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Fanrea 1 - Die Prophezeiung
Verfasser: A.E. Eiserlo (5)
Verlag: Eigenverlag (11374)
VÖ: 14. November 2014
Genre: Fantasy (8545) und Jugendliteratur (5160)
Seiten: 474 (Kindle Edition), 364 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blindheit (79), Drachen (627), Elfen (407), Minotauren (7), Prophezeiungen (362), Reisen (1522)
Reihe: Fanrea (4)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des Oktober 2018. Mehr zu A.E. Eiserlo gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Deprimiert murmelte Ben: »Erst Chaos beseitigen, dann Emma treffen.«
     Er presste die Lippen aufeinander und begann, Ordnung zu schaffen. Wobei er sich die Frage stellte, was der ganze Blödsinn sollte, da er selbst das Chaos sowieso bald nicht mehr sehen konnte.
     Dummerweise musste er gerade heute das Zimmer besonders gründlich aufräumen. Seine Mutter war ziemlich sauer auf ihn wegen der Prügelei mit Paul. Da Ben mit blutverschmiertem T-Shirt, zerrissenen Jeans und Stirnwunde nach Hause kam, reagierte seine Mutter erst entsetzt und voller Mitleid. Dann allerdings, als er ihr die ganze Geschichte erzählte, schmolz das Verständnis sehr zusammen. Nur die Sorge um seine Augen stimmte sie schließlich milde.
     Seine Mutter – auch so ein schwieriges Thema für ihn. Irgendwie empfand er ihr Verhältnis zueinander in der letzten Zeit noch angespannter als sonst. Vielleicht lag es daran, dass sie oft müde und gestresst nach Hause kam. Nora arbeitete als Ärztin in der psychiatrischen Abteilung eines großen Krankenhauses. Häufig übernahm sie Nachtschichten, um tagsüber für ihre beiden Jungen da sein zu können. Meistens war sie dann allerdings gereizt oder so übermüdet, dass sie einfach einschlief, egal wo sie saß.
     Nora war eine hervorragende Ärztin, die den Beruf über alles liebte, im Haushalt dagegen blieb sie eine absolute Katastrophe. Wenn sie kochte, verbrannte das Essen oder schmeckte versalzen. Glücklicherweise konnte Bens Vater Tim gut kochen, und selbst Ben brachte inzwischen ganz passable Mahlzeiten zustande. Außerdem hatten sie endlich eine Haushaltshilfe eingestellt, die die Familie tatkräftig unterstützte. Seither klappte es besser.
     Leider konnte Nora selten abschalten, sie dachte oft zu Hause noch über Patienten nach, wenn ein Problem sie nicht los ließ. Manchmal erzählte sie sogar von besonders schrägen Patienten. Einmal entschlüpfte ihr der Name eines Patienten: Henk van Vaal. Dieser erzählte immer wieder dieselbe abgedrehte Geschichte von einem schaurigen, düsteren Schloss, geflügelten schwarzen Panthern und einer schönen, aber bösartigen Hexe. Diese hatte ihn gefangen und gequält, doch dann gelang es ihm zu fliehen, indem er durch einen Zauberspiegel sprang. Seine Erzählung klang genauso unheimlich wie Emmas Albträume.
     Henk beschrieb diese Hexe bis ins kleinste Detail, dabei jedes Mal absolut identisch. Als ob es sie wirklich gäbe und sie nicht nur als Wahnvorstellung durch seinen Kopf geisterte. Bens Mutter war manchmal so irritiert, dass sie ihrer Familie gestand: »Wenn ich kein realistisch veranlagter Mensch wäre, würde ich Henk van Vaal glauben. Ich habe seine Geschichten schon so oft gehört, dass ich diese schwarzhaarige Hexe schon fast vor mir sehe, wie sie sich niederbeugt, um ihm das Blut auszusaugen.«
     Den Beruf der Mutter fand Ben bedrückend, für ihn war das eine fremde Welt, in der sie sich da bewegte. Einmal hatte er sie besucht, das reichte ihm. Er dachte, dass all diese Gestörten einen irgendwann dazu brachten, selbst wahnsinnig zu werden. Deren unkontrollierte Wutausbrüche und hysterische Schreie verfolgten ihn noch tagelang.
     Wie dem auch sei, er musste jetzt endlich mit seinem Zimmer fertig werden, sonst käme er noch zu spät zum Treffen mit Emma. Er murmelte: »Geniale Menschen sind selten ordentlich, Ordentliche selten genial*

*


Der Himmel in Fanrea verfärbte sich lilaorange, tauchte die Welt in ein diffuses Licht. Die wenigen Wolken wirkten wie zerfranste, rot glühende Wattebäusche, die der Wind vor sich hertrieb. Krächzend suchte ein Schwarm Krähen das Nachtlager in gigantischen Mammutbäumen.
     Der Abend brachte eine kühle Brise mit, die durch Äste strich und mit Blättern spielte. Nahezu lautlos segelte ein Käuzchen über die Wipfel hinweg, in den Fängen eine leblose Maus.
     Der Lakota John und sein bester Freund, der Katzenjunge Nijano, wanderten leichtfüßig durch den Wald. Die beiden besaßen in etwa die gleiche Größe, doch nachtschwarze Haare bedeckten fast den gesamten Körper Nijanos, dessen Gesicht dem einer Katze glich. Mit den geschmeidigen Bewegungen eines Panthers schlich er zwischen den Bäumen hindurch. Bei Bedarf konnte er scharfe Krallen aus seinen behaarten Fingern ausfahren, mit denen er mühelos töten konnte.
     John schulterte ein mittelgroßes Wildschwein, während Nijano einen Korb mit Mangos trug. Sie brachten das Abendessen ins Lager der gestrandeten Kinder, ihrem Zuhause. Das Wildschwein würden sie später über dem offenen Feuer grillen, dazu gäbe es jede Menge Gemüse und als Nachtisch reife, saftige Mangos.
     Die letzten Sonnenstrahlen verfingen sich im Fell des Katzenjungen und ließen es seidig schimmern. Insekten tanzten im Licht der untergehenden Sonne, während der sanfte Wind die Jungen umschmeichelte.
     Unerwartet blieb Nijano stehen, seine Ohren zuckten wachsam hin und her. »Da kommt jemand!« Witternd hob er die Nase, zog dabei leise das Schwert aus der Scheide.
     Auch John zückte seine Waffe, lauschte angespannt. Jetzt hörte er ebenfalls ein Geräusch. Ein Brummen klang durch die Bäume, kurz darauf ein Kichern.
     Nijano steckte das Schwert zurück. »Entwarnung! Das hört sich nach einer albernen, kichernden Blumenelfe an.«
     Das Brummen kam näher. Schließlich schwebte ein schwarzer, ponygroßer Käfer zwischen den Bäumen hindurch. Als er die beiden Jungen erblickte, verlangsamte er den Flug. »Seid gegrüßt, ihr fleißeifrigen Fanreaner! Wie ich sehe, hattet ihr beiden eine erfolglückliche Wildschweinjagd.« Er setzte zur Landung an.
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