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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11367)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8541) und Jugendliteratur (5156)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1521)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Versonnen kraulte sie ihren Hund hinter den Ohren. »Schau mal, da, auf dem Foto! Das ist meine kleine Tochter, das da mein geliebter Mann. Ich habe dir das nie erzählt, aber damals ...« Esther konnte nicht weitersprechen, sie schluchzte und weinte aus tiefstem Herzen. Der Schmerz des Verlustes erfüllte ihr ganzes Denken und Fühlen, die verdrängte Trauer stieg an die Oberfläche. Fips leckte ihr die Tränen von den Wangen. Esther ließ es einfach geschehen, untröstlich in ihrem Kummer.
     Hätte sie Emma und Ben von ihrem zweiten Aufenthalt in Fanrea erzählen sollen?
     »Ach Fips, mein Lieber, ich mache mir solche Sorgen um Emma und Ben!«
     Plötzlich ging ein Ruck durch ihren Körper. Esther setzte sich kerzengerade auf. Mit der Faust donnerte sie auf den Tisch, sodass das alte Teil wackelte und knarzte, als ob es sich über die rohe Behandlung beschweren würde.
     »Nein! Auf keinen Fall kann ich Emma mit ihrem Freund allein nach Fanrea lassen! Ich werde sie begleiten und alles in meiner Macht Stehende tun, um die beiden vor dem Bösen zu beschützen. Was meinst du, Fips?«
     Der Angesprochene wedelte fröhlich mit dem Schwanz. Er spürte, dass Esther sich wieder gefangen hatte und die Stimmung in Tatendrang umschlug.
     »Komm, mein Kleiner, wir gehen packen. Das blöde Geheule hier macht meine Lieben auch nicht wieder lebendig, aber Ben und Emma kann ich helfen. Die leben noch, die brauchen mich jetzt! Ich kenne mich doch aus in Fanrea! Ha! Fanrea, ich komme!«
     Energisch schob sie den Stuhl nach hinten, klappte das Fotoalbum zu und lief, mit Fips im Schlepptau, in ihr Schlafzimmer. Dort kramte sie nach Taschenmesser, Kerzen und einem Stück Schnur. Im Badezimmer fand sie die Kräutersalbe für offene Wunden, die Flasche mit dem Nebelzauber sowie den Zauberstein, der in einem sanften Licht leuchtete.
     Wo war nur ihr selbst geschmiedeter kleiner Dolch? Esther schaute in allen möglichen Schränken nach, sogar im Keller, doch fand ihn nirgends. Sie war sich sicher, dass er in ihrem Nähkasten lag, aber auch dort war er nicht. Schließlich wurde er von ihr im Kühlschrank aufgespürt. »Wer ihn da nur reingelegt hat?«, murmelte Esther belustigt, die ihre gesamte Ausrüstung in einen geräumigen Rucksack steckte.
     Emma und Ben würden staunen, wenn Esther am nächsten Tag überraschend am Treffpunkt erschiene, um die beiden zu begleiten. Aber erst einmal würde sie die zwei morgen früh sehen. Mit einem guten Gefühl ging Esther endlich zu Bett und schlief ein.


Das Weltentor


Am nächsten Morgen war es Ben nicht möglich, seine Verabredung mit Esther einzuhalten, deshalb rief er kurz Emma an. Durch das starke Gewitter letzte Nacht sowie den unglaublichen Wolkenbruch mit anschließendem Dauerregen stand der ganze Keller unter Wasser, sodass Ben mit seinem Vater seit den frühen Morgenstunden gemeinsam arbeitete, um das Wasser abzupumpen.
     Das passte Ben überhaupt nicht, aber er liebte und schätzte seinen Vater so sehr, dass er ihn nicht im Stich lassen wollte. Er maulte noch nicht einmal, ließ stattdessen den Frust an Mattes aus, der schließlich laut heulend zur Mutter ins Bett kroch. Sie war erschöpft nach ihrem Nachtdienst eingeschlafen und nicht in der Lage, im Keller zu helfen.
     Während Vater und Sohn fast bis zu den Knien im kalten, dreckigen Wasser standen und stundenlang schufteten, unterhielten sie sich.
     »Sag mal, Papa, glaubst du, dass es noch andere bewohnte Welten gibt?«
     Tim philosophierte: »Ich glaube nicht, dass wir die einzigen Lebewesen im Universum sind, das All ist unendlich groß und enthält zahllose Möglichkeiten. Wir können uns das alles nicht vorstellen, aber es ist doch fast schon arrogant, anzunehmen, dass es nur uns gibt, oder?«
     »Hm, irgendwie ja. Würdest du gerne mal in eine andere Welt?«
     Kurz überlegte Tim. »Na ja, wenn es mit Gefahren verbunden ist, lieber nicht. Wenn mir die dortigen Lebewesen wohlgesonnen sind, dann schon. Es wäre großartig, eine andere Welt zu entdecken. Spannend!«
     Fast war Ben versucht, sein Geheimnis mit ihm zu teilen, ihn vielleicht sogar mitzunehmen. Er zögerte. Aber dann unterließ er es doch, weil er befürchtete, dass Tim ihm nicht glaubte.
     Ben seufzte und dachte über seinen Vater nach, den er über alles liebte. Tim war ein lebenslustiger Mann, der nie wirklich erwachsen wurde. Lieber verbrachte er mit Ben ein ganzes Wochenende im Wald, als sich um die Erwachsenendinge des Lebens zu kümmern. Zusammen mit seinem Vater hatte Ben das Baumhaus im Garten gebaut und letzten Sommer ein paar Nächte dort oben mit ihm gemeinsam unter dem Sternenhimmel verbracht. Tim baute das große Fernrohr auf und betrachtete mit ihm die funkelnden Sterne, den Mond und die fernen Planeten. Der nächtliche Himmel und der Gedanke an die Unendlichkeit faszinierte die beiden. Die Nacht war schwarz und schwer, die Hitze des Tages stieg vom Boden auf, um sich langsam in der Dunkelheit zu verlieren. Stille legte sich wie eine wärmende Decke auf die beiden und verleitete dazu, sich nur noch flüsternd zu unterhalten. Wenn es ab und zu im Gebüsch knackte, hielten sie inne und rätselten, welches Tier gerade auf der Jagd war. Ben genoss es, seinen Vater ganz für sich allein zu haben, ohne Mattes. Mattes! Unvermittelt spürte Ben wieder die schmerzende Wunde im Herzen, die Bitterkeit verströmte und immer wieder aufbrach.
     »Weißt du, was wir morgen machen?«, riss Tim seinen Sohn aus dessen Gedanken.
     Der schaute den Vater gespannt an und wartete neugierig auf dessen Vorschlag. »Was denn?« Zweifelnd dachte Ben: ›Hoffentlich gibt es überhaupt noch eine Zukunft für mich hier auf der Erde!‹
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