihr Mentor. Du weißt schon, der Alchemist. Das Buch ist voll krass, weil darin lauter Gestalten aus Mythen oder Sagen vorkommen.«
     »Aha!« Ben war erleichtert, dass es ihm endlich gelungen war, Emmas Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. Gut! Jetzt musste er sie nur noch reden lassen, vielleicht ab und zu eine Bemerkung einwerfen. Emma war im Redefluss, die schlimme Nacht und die Grübeleien dadurch verdrängt. Nach einer Weile drifteten Bens Gedanken weg, während seine Freundin weiter von dem Buch schwärmte.
     Er kam gut mit Emma klar, weil er sich nichts aus ihren extremen Stimmungsschwankungen machte und die Freundin nahm, wie sie war: Manchmal introvertiert, mal zickig, dann wieder lustig und ausgelassen. Eines wusste er jedoch ganz sicher: Er konnte sich immer auf sie verlassen!
     Mit seiner fröhlichen, unbeschwerten Art war Ben ein ganz anderer Typ als Emma. Meistens verbreitete Ben gute Laune, nahm die Dinge eher leicht und grübelte nicht viel. Mit Leidenschaft lernte er Koryû Uchinâdi, eine spezielle Form von Karate, und spielte gerne Fußball mit Freunden. Schon in der Grundschule hatte Ben seine Begeisterung dafür entdeckt, da die Jungen in den Pausen meistens kickten. Seit Ben und Emma auf das Gymnasium gingen, war die Zeit zwar knapper geworden, aber er trainierte trotzdem weiterhin im Verein.
     Der Sport verband ihn mit Gleichaltrigen, denn manchmal fühlte Ben sich wie ein Außenseiter, da ihn die Natur mehr interessierte als Computerspiele, Netzwerke oder Smartphones. Diesem ganzen digitalen Kram konnte er nicht allzu viel abgewinnen. Ben brauchte Bewegung, wollte Wind in den Haaren spüren und dabei frisch gemähtes Gras riechen oder wenn es regnete, die kalten Tropfen fühlen, die auf seiner Haut zerplatzten. Er liebte es, beim Joggen die Muskeln zu spüren, dabei bis an die Grenzen zu gehen. Sogar den Winter mit seiner eisigen Pracht mochte er und genoss es, morgens durch den Wald zu laufen, wenn der Atem blasse Wölkchen erzeugte und der Raureif die Bäume zu bizarren Gebilden verzauberte.
     »Hörst du mir überhaupt zu?«, riss Emma ihn aus den Gedanken.
     »Äh, ja! John Dee hat die Toten erweckt, sogar Säbelzahntiger.«
     »Da hast du aber gerade noch mal die Kurve gekriegt.« Sie knuffte Ben erneut in die Seite.
     Plötzlich rempelte jemand Emma von hinten an. »Geh aus dem Weg, du dumme Kuh!«
     Es war Paul, ein unangenehmer Raufbold. Er war groß für sein Alter, der Körper jedoch untrainiert und schwammig. Die kleinen Augen im rundlichen, blassen Gesicht blickten ständig Streit suchend umher.
     Ben murmelte leise: »Ein Choku-Zuki und er liegt am Boden! Soll ich?«
     »Nein, lass es! Das ist genau das, was er will. Der sucht mal wieder Streit. Mir reichen die Wölfe von heute Nacht!«
     Ben hörte auf Emma und zügelte sein Temperament. Das fiel ihm jedoch sehr schwer, denn wenn ihm etwas nicht passte oder ihn jemand ärgerte, neigte er zu cholerischen Wutanfällen. Vergeblich versuchte er, nicht so hitzköpfig zu reagieren. Doch im Bauch loderte dann ein wildes Feuer, das ihn zu verzehren drohte. In der letzten Zeit wurde diese Hitze immer stärker, und er fragte sich, wie diese Wut zu bändigen sei. Erleichtert stellte Ben fest, dass er heute einen entspannten Tag hatte und die Zorneswelle ausblieb.
     Streitlustig stierte Paul die beiden an, doch als die gewünschte Reaktion nicht folgte, zog er enttäuscht ab, zischte aber noch gehässig: »Feigling!«
     Vorsichtshalber hielt Emma ihren Freund am Arm fest. »Der blöde Rüpel ist es nicht wert, sich aufzuregen! Er meint, er ist etwas besseres, weil sein Vater mit der Schreinerei gut Geld verdient. Paul denkt, er kann sich alles erlauben!«
     »Tja! So wie sein Vater die Arbeiter in der Schreinerei tyrannisiert, springt Paul mit uns um. Oder den Klassenkameraden! Deshalb hat er auch keine Freunde! Nicht einen einzigen!«
     Emma zuckte mit den Schultern. »Eigentlich kann er einem leidtun.«
     Schnell liefen Ben und Emma in die Klasse. Mit dem Läuten der Schulglocke nahmen sie ihre Plätze ein. Die Stunden plätscherten gemächlich dahin, bis endlich der erlösende Gong ertönte, der das Ende des Schultages verkündete.
     Als Emma sich mit Ben für den Nachmittag verabreden wollte, lehnte dieser ab: »Ich hab dir doch erzählt, dass meine Augen schlecht geworden sind. Gleich fahre ich in die Klinik zur Kontrolle. Ich hoffe, dass ich nicht demnächst so ’ne dicke Brille tragen muss, mit der mich alle auslachen.«
     Emma kicherte: »Wäre doch süß!«
     »Na, prima!«
     »Dann siehst du endlich mal etwas intelligenter aus!«
     Gegenseitig neckend machten die Freunde sich gemeinsam auf den Heimweg.

*


     Als Emma die Küche betrat, blubberte eine Gemüsesuppe auf dem Herd. Es duftete verlockend nach Kartoffeln, Möhren, Sellerie und Lauch. Erst jetzt bemerkte Emma, wie hungrig sie war. Gemüsesuppe! Eines ihrer Lieblingsgerichte!
     Da vernahm Emma das gleichmäßige Brummen eines Motors und sah aus dem Fenster. Ihre Mutter Marlene mähte den Rasen, während die drei kleineren Geschwister halfen, indem sie Stöckchen und Spielzeug aus dem Weg räumten.
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