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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11367)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8541) und Jugendliteratur (5156)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1521)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Ich bin die Energie des Zauberbuches.«
     »Du bist was
     Das ungefähr dreißig Zentimeter kleine Männlein antwortete geduldig: »Alles ist Energie, auch dieses Buch. Zwischen diesen Seiten steckt eine ganz besonders mächtige Energie! Für dich habe ich eine Gestalt angenommen, mit der du etwas anfangen kannst. Doch hätte ich auch die Gestalt von Harry Potter oder einer sprechenden Katze annehmen können, aber gewöhnlich liegt mir die Gestalt des kleinen Zauberers am meisten. Mein Wunsch war es, dass wir uns bekanntmachen und Freunde werden, schließlich habe ich viele Jahre auf dich gewartet.«
     »Das bedeutet, du bist das Buch? Bist du aus dem Buch herausgekrochen, obwohl es verschlossen war? Gehst du nachher wieder in das Buch zurück?«
     Der kleine Zauberer lachte gutmütig: »Ja, so ähnlich kann man es ausdrücken. Nimm es einfach so hin! Ihr Menschen wollt immer alles genau erklärt haben und versteht dann doch nichts, weil euer menschlicher Verstand selten ausreicht, um das große Ganze zu verstehen.«
     »Na prima! Ein Buch, das mit mir redet!«, ereiferte sich Emma. Fast schon fand sie es normal, mit kleinen Zauberern und Elfen zu plaudern oder in Lichtbällen Schutz zu finden. Gestern noch war sie ein Mädchen gewesen wie die anderen in ihrem Alter, doch seit heute kam sie sich vor, als wäre sie in einen Fantasyfilm hineingesprungen.
     Der Magier las amüsiert in Emmas Gesicht. Doch abrupt änderte sich dessen Stimmung. Seine Augen wirkten ebenso kühl wie entschlossen. »Ich komme ohne Umschweife zum wichtigsten Thema meines Besuches: Du bist die vorübergehende Hüterin dieses Zauberbuches. Eines fernen Tages, nachdem du viele Prüfungen bestanden hast, dein Herz gereinigt ist von Groll sowie bitteren Gedanken, wirst du eine wahre Hüterin magischer Bücher sein, und alles, was darin steht, wirst du entschlüsseln können. Du bist eine Auserwählte!«
     Diese Aussage traf Emma völlig unerwartet. Sie schluckte mühsam. »Auserwählte? Warum ich? Was soll das denn schon wieder? Ich möchte nicht noch mehr Verantwortung! Was ist, wenn ich das Buch nicht beschützen kann?«
     »Du wirst alles beizeiten erfahren!«
     Emma wurde wütend, sie mochte es überhaupt nicht, wenn andere über sie bestimmten. »Ich will aber gar keine Hüterin sein! Ich werde Ben helfen, damit er nicht blind wird. Ansonsten möchte ich mit dem Zauberbuch, Fanrea und Magie gar nichts zu tun haben. Ich höre mir das alles an, damit ich weiß, was auf uns zukommt, aber ansonsten möchte ich ein ganz normales Mädchen bleiben.«
     »Das bist du aber nicht und wirst es nie wieder sein. Du kannst deinem Schicksal nicht davonlaufen! Dein Weg ist vorgeschrieben, und du wirst dein Schicksal annehmen!«
     »Das entscheide immer noch ich!«
     »Wie du meinst!« Eine frostige Stille entstand, in der nur das Ticken eines Weckers zu hören war.
     Doch Emma war noch nicht fertig mit dem Thema: »Was bedeutet Hüterin denn genau? Soll ich etwa in einer dunklen Höhle sitzen und lauter magische Bücher bewachen? So habe ich mir mein Leben ganz bestimmt nicht vorgestellt!«
     »Hüterin bedeutet in deinem Fall, dass du in einer fernen Zukunft auf der Erde, ebenso anderen bewohnten Welten magische Bücher suchst und diese anschließend in Sicherheit bringst. Einzigartige, kostbare und unersetzliche Bücher.«
     Entrüstet starrte Emma den Zauberer an. Schließlich stieß sie trotzig hervor: »Ich liebe Bücher, aber ich möchte nicht im Universum nach ihnen suchen, um sie anschließend zu beschützen. Egal, wie kostbar. Das werde ich ganz sicher nicht tun!«
     Gelassen zuckte der kleine Magier mit den Schultern und öffnete ohne weitere Erklärung das schwere Buch per Gedankenkraft.
     Emma beobachtete, wie der lederne Einband langsam aufklappte und alte, vergilbte Pergamentseiten preisgab. Das Buch knisterte leise und vibrierte, als ob es die gebündelte Energie und das magische Wissen nur mit Mühe zurückhalten konnte. Kaum traute sich Emma zu atmen, während sie ehrfürchtig die Seiten betrachtete. Wie viele Jahrhunderte alt mochte das Buch wohl sein, durch wessen Hände war es schon gegangen? Wie viel Glück oder gar Unglück hatte es dem jeweiligen Besitzer gebracht?
     Langsam blätterten sich die Seiten von selbst um und erlaubten Emma, einen Blick zu erhaschen. Sie sah seltsame Figuren sowie geheimnisvolle Symbole, mystische Zeichnungen, lange Texte oder kurze Anweisungen, Karten, Skizzen, rätselhafte Formeln und einzelne verschnörkelte Buchstaben. Widerwillig bemerkte sie, dass sie nun doch gebannt auf die Seiten starrte.
     Der Zauberer musterte Emma. »Dieses Buch beinhaltet nicht nur Magie, sondern auch viel geheimes Wissen über verschiedene Pflanzen, die Kräfte des Mondes und dessen Einfluss. Gifte und ihre Dosierungen werden erläutert, Zauber- oder Bannsprüche, Umkehrzauber und wichtige Geheimnisse des Universums stehen darin. Der Besitzer dieses Buches hält eine gewaltige Macht in seinen Händen. Je nachdem, welche Gesinnung der Besitzer hat, nutzt er sie zu guten oder bösen Taten.« Der Magier ließ seinen Blick über Emmas Gesicht gleiten. Er bemerkte die Faszination in ihrem Blick und ein verhaltenes Lächeln stahl sich in seinen Mundwinkel. Dann verdüsterten sich seine Augen. »Ja, das ist Magie, sie zieht jeden in ihren Bann. Hüte dich, sie zu missbrauchen!« Die Stimme klang bedrohlich.
     Emma erwachte wie aus einem tiefen Schlaf. Die entspannte Atmosphäre veränderte sich, wurde abrupt bedrückend und unheimlich.
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