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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11383)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8549) und Jugendliteratur (5161)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1523)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Die zwei Freunde dagegen verstanden nicht, was passiert war, und sahen sich verwundert um. Vor ihnen schwebte Amapola, die ihren leuchtenden Zauberstab schwang. Das helle Licht umhüllte sie alle drei sanft wie ein schützender Kokon und spendete Sicherheit.
     »Amapola! Wo kommst du denn her?«, rief Emma mit schriller Stimme.
     Die Elfe versuchte, die aufgebrachten Freunde zu beruhigen: »Keine Angst, es kann euch jetzt nichts mehr geschehen! Ihr seid innerhalb des weißen Lichts geschützt, keine dunkle Macht kann euch hier drin etwas antun. Ich bringe euch jetzt sicher nach Hause. Leider hat der Spion der dunklen Mächte das Zauberbuch in deinen Händen gesehen, Ben. Er wird es den Dunkelwesen berichten, deshalb müssen wir nun noch mehr aufpassen.«
     Sie hörten das wütende, kreischende Jaulen der widerlichen Kreatur. Es ging ihnen durch Mark und Bein.
     Emma zitterte vor Angst. »Das Monster tobt, es will das Zauberbuch. Oder?«, flüsterte sie beklommen. »Was wird es jetzt tun?«
     Ihre Frage blieb unbeantwortet, da niemand darauf etwas zu sagen wusste. In Emmas Gedanken tobte ein Wirbelwind aus Entsetzen und Trotz.
     Umgeben von der schützenden Lichtkugel schwebten sie zunächst wortlos zu Emmas Haus. Die Freunde waren seit dem Vorfall im Wald völlig aus dem Gleichgewicht gebracht. Das Licht bewahrte sie nicht nur vor weiteren Angriffen, sondern auch vor dem strömendem Regen, der an der Hülle silbrig schimmernd hinabfloss.
     Bei Emma angekommen, sagte Amapola ernst: »Ich bin froh, dass ich zur rechten Zeit eingreifen konnte, um euch zu retten. Etwas hat mich gerufen und ich wusste, ihr seid in sehr großer Gefahr. Emma, du kannst ins Haus gehen, es wird dir hier nichts passieren. Ich werde euer Haus in das weiße Licht des Schutzes hüllen. Das Gleiche werde ich mit eurem Haus machen, Ben.«
     »Etwas hat dich gerufen? Was meinst du damit?«, wollte Ben wissen.
     Ratlos zuckte Amapola mit den Schultern.
     »Die Kieselsteine!«, riefen die beiden Freunde gleichzeitig.
     Als die Blumenelfe verständnislos zu ihm blickte, erklärten die Freunde ihr den Zusammenhang.
     Schließlich stöhnte Ben: »Amapola, ich bin echt froh, dass du uns gerettet hast. War verdammt knapp!«
     Emma stimmte Ben zu: »Ja, echt, danke! Gibt es noch mehr von diesen Monstern?«
     »Ich glaube nicht, aber es gibt andere Gefahren in Fanrea«, antwortete Amapola widerstrebend.
     Nachdenklich raufte Ben die Haare. »Emma, ich verstehe, wenn du morgen nicht mitkommen möchtest. Aber ich werde durch das Tor gehen, nichts ist so schlimm, wie blind zu sein. Ich werde es schaffen, ich kämpfe gegen alle, die sich mir in den Weg stellen. Auch gegen meine Angst!«
     Sofort schüttelte Emma heftig ihren Kopf. »Nein, ich lasse dich nicht im Stich! Wir beide wurden schon oft genug verlassen, wir halten zusammen! Ich komme mit, du bist mein Freund und ich bleibe an deiner Seite. Dieses Drecksvieh hält mich nicht davon ab, mit dir zum See der Heilung zu gehen!«
     Ben schaute sie ernst an. »Wie gut, dass du so ein Sturkopf bist. Danke, Emma, du bist eine echte Freundin! Du bist immer für mich da, wenn ich dich brauche!« Er blickte in ihre Augen und erkannte, welch tiefe Freundschaft sie verband.
     Verlegen kaute Emma auf ihrer Unterlippe. Ein seltsames Ziehen kribbelte in ihren Händen, und sie richtete ihren Blick wie magnetisch angezogen auf das Buch. »Gib mir bitte mal das Buch«, forderte sie Ben auf, ohne darüber nachzudenken.
     Er reichte es seiner Freundin, während er ihr Gesicht musterte. Emma wirkte abwesend.
     Als sie das Buch berührte, leuchteten die Steine auf der Vorderseite hell auf. Ein leichtes Vibrieren übertrug sich von dem Buch auf das Mädchen und ein Energiestrom floss durch ihren Körper. Ein angenehmes, wohliges Gefühl breitete sich in ihr aus, während ein heller Schimmer ihren Körper ummantelte. Erstaunt fragte sie: »Was bedeutet das?«
     »Emma, nimm du das Buch in Verwahrung. Es scheint für dich bestimmt zu sein. Vielleicht bist du eine Hüterin«, stellte Amapola fest.
     Achselzuckend schaute Emma erst auf Amapola, danach auf das Buch. Heute wollte sie nicht mehr darüber nachdenken. Zu viel mysteriöse Dinge waren heute geschehen, die sie lieber aus ihren Gedanken verdrängte.
     Um abzulenken, wandte Ben sich an Amapola: »Wie funktioniert das mit dem weißen Lichtball? Kann ich das lernen?«
     Die kleine Elfe antwortete: »Mein Lichtball ist ein magisches Gemisch aus Schutzzauberpulver, Zauberstab und Zauberspruch. Vielleicht lernst du es irgendwann, vielleicht auch nicht. Ich habe keine Ahnung, wie sich deine Fähigkeiten entwickeln werden. Jetzt jedenfalls müsst ihr zur Ruhe kommen! Ich hoffe, dass der Schlaf euch trotzdem beehrt, damit ihr ausgeruht seid für unser Abenteuer. Also, bis morgen!«
     Emma verabschiedete sich und ging nachdenklich, mit dem Buch unter dem Arm, ins Haus, während Amapola Ben nach Hause begleitete.


Achterbahn der Gefühle


Als Ben das Haus betrat, hockte seine Mutter Nora mit Mattes zusammen in der Küche. Die beiden aßen die Überreste des Mittagessens: Kohlsuppe. Heute hatte ausnahmsweise Nora gekocht, doch die aufgewärmte Suppe sah wirklich unappetitlich aus. Mattes schaute ziemlich unglücklich drein, weil er dieses angebrannte Gematsche runterwürgen musste. Glücklicherweise bemerkte die Mutter nicht, wie lustlos er darin herumrührte. Sie wirkte sehr gehetzt, da sie am Abend wieder Nachtdienst und deshalb nicht mehr viel Zeit hatte. Müde und ausgelaugt sah Nora aus, ihr Beruf kostete sie viel zu viel Kraft und Energie. Besorgt runzelte Ben die Stirn.
     Seine Gedanken wurden unterbrochen: »Ach Ben, gut, dass du da bist! Du musst Mattes gleich ins Bett bringen. Ich habe Nachtdienst und Papa musste zu einer Versammlung ins Dorf. Die Bauern brauchen seine Meinung als Tierarzt.«
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