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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (4)
Verlag: Eigenverlag (10886)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8250) und Jugendliteratur (5013)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (76), Drachen (608), Elfen (395), Minotauren (6), Prophezeiungen (349), Reisen (1474)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Schweißgebadet wachte er auf und fühlte sich noch mieser als vorher. Quälten ihn nun dieselben Alpträume wie Emma? War das ein Blick in die Zukunft? Das Bild der glitzernden Elfen fraß sich schmerzhaft in seine Gedanken.
     Fast glaubte er, dass einige dieser Bilder Erinnerungen an ein früheres Leben waren. Aber sie duckten und versteckten sich im hohen Gras des Vergessens, schlichen langsam etwas näher, bis sie schließlich wie Schatten in der Dunkelheit verschwanden. Ben fühlte, dass er sich einer ihm unbekannten Wahrheit näherte, er war ganz dicht dran.
     Gruselgeschichten, die er gelesen hatte, fluteten sein Gedächtnis. Ebenso Filme, die von Zauberern oder Hexen handelten. Haftete denen etwa immer auch ein Funken Realität an? Waren das gar keine Hirngespinste überbordender Fantasie?
     Unvermittelt dachte Ben an den schrillen Patienten seiner Mutter, Henk van Vaal, der immer wieder dieselben verrückten Geschichten erzählte von einer schönen, aber grausamen Hexe, schwarzen Panthern mit Fledermausflügeln und einem düsteren Schloss, in dem steinerne Wesen wachten.
     Angenommen, es wäre nur ein Fünkchen Wahrheit an diesen Geschichten, was bedeutete das dann für ihn und das bevorstehende Abenteuer? Hatte Henk das alles wirklich erlebt? Den Gedanken wollte Ben lieber nicht vertiefen, sondern versuchte, wieder einzuschlafen.


Die Hüterin der Bücher


Emma erging es in ihrem Zimmer nicht besser, sie konnte ebenfalls nicht einschlafen. Um nicht mehr über den Kampf im Wald grübeln zu müssen, hatte sie sich abends mit ihrer Mutter unterhalten und das Gespräch auf Esther gelenkt.
     Die Mutter erzählte von Esthers Rucksacktrip nach Amerika und davon, dass diese ihr Studium der Literatur und Biologie abgebrochen hatte, um eine Weile mit einem reichen Texaner unter Indianern und Schamanen zu leben.
     Emma dachte noch einmal an die Worte ihrer Mutter: ›Wir hatten damals nicht viel Kontakt. In Amerika hat Esther diesen Millionär kennengelernt, einen Aussteiger, und ihn geheiratet. Die beiden bekamen eine süße Tochter. Wenn ich damals mit Esther telefonierte, klang sie sehr, sehr glücklich. Hm, dann geschah der tödliche Autounfall. Nach einiger Zeit kehrte eine ziemlich unglückliche Esther hierhin zurück. Ich denke, diesen Schicksalsschlag überwand meine Schwester nie, auch wenn sie uns das nicht zeigen wollte. Wenigstens hat sie reich geerbt und muss sich keine Sorgen ums Geld machen.‹
     Emma beschloss, ihre Tante irgendwann auf ihren Mann und die kleine Tochter anzusprechen. Die Geschichte mit dem Unfall war Emma zu vage, sie spürte deutlich, dass diese nicht der vollen Wahrheit entsprach.
     Müde knipste Emma das Nachtlicht aus, um zu schlafen. Es half jedoch alles nichts, sie konnte sich noch so oft hin und her wälzen, der Schlaf blieb fern. Entnervt schaltete sie ihre Nachttischlampe wieder an.
     Der magische Kieselstein fiel Emma ein. Sie holte ihn aus der Jeans, die auf dem Boden vor ihr lag und starrte ihn verblüfft an: Er war nicht mehr grau, sondern blaugrün!
     »Das darf doch nicht wahr sein, er hat sich verändert«, flüsterte Emma und konnte den Blick nicht von dem Stein lösen. Fassungslos betrachtete sie ihn, rollte ihn in ihrer Hand hin und her. Die Farbe erinnerte an schillerndes, glasklares Wasser im Sonnenlicht. Wenn sie genau hinhörte, meinte sie das Rauschen von Wellen zu hören. Emma fand den Stein schön, auch wenn ihr das Wechseln der Farbe ein wenig unheimlich war. Aber er war eben magisch!
     Während sie den Kiesel auf den Nachttisch legte, streifte ihr Blick das rätselhafte Zauberbuch. Emma zwang ihren Blick weg von dem Buch, beschloss stattdessen zu lesen, um sich abzulenken. Am besten etwas ohne Magie oder unheimliche Gestalten. Von daher schied das aktuelle Buch von Michael Scott aus.
     Emma war eine echte Büchernärrin, sie verschlang spannende Geschichten wie Hunde kleine Leckerbissen. Um ihre Leidenschaft zusätzlich zu finanzieren, gab Emma sogar Nachhilfe für jüngere Kinder.
     Im Universum der Bücher konnte sie in jede Rolle schlüpfen: Zauberin, Elfe, Hexe, Kunstdiebin oder Forscherin, und in sämtliche Galaxien reisen, die es in ihrer Fantasie gab. Nichts war unmöglich, es gab keine Grenzen. Welten warteten zwischen zwei Buchdeckeln darauf, entdeckt zu werden.
     Bücher übten eine magische Anziehungskraft auf Emma aus. Sie konnte viel Zeit in einem Buchladen verbringen, um die Titel zu lesen. Mit geschlossenen Augen strichen dann ihre Finger die Buchrücken entlang, bis eines der Bücher wisperte: ›Ich bin das Richtige für dich, nimm mich!‹ Wenn sie dann den Inhalt auf dem Einband las, war sie immer wieder erstaunt, dass es tatsächlich genau die passende Geschichte für sie war.
     Dieses Mal versuchte Emma vergeblich zu spüren, welches Buch das passende für sie war. Heute jedoch schwiegen sie, keines sprach sie an: »Lies mich, befrei mich aus dem Regal!«
     Plötzlich nahm Emma aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahr und zuckte ängstlich zusammen. Nach dem gefährlichen Erlebnis im Wald befand sie sich ständig in Alarmbereitschaft. Jetzt jedoch waren weder Ben noch Amapola an ihrer Seite.
     Mit wild klopfendem Herzen drehte Emma den Kopf und konnte es kaum fassen. Entsetzt starrte sie auf ein kleines Wesen, das sie schmunzelnd ansah. Es trug ein lila-schwarzes Gewand mit weiten Ärmeln, dazu einen dunklen, spitzen Hut auf dem Kopf.
     »Wer bist du denn?« fragte Emma fassungslos. Ihr erster Schreck ließ langsam nach, das Wesen strahlte nichts Böses oder Feindseliges aus. Außerdem war da dieses einnehmende Lächeln. Die heutige Erfahrung im Wald hatte sie spüren lassen, wie sich die dunkle, boshafte Seite anfühlte.
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