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Wenn du für mich bist
Verfasser: Jody Hedlund (4)
Verlag: Francke (45)
VÖ: 1. August 2018
Genre: Historischer Roman (4897)
Seiten: 329
Themen: 19. Jahrhundert (1443), Finanzkrise (32), Illinois (8), New York City (1596), Wettkämpfe (243)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Bäckertochter Elise Neumann, die mit ihrer Familie nach Amerika ausgewandert ist, verliert diese innerhalb kurzer Zeit. Nun steht sie mit ihren beiden Schwestern und 2 Waisenkindern alleine in New York und versucht als Näherin Arbeit zu finden. Doch dann kommt die Finanzkrise, Hunger, Armut und keine Arbeit folgen. Elise bleibt nichts anderes übrig als in den Westen zu reisen, da dort dringend Arbeitskräfte benötigt werden. Das sie dort den smarten Gentleman Thornston Quincy wiedersehen wird, ahnt sich noch nicht.
Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 1. Februar 2019 um 17:16 Uhr:
» Du wurdest dazu geboren, Chef der Firma deines Vaters zu sein!

Der Eisenbahnbaron Wellington Quincy ist eine sehr dominante Persönlichkeit und einer der reichsten Männer New Yorks. Als er schwer erkrankt, fordert er seine Zwillingssöhne Thornton und Bradford auf, sich in einem Wettstreit um das Erbe zu beweisen. Die beiden jungen Männer müssen innerhalb einer Frist von sechs Monaten bestimmte Ziele erreichen, wonach dem Gewinner im Anschluss die Eigentümerschaft von Quincy Enterprises zuerkannt wird. Während Bradford Härte und Selbstsicherheit ausstrahlt und Herausforderungen geradezu liebt, fungiert sein Bruder Thornton eher als Friedensstifter. Beide investieren jedoch ihre ganze Zeit und Energie in diesen Wettstreit.

Elise Neumann war eine obdachlose, in Armut lebende deutsche Einwanderin, die mit ihren beiden Geschwistern in einer neu gegründeten Missionsstation untergekommen ist. Durch eine Anstellung als Näherin versucht sie, ihre Lebensumstände und jene ihrer beiden jüngeren Schwestern zu verbessern. Aufgrund der Wirtschaftskrise verliert Elise jedoch ihren Arbeitsplatz und ein Umsiedlungsprogramm stellt die einzige Möglichkeit für sie dar, auch weiterhin für ihre Geschwister sorgen zu können. Nach einem herzzerreißenden Abschied macht die junge Frau sich auf den Weg in den Westen, einer ungewissen Zukunft entgegen. Ihr neuer Vorgesetzter ist ausgerechnet jener attraktive Gentleman, der sie auf den Straßen New Yorks vor Straßenkämpfen und Rivalitäten zwischen verschiedenen Banden gerettet hatte. Elise weiß jedoch nicht, dass dieser aristokratisch wirkende, charmante und einfühlsame Geschäftsmann mit dem selbstsicheren Auftreten aus einer der reichsten Familien New Yorks stammt. Obgleich die Vernunft Thornton gebietet, Elise zu vergessen, geht ihm die hübsche schlanke Frau mit dem blonden Haar und den leuchtend blauen Augen nicht mehr aus dem Sinn. Wird die gegenseitige Anziehungskraft über die gesellschaftlichen Konventionen siegen und die beiden jungen Menschen ihrem Herzen, oder aber der Stimme der Vernunft folgen?

Jody Hedlund hat in der vorliegenden Neuerscheinung gekonnt historische Fakten mit einer wunderschönen Liebesromanze vereint. Als Schauplatz der Geschichte wählt sie New York im Jahre 1857 und beleuchtet die schrecklichen Lebensumstände der Slums in den östlich gelegenen Städten Amerikas. Die Zeit der Waisenzüge, die Umsiedelung von Frauen nach der ersten Weltwirtschaftskrise und die Gründung der Children’s Aid Society sind gewichtige Themen in diesem Buch, derer sie sich intensiv widmet. Durch ihre Hauptfigur Elise und deren Schicksalsgenossinnen gewährt sie einen Einblick in die harten Lebensumstände jener Frauen, die ihre Familien zurücklassen mussten, um im Mittleren Westen ein neues Leben anzufangen.

