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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (4)
Verlag: Eigenverlag (10881)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8246) und Jugendliteratur (5010)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (75), Drachen (608), Elfen (395), Minotauren (6), Prophezeiungen (349), Reisen (1474)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Hä?« Ben schüttelte den Kopf. »Okaaaay!«
     »Frag nicht, mach einfach!«, befahl Esther. »Du wirst im Moment sowieso nicht alles verstehen.«
     Sie drückte ihrer Nichte und deren Freund jeweils einen magischen Flusskiesel in die Hand, für den die beiden sich ehrfurchtsvoll bedankten. Ben betrachtete den Stein. Er war kugelrund, grau gemasert und hatte in der Mitte ein kleines Loch. Eine angenehme Wärme ging von dem magischen Kiesel aus, sodass er lebendig wirkte. Vorsichtig steckte Ben ihn in die Jeans. Der Gedanke, einen Gegenstand aus einer anderen Welt in seiner Hosentasche zu tragen, befremdete ihn.
     »Tantchen, ich hoffe, sie werden uns helfen«, flüsterte Emma, während sie ihren Stein fest in der Hand hielt. Sie mochte ihn gar nicht mehr loslassen, tat es dann aber Ben nach und ließ den Kiesel widerwillig in ihrer Jeans verschwinden.
     Ben meldete sich zu Wort: »Na ja, lieber wäre mir, wir würden sie gar nicht benötigen.«
     Die drei umarmten einander liebevoll zum Abschied. Esther teilte ihnen noch einen letzten Gedanken mit: »Die Zeit läuft in Fanrea anders als auf unserer Erde, deshalb wird wahrscheinlich niemand merken, dass ihr weg seid. Aber zur Sicherheit sagt euren Eltern, dass ihr eine Nacht bei mir bleibt.«
     Zustimmend nickte Emma. Ein mulmiges Gefühl wollte sich im Bauch einnisten, als sie an ihre Mutter dachte.
     Ben grinste. »Esther! Du und die Wahrheit verbiegen? Ich glaub es nicht! Baron Münchhausen lässt grüßen. Aber tröste dich: Eine Lüge, die ein Leben trägt, ist besser als eine Wahrheit, die ein Leben zerstört.*«
     Nicht wirklich überzeugt zog Esther eine Augenbraue hoch.
     Seufzend strich Emma eine Locke aus ihrer Stirn. Mit ernstem Blick sagte sie zu Esther: »Wenn mir in Fanrea etwas passieren sollte und ich nicht zurückkomme, dann musst du Mama alles erklären. Versprich mir das!«
     Eiskalt wurde es Esther bei diesem fürchterlichen Gedanken und sie schüttelte sich. »Es wird schon gut gehen! Soll ich euch durch den Wald begleiten?«
     Ben stöhnte: »Auf keinen Fall! Ohne dich sind wir viel schneller!«
     »Na, so lahm und alt bin ich nun auch wieder nicht, du Frechdachs! Kinder, wir sehen uns morgen!«
     Wieder grummelte der Himmel. Esther runzelte die Stirn und sah den beiden zweifelnd hinterher. Hätte sie die zwei nicht doch warnen sollen, wie gefährlich Fanrea wirklich sein konnte? Aber damit schürte sie nur Ängste und Panik, was überhaupt nicht hilfreich wäre, um in diesem rauen Land zu überleben. Ben würde trotzdem gehen!
     Esther hoffte und vertraute darauf, dass die Blumenelfe Amapola fähige und zuverlässige Begleiter besorgt hatte. Das war doch selbstverständlich! Oder etwa nicht? Aus tiefstem Herzen seufzend schloss Esther gedankenverloren die Tür. Sie verdrängte die unliebsamen Gedanken und machte sich auf die Suche nach Jidell und Quidell.

*


Ein bestimmtes Thema ließ Emma nicht los: »Welche gefährlichen Wesen leben in Fanrea? Warum wollte meine Tante nicht darüber reden?«
     »Weil keine Zeit mehr dazu war.«
     »Nein, das glaub ich nicht! Sie wollte uns nichts davon erzählen.«
     Die beiden nahmen die Abkürzung durch den Wald. Beide verspürten das starke Bedürfnis über Esthers Geschichte zu sprechen, die Gedanken kreisten wild durcheinander und ihre Gefühle waren aufgewühlt.
     Emma blickte durch eine Lücke in den Baumwipfeln zum Himmel und erschrak. Die Gewitterwolken türmten sich inzwischen ebenso bedrohlich wie unheilvoll auf. Die Sonne verschwand fast vollständig hinter den Wolkenbergen, sodass der Wald finster und beängstigend wirkte. Schweigen breitete sich aus, kein Vogelgezwitscher war zu hören, kein Rascheln im Unterholz. Die Stille war fühlbar und die Luft bleischwer. Es war unheimlich.
     »Ben ...«, flüsterte Emma.
     Die Freunde schauten einander vielsagend an und rannten los. Wie von einer Meute wilder Hunde gejagt, sprangen sie über umgestürzte Baumstämme und wichen geschickt im Weg stehenden Ästen aus. Ben hielt das Zauberbuch umklammert, er presste seine Finger so fest auf den Einband, dass sie schmerzten. Das Buch vibrierte ganz leicht.
     Plötzlich war der Wald hell erleuchtet, es folgte ein ohrenbetäubender Donner. Sekunden später schüttete es wie aus Kübeln, dicke Regentropfen fielen prasselnd vom Himmel, gleichzeitig fegte ein orkanartiger Wind durch die Bäume.
     Es blitzte und donnerte, der Wind zerrte und riss an ihrer Kleidung. Der fauchende Sturm schien zu einer lebenden Person geworden zu sein, die mit aller Macht verhindern wollte, dass sie heil mit dem Buch nach Hause kamen. Die entfesselten Elemente brüllten wie eine angriffslustige Raubkatze. Zuckende Blitze erleuchteten den Wald erneut taghell.
     So etwas hatten Emma und Ben noch nie erlebt! Das pure Grauen kroch ihnen den Rücken hoch, breitete sich anschließend gleichmäßig in ihrem Körper aus. Ob dieses tosende Unwetter schon ein Vorgeschmack auf die Gefahren war, die in Fanrea auf sie warteten? Beide wussten instinktiv, dass kein normales, sondern ein magisches Gewitter sie bedrohte.
     Plötzlich schlug ein Blitz nicht weit von ihnen in einen Baum ein. Es krachte, als der Baum gespalten wurde, zeitgleich roch es nach verbranntem Holz, Schwefel und Pfefferminze. Die Wucht des Einschlags warf die beiden Freunde um. Die Helligkeit des Blitzes war kaum zu ertragen, die Luft knisterte und ließ ihre Haare elektrisiert zu Berge stehen. Auf dem Boden sitzend, rangen sie nach Atem. Die Furcht umklammerte sie mit kalten Fingern, schien wie ein körperloses Wesen zu sein, das drohte, Macht über sie zu erlangen.
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