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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11367)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8541) und Jugendliteratur (5156)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1521)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Unvermittelt und rasend schnell wechselte der Magier seine Gestalt. Er wurde zu einer schwarzen Königskobra, die sich vor Emma zischend auf dem Boden wand. Den Oberkörper angehoben, spreizte die Schlange ihre Halsrippen und stieß zischende Drohlaute aus.
     Emma erschrak fürchterlich und fixierte wie gelähmt die sich ringelnde Schlange, die sie aus kalten Augen herablassend ansah. Ekel flutete Emmas Gedanken und Körper. Für sie war eine Schlange das widerlichste Tier auf der Erde, dagegen fand sie Spinnen geradezu niedlich. Emma hielt den Atem an und fühlte eine so große Angst, dass sie glaubte, daran zu ersticken. Sie versuchte, nicht die Beherrschung zu verlieren, sondern tastete nach einem Buch, das hinter ihr lag. Ihre Finger umschlossen es. Mit Schwung schleuderte Emma es auf die Schlange, verfehlte diese jedoch um Haaresbreite.
     Die Kobra stieß schlagartig zu. Im selben Moment schrie Emma hysterisch auf. Sie schloss die Augen, wartete darauf, dass die mörderischen Zähne sich in ihr Fleisch bohrten. Doch als nichts geschah, öffnete Emma mit angehaltenem Atem die Augen.
     Das Reptil verwandelte sich gerade zurück in den kleinen Magier, der erneut den leicht belustigten Gesichtsausdruck zur Schau trug.
     Voller Entsetzen blickte Emma auf ihn herab. Ihre Hände zitterten, gleichzeitig rang sie um Atem.
     Der Zauberer ignorierte ihren inneren Aufruhr, erklärte stattdessen schmunzelnd: »Gut reagiert, Menschenkind. Ich wollte dir mit dieser kleinen Demonstration nur zeigen, dass schwarze und weiße Magie in mir vereint sind. Der Besitzer bringt die jeweilige Seite hervor. Es liegt nun also bei dir, wer die Macht hat, das Licht oder die Dunkelheit. Beide Seiten können das Zauberbuch nutzen!«
     Jetzt platzte Emma vor Wut: »Du spinnst ja wohl, du Ekelpaket! Du bist total durchgedreht! Musste das sein? Ich hab panische Angst vor Schlangen!«
     »Genau deswegen! Du musst deine schlimmsten Ängste bekämpfen! Außerdem konnte ich dir so am besten demonstrieren, wie gefährlich das Buch sein kann. Das musste dir bewusst werden. Aber nun habe ich genug geredet, ich werde dich jetzt wieder verlassen. Höre auf dein Herz, gib niemals auf in einer schlimmen Lage, sondern glaube an deine Kraft. Lerne zu vergeben und arbeite beständig an dir, du hast noch einiges aufzuarbeiten. Bis bald!«
     Bevor Emma noch etwas erwidern konnte, verbeugte sich der Zauberer höflich, murmelte einen kurzen Zauberspruch und verschwand. Das Buch klappte zu wie von Geisterhand. Emma war wieder allein.
     Mit weichen Knien fiel Emma aufs Bett. Das eben Geschehene musste sie erst einmal verdauen, der Schock saß ihr noch tief in den Knochen und wollte nicht weichen.
     »Was ist das denn für ein blöder, unangenehmer Typ? So ein Oberlehrergehabe!«, schimpfte Emma. »Und es bleibt dabei, ich entscheide über mein Leben! Soll er sich doch seine Weisheiten und klugen Ratschläge an den Zauberhut stecken!«
     Nach diesem schrecklichen Tag flatterten ihre Nerven. Emma brauchte dringend Ruhe. Deshalb kroch sie unter ihre Bettdecke, in die sie sich schläfrig hineinkuschelte. Erschöpft von der Aufregung, fielen ihr die bleischweren Augen zu. Der Schlaf umfing sie mit tröstenden Händen, um sie in das Land des Vergessens zu führen und alle Grübeleien aus ihrem Kopf zu vertreiben.


Esthers Entscheidung


In der Zwischenzeit hatte Esther ihr Gespräch mit den Rattenbrüdern Jidell und Quidell geführt, doch beide hatten beim heiligen Einhorn geschworen, dass sie mit dieser Geschichte auf dem Speicher nichts zu tun hatten. Nun saßen die beiden Brüder diskutierend in ihrem Körbchen, welches ihnen als Schlafplatz diente.
     Mit bebenden Schnurrbarthaaren fragte Jidell: »Was meinst du, wer das gewesen sein kann? Da stimmt etwas nicht, das stinkt doch nach Drachenkacke!«
     Quidell rümpfte die Nase. »Eh, Alter! Dat stinkt gewaltig! So, ’nen Mist, jetzt ist hier endlich mal was los und wir verpassen alles. Die fette Ratte kam bestimmt aus Fanrea, wir müssen die Barthaare auf Empfang stellen!«
     »Der hätte ich zu gern die Backen dick gehauen!« Jidell schnaufte und deutete ein paar Boxschläge an.
     Währenddessen bereitete Esther sich einen Tee. Dazu griff sie gedankenverloren in verschiedene Dosen, aus denen sie die Zutaten herausnahm, ließ Wasser in einen verbeulten Teekessel einlaufen und stocherte in den knisternden Flammen des Herdes herum. Sie benutzte einen ganz altmodischen, der mit Holz befeuert wurde und die Küche zum Zentrum des Hauses machte, besonders, wenn es draußen klirrend kalt war.
     Der Teekessel pfiff lautstark. Esther schüttete das brodelnde Wasser auf die getrockneten, bunten Früchte. Der intensive Duft nach den Genüssen des Sommers zog durch die Küche und vermischte sich mit dem Geruch des brennenden Holzes. Schließlich setzte sie sich mit ihrem Tee an den Eichentisch, um in einem abgegriffenen Fotoalbum zu blättern.
     Ihr Blick blieb an einem Foto hängen, auf dem ein gutaussehender, blonder Mann mit sonnengebräunter Haut ein kleines Mädchen auf dem Arm trug. Die beiden lachten fröhlich in die Kamera, das Kind schlang seine Arme liebevoll um den Hals des Mannes. Lange, ungebändigte, braune Locken umrahmten ein hübsches Mädchengesicht mit blaugrünen Augen.
     Esthers Augen füllten sich mit Tränen, die langsam ihre Wangen entlangliefen. In dem Moment sprang ein wuseliges Fellknäuel auf ihren Schoß und leckte tröstend ihre Hände.
     »Merkst du, dass ich mich schlecht fühle, mein Schätzchen? Ich habe so viel über Fanrea erzählt, dass mich jetzt schmerzhafte Erinnerungen quälen.«
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