Mit der beherrschten und willensstarken Elise Neumann schuf Jody Hedlund eine Protagonistin, die beispielhaft für unzählige Frauen steht, denen kein anderer Ausweg blieb, als diesen großen Schritt zu wagen und ins Unbekannte aufzubrechen. Der heimatlosen Waisen, die durch tragische Umstände in die Obdachlosigkeit abdriftete, wird als männlicher Gegenpart ein Protagonist zur Seite gestellt, der sprichwörtlich mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde. Thornton Quincys Charakter zeugt zwar von rücksichtsvoller, hilfsbereiter Art und einfühlsamer Nächstenliebe, doch erst als er durch den positiven Einfluss von Elise von seinem hohen Ross steigt und auf diese Weise tiefe Einsichten gewinnt, wird er geläutert. Er zeigt Rückgrat und steht zum ersten Mal auch seinem Vater gegenüber für all jene Dinge ein, an die er bereits sein Leben lang glaubt. Die Autorin hat diesen Entwicklungsprozess sehr schön ausgearbeitet und überzeugend dargestellt. Es wurden zudem einige interessante Nebenfiguren ins Buch eingebracht, von denen ich gerne mehr gelesen hätte. Einer davon war der blinde Bettler Isaiah, dessen tragische Geschichte lediglich kurz gestreift wurde. Elises Schwester Marianne empfand ich als ein wenig zu blass und eindimensional gezeichnet, und für die warmherzige Gründerin der Missionsstation namens Miss Pendleton und ihrem Verlobten, Pastor Guy Bedell, sowie Elises brüderlichem Freund Reinhold Weiß hätte ich mir ebenfalls ein wenig mehr Aufmerksamkeit gewünscht. Möglicherweise wird die Geschichte dieser Nebenfiguren aber noch im zweiten oder dritten Teil dieser Trilogie fortgesetzt. Die größte Entwicklung durchlebte für mein Empfinden die hübsche rothaarige Irin Frances „Fanny“ O’Leary, die von ihrer Rolle als unangenehme Antagonistin zur treuen Freundin avancierte.

Die sprachliche Gestaltung sowie die Einbindung des christlichen Glaubens in diesem Buch haben mir sehr gut gefallen und Jody Hedlund schaffte es mit diesem Roman erneut, mich tief in die Geschichte einzubeziehen. Atmosphäre, Handlung und Sprache haben mich überzeugt und ich kann dieses Buch jedem Liebhaber christlicher Romane mit historischem Hintergrund ans Herz legen.«
  17      0        – geschrieben von LEXI
Kommentar vom 3. Oktober 2018 um 13:17 Uhr (Schulnote 1):
» Für einen Neuanfang in den Westen

"Man beherrscht die Menschen nur, indem man ihnen dient. Diese Regel hat keine Ausnahme." (Victor Cousin)
New York & Illinois, 1857: Die 19-jährige Bäckertochter Elise Neumann hat ein schweres Los gezogen. Als die Familie Probleme mit der Monarchie von Graf Eberhard bekam, wanderten sie nach Amerika aus. Doch nur wenige Zeit später versterben beiden Eltern und Elise muss sich um ihre Schwestern Marianne, Sophie und die beiden Waisenkinder Olivia und Nicholas kümmern. In der Missionsstation von Miss Pendleton finden sie eine einfache Obhut und eine Arbeit als Näherin. Bei einem Bandenkrieg in der Stadt, lernt sie den sympathischen Gentleman Thornston Quincy kennen, der ihnen verspricht zu helfen, heimlich verliebt sie sich in ihn. Doch Thornston vergisst sie, den er muss einen Wettstreit mit seinem Zwillingsbruder, um das Erbe des Vaters bestreiten. Dabei ist er fest entschlossen zu gewinnen und einer anderen Frau den Hof zu machen. Dann jedoch kommt die Finanzkrise und Elise und Marianne stehen ohne Arbeit da. Nun gibt es nur noch einen Ausweg, Elise muss mit der Eisenbahn in den Westen wo sie dringend Arbeitskräfte suchen. Nichtsahnend das sie dort Thornston wiedersieht und sie in seiner Stadt angestellt wird. Währenddessen kämpft Marianne in New York ums Überleben der Familie, bis Elise ihnen Geld schicken kann.

Meine Meinung:
Die Autorin kannte ich bisher noch nicht, doch das schöne historische Cover und der Klappentext hatten mich neugierig gemacht. Der Schreibstil ist locker, flüssig, in verschiedenen Handlungssträngen die ineinanderlaufen und in Kapiteln eingeteilt. Dabei hat die Autorin nicht nur einen Liebesroman geschrieben, sondern sie berichtet auch sehr viel über diese damaligen harten Zeiten. Es geht dabei um die Finanzkrise im Osten Amerikas, Waisenzüge und die harte Frauenarbeit. Frauen wurden ausgebeutet, in dem man sie für geringen Lohn oft mehr als 10 Std. hart arbeiten ließ. Dabei kam es auch nicht selten vor, das sie missbraucht und misshandelt wurden. Oft blieb ihnen sogar nichts anderes übrig, als in der Prostitution ihr Geld zu verdienen. Diese Details wollte die Autorin bewusst, sehr deutlich in ihrem Buch darstellen und ich war emotional berührt, wie hart junge Frauen ums Überleben kämpfen mussten. Bei vielen Familien war die Not sogar so groß, das sie ihre Kinder in Waisenhäuser oder mit Waisenzügen in den Westen geben mussten, damit sie nicht verhungern. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, gut gefallen hat mir allen voran Miss Pendleton und Pfarrer Bedell. Aber natürlich auch die junge Elise, die viel Schmach erdulden musste, obwohl sie noch nicht einmal richtig um ihre Mutter trauen konnte. Vor allem der Wortwechsel mit Thornston Quincy war immer sehr erfrischend und humorvoll, die beiden waren, öfters im Austauschen und am necken miteinander. Was sicher für Elise gut war, da sie dadurch ihre Sorgen etwas vergessen konnte. Ein Buch das mich tief bewegt, emotional mitgerissen und teils zu Tränen gerührt hatte. Das Ende hingegen war so gestaltet, das man das Gefühl hatte, das diese Geschichte weitergeht. Ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung. Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Sterne.«
  11      0        – geschrieben von claudi-1963
 
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