Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
40.806 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Helmar Helbig«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11383)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8549) und Jugendliteratur (5161)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1523)
Reihe: Fanrea (4)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
???
noch nicht bewertet
100
0%
80
0%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
0
6M
0
12M
0
Leider existiert für »Fanrea 1 - Die Prophezeiung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Herz aus Schatten
Geschrieben von: Laura Kneidl (21. März 2018)
95/100
[2 Blogger]
Der Fluch der sechs Prinzessinnen 2 - Blütenzauber
Geschrieben von: Regina Meißner (26. Januar 2018)
100/100
[4 Blogger]
The Bloom of Summertime
Geschrieben von: Andjelina Rose (4. Mai 2016)
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ben stemmte sich hoch gegen den Sturm. »Neeeiiin!«, schrie er in den tobenden Wind. »Ihr bekommt das Buch nicht!«
     In dem Moment stand eine hässliche, männliche Gestalt in dem von Blitzen erhellten Wald vor ihnen. Sein gewalttätiger Blick traf sie aus schaurigen, gelben Augen, in denen das Feuer des Bösen zu lodern schien. Fettige Haarsträhnen klebten am Gesicht, dessen gräulich wirkende Haut welk und runzlig aussah. Der Körperbau war muskulös, aber gedrungen. Das Wesen war ungefähr so groß wie Ben und Emma. Die Freunde rückten dicht aneinander, wagten vor Angst kaum zu atmen. Gänsehaut überzog ihre Körper, während die Herzen wild pochten.
     Die schaurige Gestalt bewegte sich gebeugt auf sie zu, ganz langsam, Schritt für Schritt, die gelblich flackernden Augen lauernd auf die sichere Beute gerichtet. In der Hand blitzte ein langer Dolch. »Gebt mir das Buch!«, flüsterte das Wesen eindringlich mit rauchiger Stimme.
     Ben erwachte aus seiner Erstarrung und hielt unauffällig Ausschau nach einem Knüppel. Da, direkt neben ihm lag ein dicker, armlanger Ast, der stabil aussah. Vorsichtig bewegte der Junge die Hand in diese Richtung und als er den Ast erreichte, umschlossen ihn seine Finger fest. Jetzt fühlte Ben ein wenig Sicherheit, da er dieser Kreatur etwas entgegenzusetzen hatte.
     Dann spürte er wieder diese gewaltige Hitze in seinem Inneren aufsteigen. Sie schien ihn innerlich zu verbrennen, doch sammelte sie sich dieses Mal nicht im Bauch, sondern schien in einem mächtigen Strom in seine Hände zu fließen. Ben hieß die Hitze willkommen, sie verlieh ihm Stärke. Ruhig ging er in Gedanken die passenden Karatetritte durch.
     Fieberhaft überlegte Emma, was sie tun konnte, da fiel ihr der magische Kieselstein ein. Hoffnungsvoll griff sie in die Hosentasche und umschloss ihn. »Hilf uns! Bitte tu etwas!«, flehte sie voller Panik. Der Stein wurde wärmer, begann sogar zu pulsieren.

*


Zur selben Zeit stand der Indianer John in Fanrea an einem schmalen Fluss und hielt einen Speer in der rechten Hand, mit dem er auf einen dicken, silbrig schimmernden Fisch zielte. Konzentriert visierte er ihn an, warf blitzschnell seinen Speer und traf. Genau in dem Moment, als der Fisch durchbohrt wurde, empfing John ein starkes Gefühl der Furcht. Irgendetwas stimmte nicht, aber er spürte genau, dass es nicht ihn betraf. Der Stein, der um seinen Hals hing, erwärmte sich.
     Wachsam sah John sich um, konnte jedoch nichts Bedrohliches entdecken. Dennoch signalisierten seine Sinne ihm weiterhin eine Gefahr. Die nächste Angstwelle rollte auf ihn zu, durchströmte den gesamten Körper. Der Lakota hielt die Luft an, sein Herz pochte wild und er keuchte. Die Empfindung war stark, sehr stark. Von wem stammte diese Emotion? Was hatte das zu bedeuten? Johns Kieselstein wurde noch wärmer, er umfasste ihn. ›Hilf uns! Bitte tu etwas!‹, hörte er zeitgleich ferne Worte im Kopf.
     Irritiert holte der Indianer den Speer samt Fisch aus dem Wasser und warf seine noch zappelnde Beute in einen Weidenkorb, in dem jede Menge der glänzenden Fische lagen. Nachdenklich schloss John die Augen und versuchte, diesen fremden Empfindungen nachzuspüren, aber es gelang ihm nicht. Enttäuscht öffnete er wieder die Augen. Die eben gehörten Worte hallten wie ein Echo in ihm nach und fraßen sich fest. Er wusste, dass jemand ihn rief und brauchte. Ausnahmsweise fühlte er eine bedrückende Hilflosigkeit, und dieses Gefühl war schrecklich. Irgendwo war jemand in großer Not und Verzweiflung, doch er konnte nichts tun.
     Das Gefühl der Bedrohung ließ nach einer Weile schlagartig nach, die Angst verließ John im selben Moment ebenfalls. Grübelnd schulterte er den Korb mit Fischen und machte sich auf den Heimweg, ins Lager der gestrandeten Kinder.

*


Die furchterregende Gestalt war fast bei den Freunden angelangt und starrte sie lauernd an. Es schien, als würde sie diesen Moment kurz vor dem Schlagen der Beute genießen, deshalb die Zeit verzögern, um die Angst der Freunde auszukosten.
     »Der Stein! Fass den Stein an!«, rief Emma in den tobenden Sturm hinein.
     Ben reagierte sofort, klemmte das Buch unter den Arm und griff in die Hosentasche. Er nahm den magischen Kieselstein in die Hand und merkte, wie er sich erhitzte. Die Wärme des Steins schaffte eine Verbindung mit seinem inneren Feuer, indem ein Strom mächtiger Energie durch den Arm floss. Eine gewaltige Kraft stieg in Bens Körper auf. Mit dem Ast in der Hand richtete er sich zur vollen Größe auf und sah seinem Gegner trotzig in die Augen.
     Dieser stutzte verunsichert für den Bruchteil einer Sekunde, fing sich aber direkt wieder.
     Bens Angst wich ungewohntem Mut. Mit zwei großen Schritten trat er entschlossen auf den Gegner zu und schmetterte ihm den Ast kraftvoll auf den Schädel. Von der Wucht des Aufpralls brach der Ast mittendurch, die Gestalt taumelte schwankend zurück. Ben war nun ohne Waffe, dennoch stellte er sich in Abwehrhaltung schützend vor Emma.
     Die männliche Gestalt schrie zornentbrannt, hielt dann inne und fixierte Ben aus zu Schlitzen verengten Augen. Das Wesen schien seine Kräfte zu sammeln. Es spannte die Muskeln an, machte sich sprungbereit.
     Emma schluchzte laut auf und presste den Stein so fest in ihrer Hand, dass es schmerzte. »Hilfe!«, flüsterte sie voller Verzweiflung.
     Die Kreatur stieß einen markerschütternden Schrei aus und sprang hoch. In derselben Sekunde umgab die beiden Freunde ein strahlend weißer Lichtball. Der Angreifer konnte seinen Sprung nicht mehr abbremsen, sodass er mit voller Wucht gegen die Kugel aus Licht prallte. Er rollte sich ab, sprang schnell wieder auf die Füße, doch er begriff, dass seine Chance vertan war. Mit flammendem Blick wich er zurück in die Dunkelheit.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2018)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz