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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11374)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8545) und Jugendliteratur (5160)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1522)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Esther machte eine Pause, schaute Ben und Emma an: »Habt ihr Lust auf einen Tee mit einem Stück Blaubeerkuchen? Dazu einen Klecks Sahne?«
     Bei diesen Worten lief den Freunden das Wasser im Mund zusammen.
     »Oh ja, Blaubeerkuchen mit Sahne!«, riefen sie gleichzeitig.
     Esther freute sich: »Gern, ihr beiden Naschkatzen! Wir setzen uns damit in den Garten.« Sie ging zum Kühlschrank und nahm ihren köstlichen Kuchen heraus, dessen dunkelblaue Früchte die Süße des Sommers versprachen. Schon beim Anblick der leckeren Beeren fühlte und schmeckte man, wie der Saft aus den Beeren platzte, der sich langsam mit der leicht gezuckerten Sahne vermischte. Was für ein Genuss!
     Als Emma mit ihrem Freund auf der Terrasse saß, beide mit Tee versorgt waren und genüsslich Kuchen schlemmten, fuhr Esther mit ihrer Erzählung fort: »Agatha war oft mit mir im Wald unterwegs. Ich zeigte ihr meine Lieblingsplätze, zusätzlich ließ ich sie teilhaben an meinem Wissen über Pflanzen oder Tiere. Eines Tages zeichneten wir ganz versunken Ameisen, die ihre schweren Lasten trugen. Auf einmal bemerkten wir, dass uns jemand beobachtete. Uns wurde ganz mulmig zumute. Wir schauten uns um. Da entdeckten wir neben meiner Lieblingseiche eine zierliche Elfe auf dem Waldboden, die uns freundlich anlächelte.
     Wir hätten jetzt geschockt sein müssen, zumindest erstaunt, waren aber einfach nur fasziniert, dass es wirklich Elfen gab. Genauso wie wir es immer gehofft hatten.
     Die Blumenelfe hieß Campanula. Wunderschön war sie und so winzig, dass sie in meine Hand hineinpasste. Sie erklärte uns, dass wir auserwählt seien, mit ihr nach Fanrea zu gehen, um zu lernen.«
     »Das ist wie bei uns gewesen!«, unterbrach Emma ihre Tante. »Die Elfe war auf einmal da und hat von Fanrea gesprochen. Nur der Grund für ihr Erscheinen war ein anderer. Erzähl bitte weiter, das ist echt irre!«
     Esther nippte an ihrem Tee, räusperte sich dann. »In mir war ein grenzenloses Glück. Für mich stand immer schon fest, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als wir Menschen uns vorstellen können. Die Elfe mir ihrer Einladung schien mir ein großartiges Geschenk zu sein. Agatha war mit mir einer Meinung, dass wir uns diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen durften. Wir fühlten, dass die Elfe es ehrlich mit uns meinte. Aus heutiger Erwachsenensicht sind weder unser Vertrauen, noch unsere Naivität nachvollziehbar. Wir stellten keine Fragen, sondern gingen einfach mit ihr. Aber wir waren eben Kinder, arglos, neugierig und offen für alles.
     Die Elfe reichte uns eine blutrote Flüssigkeit, die wir trinken sollten, und kippten sie hinunter. Heutzutage hinterfragt ihr die Dinge viel mehr als wir damals. Das ist auch gut so!
     Campanula öffnete mithilfe von Magie ein Weltentor in der alten Eiche. Durch dieses Tor gelangten wir nach Fanrea und waren überrascht, dass diese Welt sich nicht so sehr von unserer unterschied.
     Wir wurden von einem schneeweißen Einhorn empfangen. Es strahlte Liebe und Frieden aus. Seine magische Kraft erfüllte mich mit Ruhe und Glück.« Esther verstummte, schien sich erneut in ihren Erinnerungen zu verlieren.
     Mit großem Appetit nahm Ben ein weiteres Stück Blaubeerkuchen, dass er genüsslich mit einem Riesenklecks Sahne garnierte.
     Emma beobachtete ihn mit gerunzelter Stirn. Sie wunderte sich mal wieder, wieviel er essen konnte. »Fresssack!«, flüsterte sie.
     Gelassen zuckte er mit den Schultern, während er sie angrinste. »Wer weiß, was kommt oder was es in Fanrea zu essen gibt!«
     Esther mischte sich ein: »In Fanrea gibt es leckeres Essen. Vor allem gesunde Nahrung, nicht so welche aus der Tüte mit viel Chemie.«
     »Klingt nach Körnerfutter. Ich nehme besser eine Notration Kekse oder Schokolade mit.« Ben verzog das Gesicht.
     Emma verdrehte die Augen und sagte ungeduldig: »Tantchen! Wie geht es weiter?«
     Räuspernd setzte Esther sich in ihrem knarrenden Korbstuhl auf. »Ja, ich war gerade irgendwie ... Hm, äh ...«
     Ben half ihr aus: »Abgedriftet?«
     »So nennt man das wohl heute. Also weiter! Wo war ich gerade? Ach ja, beim Einhorn mit Namen Esperanza ...«
     »Esperanza? Hoffnung?«, warf Ben ein.
     »Ben, sei doch still!«, beschwerte sich Emma.
     »Ja, genau, Hoffnung. Esperanza kam näher heran. Währenddessen fühlte ich, wie sie auf den Grund meiner Seele schaute, um meine tiefsten Gedanken zu lesen. Nach der Begrüßung erklärte sie uns, weshalb wir in Fanrea waren. Für Esperanza waren wir die Hoffnung. Es bereitete ihr großes Leid, dass die Menschheit mit der Erde respektlos umging und nicht mehr im Einklang mit der Natur lebte. Ihr Vorwurf war, dass die Menschen die Meere und Flüsse vergifteten, Pestizide versprühten, Wälder abholzten, Tiere quälten ...«
     Ben unterbrach Esther erneut: »Das stimmt zwar alles, aber was solltet ihr Kinder denn daran ändern?«
     »Lass Esther doch endlich mal ausreden! Sei still, iss lieber deinen Kuchen!«, ereiferte sich Emma.
     Esther seufzte und musterte die Freunde. »Esperanza wollte uns mit einem umfassenden Wissen über die Pflanzenwelt sowie deren Heilkraft beschenken. Anschließend sollten wir diese Kenntnisse den Menschen näher bringen.«
     »Deshalb hast du deine Bücher geschrieben! Du möchtest die Menschen wachrütteln!«, rief Emma aufgeregt.
     »Ja, es ist meine Aufgabe und Bestimmung, mit alternativen Methoden zu heilen, und ich liebe meine Berufung. Das Einhorn bat uns, ihm zu folgen, deshalb tauchten wir gemeinsam in das dämmrige Licht des Waldes ein.«
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