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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (4)
Verlag: Eigenverlag (10887)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8250) und Jugendliteratur (5013)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (76), Drachen (608), Elfen (395), Minotauren (6), Prophezeiungen (349), Reisen (1474)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Ben grinste: »Ich weiß nicht, warum meine Mutter immer mit mir schimpft. So chaotisch wie bei dir sieht es bei mir längst nicht aus!«
     Esther ließ sich durch diese Stichelei nicht aus der Ruhe bringen, zuckte stattdessen gelassen mit den Schultern.
     Auf dem Herd köchelte eine Kartoffelsuppe, deren Duft verführerisch durch das ganze Haus zog. Ben und Emma lief das Wasser im Munde zusammen, und ihre Mägen begannen zu knurren. Schmunzelnd bot Esther den beiden etwas von der Suppe an. »Mit vollem Bauch lassen sich Probleme leichter lösen. Dass ihr etwas auf dem Herzen habt, sehe ich euren Nasenspitzen an. Zudem Bens Pflaster auf der Stirn. Was gibt es? Schießt los!«
     Die beiden Freunde sprudelten mit der ganzen Geschichte heraus, während sie die Suppe aßen. Nachdem sie den seltsamen Bericht beendet hatten, schauten die zwei erwartungsvoll zu Esther. Sie war die einzige erwachsene Person, der man eine ebenso fantastische wie unglaubwürdige Geschichte von Elfen, einer uralten Prophezeiung, einem bösen Zauberer und geheimnisvollen Zauberbuch erzählen konnte.
     Mit einem Seufzer lehnte Esther sich zurück, schloss die Augen und schwieg längere Zeit. Die Sekunden dehnten sich aus, die Stille wurde geradezu hörbar. Ben, ebenso Emma, wagten kaum zu atmen, so viel Spannung lag in der Luft.
     Esthers Gedanken gingen auf eine Zeitreise in diese ferne Welt namens Fanrea. Schöne, aber auch schreckliche, angsteinflößende Momente tauchten in Sekundenschnelle aus den Tiefen ihres Gedächtnisses auf und überfluteten sie. Mit der Erinnerung kam die Furcht. Esther hatte die Gefahren kennengelernt und wusste, welche einen dort erwarteten. Ben nicht! Doch Esther konnte Ben verstehen, sie würde an seiner Stelle sogar genauso handeln. Trotzdem stellte Esther sich die quälende Frage, ob sie ihre Nichte sowie deren Freund daran hindern sollte, nach Fanrea zu reisen.
     Als Esther endlich die Augen öffnete, seufzte sie: »Jetzt hat es mich doch wieder eingeholt.«
     »Was denn, was hat dich eingeholt?« Nervös strich Emma eine Locke aus ihrem Gesicht.
     »Das Tor von Zeit und Raum, ebenso die Abenteuer, die dahinter warten«, flüsterte Esther heiser. Die Worte standen im Raum, entfalteten langsam ihre ganze Magie, wurden zu lockenden Verheißungen oder zu drohendem Unheil.
     Bens Herz klopfte schneller, als ihm klar wurde, dass die Reise nach Fanrea sein ganzes Leben verändern würde. Vor Aufregung bekam Emma schwitzige Hände und konnte es kaum erwarten, dass ihre Tante weitersprach. Also schien alles wahr zu sein, was die Elfe ihnen eben erzählt hatte? Überwältigt starrten die Freunde Esther an.
     Diese begann behutsam ihre Geschichte zu erzählen: »Ich hatte es all die Jahre verdrängt und nie jemandem erzählt. Die Leute sollten mich nicht für noch absonderlicher halten, als sie es ohnehin schon tun.« Sie machte eine kleine Pause, schaute die beiden dabei ernsthaft an: »Wollt ihr die Geschichte wirklich hören? Vielleicht macht sie euch Angst und nimmt euch den Mut, durch das magische Tor zu gehen? Diese ferne Welt ist nicht nur schön, sondern auch grausam, ja, sogar lebensgefährlich!«
     Die zwei überlegten kurz, dann sagte Ben leise: »Esther, ich will nicht blind werden. Ganz tief in mir drin weiß ich, dass Amapola die Wahrheit gesagt hat. Ich hab keine Wahl, egal, was du uns über Fanrea erzählst.«
     Emma drängte: »Mach es nicht so dramatisch! Je mehr wir über Fanrea wissen, desto besser für uns. Dann können wir uns drauf einstellen!«
     Zweifelnd runzelte Esther die Stirn, verschwieg ihnen die traurigen Gedanken und Ängste. »Ja, vielleicht!. Ihr werdet Dinge über mich erfahren, die euch bisher nicht bekannt waren. Aber eines ist sicher, wenn die kleine Elfe Ben Heilung versprochen hat, könnt ihr das glauben und solltet diese Chance nutzen!« Angespannt rieb sie sich den Nacken, erzählte schließlich zögernd: »Damals war ich ein kleines Mädchen und genoss es, draußen zu sein. Ich liebte die Natur, die mir fortwährend vertrauter wurde. Die Nähe zu ihr war mir immer schon lieber gewesen als die Menschen, die häufig ebenso gemein wie rücksichtslos sind.
     Oft war ich allein im Wald unterwegs. Ich wurde eins mit der Natur, konnte Tiere sogar fühlen, bevor ich sie sah. Es gelang mir irgendwann, mit geschlossenen Augen durch den Wald zu gehen, ohne irgendwo anzustoßen, da ich die Umrisse der Bäume spürte.
     Mein Lieblingsbaum war und ist eine alte Eiche, gegen deren Stamm ich mich immer schon gerne lehnte. Ich fühlte mich diesem knorrigen Baum sehr verbunden, es war, als säße ich neben einem guten Freund, der mir durch seine bloße Anwesenheit Kraft gab.
     Stundenlang saß ich dort still, beobachtete die Tiere, lauschte dem Säuseln der Blätter oder dem Gesang der Vögel. Die Tiere verloren ihre angeborene Scheu vor mir, ich durfte ihnen ganz nah kommen, ohne dass sie wegliefen.
     Da ich schon als Kind eine Eigenbrötlerin war, hatte ich nur eine Freundin, Agatha. Die war genauso eine Außenseiterin wie ich. Agatha war klein, ein bisschen pummelig, hatte dunkelbraune Haare und trug eine dicke, von ihrer Oma geerbte Brille, mit der sie wahrscheinlich noch weniger sah als ohne. Wenn Agatha aufgeregt war, stotterte sie. Zudem musste sie alle Anziehsachen ihrer sieben größeren Geschwister auftragen, denn ihre Familie war bettelarm.
     Ich mochte Agatha sehr. Sie besaß ein liebes Herz, war ganz ohne Falschheit und fühlte sich unter den Menschen genauso unwohl wie ich. Wegen ihres Aussehens sowie ihrer Armut wurde sie immerzu gehänselt und war froh, dass wenigstens ich sie akzeptierte, so wie sie war.«
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