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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11367)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8541) und Jugendliteratur (5156)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1521)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Wow, was für ein Chaos!«, staunte Emma.
     Esther stimmte ihr zu: »Ja, hier atmen wir die stehengebliebene Zeit und den Staub des letzten Jahrhunderts ein! Es ist eine echte Rumpelkammer! Aber immer, wenn ich mir vornehme auszumisten, ist etwas anderes wichtiger.«
     Mir ist eingefallen, dass ich das Buch nicht in eine Kiste, sondern in einen großen, braunen Überseekoffer gelegt habe. Gut versteckt, damit es nicht in falsche Hände gerät. Aber es ist so viel Zeit seither vergangen, dass ich mich nicht mehr erinnere, wo er steht. Wir müssen einfach den ganzen Speicher absuchen. Wir fangen da hinten in der Ecke an. Leuchtet mal dorthin mit euren Kerzen!«
     Staub tanzte im spärlichen Licht der Flammen. Kisten wurden hin und her geschoben, mehrere kleine Koffer geöffnet, anschließend durchwühlt. Sie fanden ein Sammelsurium von Dingen, doch kein Zauberbuch. Enttäuschung machte sich breit.
     Schließlich spürte Emma ein ungewöhnliches Kribbeln in ihren Fingern, deshalb drehte sie sich unbewusst um. Wie von einem Magneten angezogen, ging sie ein paar Schritte, schob einige Körbe sowie eine kaputte Wäschetruhe beiseite und rief aufgeregt: »Da steht so ein Koffer! Ist er das?«
     Esther folgte ihr, rief dabei erfreut: »Super, Emma, das ist er!«
     Die beiden Freunde starrten auf den dunkelbraunen Lederkoffer und konnten den Blick nicht abwenden.
     »Ich hab Herzrasen«, murmelte Emma.
     Langsam traten die drei zum Koffer. Die Spannung war greifbar. Esther öffnete die Schnallen, klappte das obere Teil auf und leuchtete mit ihrer Kerze kurz hinein. Anschließend steckte sie diese in den dreiarmigen Halter. Ben und Emma taten es ihr nach. Die Kerzen warfen ihren Schein auf einen Haufen staubiger Bücher, die von vergangenen Abenteuern erzählten, jetzt danach lechzten, wieder in die Hand genommen und entdeckt zu werden.
     Wie gebannt schauten Emma und Ben in den geöffneten Koffer, während Esther zu wühlen begann. Plötzlich hielt sie inne, zog einen in Packpapier eingewickelten Gegenstand hervor. Vorsichtig entfernte sie das Papier und hielt ein großes, schweres Buch mit einem ledernen Einband in den Händen.
     »Das Zauberbuch ...«, flüsterte Esther ehrfurchtsvoll.
     In diesem Moment flatterte es über ihren Köpfen. Alle drei zuckten zusammen. Emma schrie auf vor Schreck.
     Doch Esther beruhigte sie: »Das sind nur Fledermäuse, es ist alles in Ordnung. Wahrscheinlich ist das Dach irgendwo undicht und sie haben sich meinen Speicher als Zuhause ausgesucht.«
     »Puh, hab ich mich erschreckt!«, stöhnte Emma.
     Respektvoll nahm Ben Esther das Buch aus der Hand, strich mit seiner freien Hand über das dunkle Leder. Magische Zeichen sowie rätselhafte Symbole waren darin eingestanzt, zusätzlich mit glänzendem Gold gefüllt. Bei einem symbolisierten Drachen verharrten Bens Finger kurz. An den vier Ecken schillerte jeweils ein farbiger Stein in Zartblau, Braun, Orange und einem durchsichtigen Weiß. Die Magie der vergangenen Jahrtausende sprach auf geheimnisvolle Art und Weise zu ihnen.
     Sofort spürte Emma die unglaubliche Macht, die von dieser Kostbarkeit ausging. Ein zartes Kribbeln überzog ihre Haut, als ob leichter Strom sie durchfließen würde. Schauer liefen über Emmas Rücken, fasziniert konnte sie den Blick nicht von dem Buch abwenden. Wie alt mochte dieses Buch wohl sein?
     Neugierig fragte Ben: »Hast du mal reingeschaut, Esther?«
     »Leider nein. Ich habe mich nie getraut, es zu öffnen. Zauberbücher nehmen so etwas schrecklich übel. Instinktiv habe ich immer gewusst, dass dieses Buch nicht für mich bestimmt ist, sondern dass ich es nur verwahren soll.«
     Eine Frage beschäftigte Ben die ganze Zeit: »Wie ist das Buch zu dir gelangt? Ich meine, so etwas Besonderes fällt einem nicht jeden Tag in die Hände, oder?«
     »Irgendwann hatte ich einen Flyer von einem Trödelmarkt im Briefkasten. Ich verspürte das intensive Gefühl, unbedingt zu diesem Trödel gehen zu müssen. Als ich dann dort war, zog es mich magnetisch zu einem der Stände hin. Ich bin es gewohnt, auf solche Zeichen zu achten.
     Dort saß eine alte, hutzelige Frau zwischen Bergen von antiken Büchern. Viele Jahre lasteten auf ihrem krummen Buckel und inmitten des faltenreichen Gesichts fielen die stahlblauen, hellwachen Augen auf, die mich eindringlich ansahen, fast durchleuchteten. Ihre grauen Haare waren zu einem Dutt zusammengesteckt, dazu trug sie ein altmodisches, grünes Kleid. Als ich zu ihr ging, pries sie mir gleich ein Buch an, welches sie nicht ausgestellt hatte, sondern in einer klapprigen Kiste aufbewahrte.
     Ihr kennt meine Vorliebe für Bücher, deshalb ließ ich es mir zeigen. Direkt nahm ich die Magie wahr, verspürte den starken Wunsch, es zu besitzen. Mir war klar, dass es eine Kostbarkeit war, die auf keinen Fall in falsche Hände geraten durfte! Der Preis, den die alte Frau mir nannte, war lächerlich gering. Ohne zu zögern erwarb ich es.
     Als ich mich nur wenige Schritte von dem Stand entfernt hatte, drehte ich mich noch einmal um, doch das Hutzelweib war verschwunden, stattdessen stand dort eine junge, hübsche, blonde Frau mit zwei Kindern. Auf meine verblüffte Nachfrage hin sagte sie mir, dass es an ihrem Stand keine alte Dame gebe. Tja, so ist das mit der Zauberei!«
     »Irre Geschichte! So wie gerade alles in unserem Leben!«, kommentierte Ben.
     Emma fühlte ein merkwürdiges Gefühl in ihrem Bauch, während sie das Buch anstarrte. Sie wurde von ihm angezogen, aber lehnte dieses Ziehen ab. Es war ihr unheimlich. Warum war da dieser Sog? Wohin würde das Buch sie leiten? Sie zweifelte, ob sie all dem gewachsen war.
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