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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (4)
Verlag: Eigenverlag (10886)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8250) und Jugendliteratur (5013)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (75), Drachen (608), Elfen (395), Minotauren (6), Prophezeiungen (349), Reisen (1474)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Plötzlich durchbrach bedrohliches Heulen die Dunkelheit, gleichzeitig sank die Temperatur abrupt. Kälte überlief Emma wie flüssig gewordenes Grauen und ihr Herz setzte vor Angst einen Schlag aus. Unvermittelt tauchten haarige Bestien auf, die eine Treibjagd auf das Mädchen eröffneten. Wilde Wölfe mit rotglühenden Augen hetzten durch die Nacht, sprangen es schließlich brutal an, trieben es mit gefletschten Zähnen vor sich her. Der heiße Atem der Tiere keuchte so dicht am Gesicht, dass Emma den fauligen Aasgeruch zu riechen glaubte. Es ekelte sie dermaßen, dass sie zu würgen begann.
     Schließlich war Emma durch ihre eigenen, panischen Schreie schweißgebadet aufgewacht. Vor lauter Angst, dass der widerliche Albtraum zurückkehrte, lag sie grübelnd wach. Als der Morgen langsam anbrach, schlief sie traurig, mit rot geweinten Augen ein.
     Nun starrte Emma trübsinnig in den Spiegel. Während sie ihr Haar kämmte, stieß sie unerwartet heftig hervor: »Ich will nicht mehr grübeln! Papa weg! Opa weg! Dann ist es eben so!« Voller Trotz kaute sie auf der Lippe. Seufzend griff Emma nach einer Spange, um damit ihre langen, dunklen Locken zu bändigen. »Diese plustrigen Haare! Dass alle Mädchen aus meiner Klasse mich deswegen beneiden! Hätte ich doch nur glatte blonde!«
     In diesem Moment klingelte es unten an der Tür, was Emma dazu verleitete zu fluchen: »Verdammter Mist! Ich hab meine Tasche noch nicht gepackt!« Hektisch warf sie zwei Hefter, Mäppchen und ein Buch in ihren Rucksack. Dann eilte sie die Treppe herunter, stoppte mitten im Lauf, stolperte dabei fast über die eigenen Füße und stürmte noch einmal hoch in ihr Zimmer. Dort packte sie den Turnbeutel, mit dem sie zurückraste.
     Emmas Mutter rief: »Deine Pausenbrote liegen noch hier!«
     Seufzend lief Emma in die Küche, griff nach den Broten, warf der Mutter einen Handkuss zu und rannte zur Haustür. »Hi, Ben, sorry, dass du warten musstest!«
     Wie jeden Morgen, wenn Schule war, begrüßte Ben sie mit einem frechen Grinsen, das sich bis zu den strahlend blauen Augen fortsetzte. Die hellblonden Haare wirkten mal wieder ungekämmt, denn sie wuchsen in so vielen Wirbeln auf seinem Kopf, dass eine richtige Frisur unmöglich war. Kauend nuschelte er: »Hi! Komm, beeil dich, wir sind spät dran! Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben*.«
     »Besser spät als nie*!«, hielt Emma dagegen.
     Mit dem Handrücken wischte Ben ein paar Krümel von der Lippe.
     »Was kaust du denn schon wieder?«, fragte Emma.
     »Meine Mutter hat mir keine Brote gemacht. Sie ist wegen der Nachtschicht total müde und schläft noch. Deshalb hab ich wenigstens ein paar Kekse mit ’ner Banane auf dem Weg zu dir gegessen.« Sein Blick wurde jämmerlich. »Aber bis zur Schule bin ich bestimmt verhungert.«
     Emma grinste. »Ist klar! Ich schlepp wahrscheinlich wieder zehn Brote mit mir rum! Willst du eins?«
     »Kommt drauf an, was drauf ist. Hoffentlich nicht nur Gurke oder Tomate! Von Salat schrumpft der Bizeps*
     Emma verdrehte die Augen, knuffte Ben in die Seite und reichte ihm ihre Brotdose.
     Skeptisch begutachtete der den Inhalt: »Ein Biogesundheitsbrot – natürlich mit Gurke und Tomate. Ein Körnerbrot mit Käse und Salat. Tss! Ahh ja, da kommen wir der Sache näher: ein Schinkenbrot! Das nehm ich! Deine Mutter weiß genau, was mir schmeckt.«
     »Sie macht die doch für mich!«
     »Das glaubst du doch wohl selbst nicht!« Genussvoll biss er hinein.
     »Wie kannst du nur so schlank sein, wenn du so viel isst?«
     »Ich bin eben ein toller Typ!« Er nahm noch einen großen Bissen. Doch unvermittelt wurde sein Blick ernst, als er die Freundin fixierte. »Hattest du letzte Nacht schon wieder einen deiner Alpträume?«
     »Ja, einen echt ekelhaften!«
     »Monster mit Krallenhänden?«
     »Nee!«, seufzte Emma. »Dieses Mal waren es Wölfe. Es war widerlich!«
     »Aber nur ein Traum!«, versuchte Ben, sie zu beruhigen.
     Fragend sah Emma ihren Freund an, als ob er eine Erklärung wüsste, warum diese schrecklichen Träume sie quälten. Doch in seinen Augen stand nur Ratlosigkeit.
     Jedes Mal gruselte es Ben, wenn sie ihm diese entsetzlichen Träume beschrieb. Das Verstörende war, dass sie sich alle ähnelten und für Emma real anfühlten. Beklommen betrachtete er die Freundin von der Seite, bemerkte, wie übernächtigt sie aussah. Die beiden kannten einander, seit sie laufen konnten, und gingen zusammen in dieselbe Schulklasse. Eine tiefe Freundschaft verband sie, und Ben machte sich Sorgen. Emma war immer schlank gewesen, aber in den letzten Monaten war sie dünn geworden. Zudem blitzten ihre blaugrünen Augen nicht mehr so unternehmungslustig wie früher.
     »Was hältst du davon, wenn wir am Wochenende klettern gehen?«, startete Ben den Versuch, seine Freundin von ihren Alpträumen abzulenken.
     »Hm!«
     »Oder willst du lieber eine Kanutour machen?«
     »Hm!«
     »Komm schon, mit wem soll ich sonst losziehen? Du sagst doch eigentlich immer ja!«
     »Stimmt! Du hast ja recht! Ich bin langweilig geworden! Okay, du darfst aussuchen!«
     Als sie erneut schwieg, stattdessen nur ihre Stirn runzelte, ließ Ben nicht locker: »Wie war dein Ballett? Mein Karatetraining war total anstrengend!«
     »Eigentlich gut, aber ich brauche schon wieder neue Spitzenschuhe. Dabei sind die so teuer!«
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