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Das dunkle Herz der Stadt
Verfasser: George Pelecanos (1)
Verlag: ars vivendi (35)
VÖ: 28. August 2018
Genre: Kriminalroman (5533)
Seiten: 247
Themen: Barkeeper (56), Detektive (795), Mord (4391), Washington (73), Zeugen (249)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Februar 2019 um 7:43 Uhr (Schulnote 2):
» Washington, D. C., Anfang der 90er: Nick Stefanos lebt ein Leben am Abgrund. Der Ex-Detektiv, der sich als Bartender über Wasser hält, ist häufig sein bester Kunde. So auch an dem Abend, als er sturzbetrunken Ohrenzeuge am Mord eines Teenagers wird. Trotz erhöhter Promillezahl im Blut bemerkt er einige Ungereimtheiten an dieser scheinbaren Tat rivalisierender Gangs im Drogenmilieu. Der beste Freund des Opfers bleibt verschwunden, und Nick nimmt als alter Spürhund die Fährte auf.

Ganz in der Tradition der „hardboiled detectives“ wie Sam Spade oder Philip Marlowe lernt der Leser den Protagonisten kennen. Eine interessante Persönlichkeit, die gerne am Rande der Legalität agiert und im Vergleich zu seinen klassischen Vorbildern deutlich menschlicher und weniger frauenverachtend wirkt.

Damit verhindert der Autor, dass zwischen Leser und Protagonist eine Distanz entsteht, wie sie in den klassischen Krimis des Genres häufig üblich ist. Nick Stefanos ist keiner dieser arroganten, zynischen und illusionslosen Archetypen – obwohl „ganz Mann“ hat er sich eine weiche, mitfühlende Seite bewahrt.

Auch sein Partner wider Willen entspricht so gar nicht dem Bild des abgebrühten Privatdetektivs: Jack LaDuke, angeheuert um den verschwundenen Jungen zu finden, wirkt eher wie der schlaksige College-Boy von Nebenan, verbirgt aber eine äußerst dunkle Seite, die erst peu à peu zu Tage tritt.

Dieses ungleiche Gespann kämpft sich durch eine düstere Geschichte voller seelischer Abgründe, in der die Menschen zwischen Drogen, Kriminalität, Gewalt und Prostitution ihr Dasein fristen – ohne Hoffnung, ihrem Schicksal zu entfliehen.

George Pelecanos gelingt es mit harten, schnellen Schnitten, schnörkellosen Charakterisierungen und einer trostlosen Milieustudie, einen atmosphärisch-dichten und spannenden Krimi zu schaffen,…

…der die Fragen nach Recht & Unrecht, nach Schuld & Sühne, nach Moral & Gerechtigkeit aufwirft…

…und mit einem fulminanten Ende überrascht, das mich verblüfft und irritiert zurückließ! Harte Krimikost!«
  9      0        – geschrieben von Andreas Kück - LESELUST
 
Kommentar vom 4. Oktober 2018 um 10:11 Uhr (Schulnote 2):
» Düsterer Blick auf die Schattenseiten der Metropole Washington D.C.

Mit diesem im Original bereits im Jahr 1995 erschienen Kriminalroman führt uns George Pelecanos ganz tief hinein in das dunkle Herz der Stadt Washington D.C. und liefert dabei einen düsteren Plot, der mich trotz leichter Schwächen am Ende doch überzeugen konnte

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Barkeeper Nick Stefanos, der früher auch mal als Privatermittler gearbeitet hat, inzwischen aber doch ziemlich dem Alkohol verfallen ist. Als er im alkoholisierten Zustand mehr Ohren- als Augenzeuge des Mordes an dem Teenager Calvin Jeter wird und die Polizei wenig Interesse an der Aufklärung der Tat zeigt, wird sein kriminalistischer Ehrgeiz doch noch einmal geweckt und er macht sich selber auf die Suche nach den Mördern. Dabei trifft er auf den Privatdetetktiv Jack LaDuke und stößt mit ihm zusammen tief hinein in einen Sumpf aus Drogen und sexueller Ausbeutung.

Der Autor erzählt seine Geschichte im klassischen Hardboiled-Style, nimmt seine Leser dabei mit auf eine Reise in die Dunkelheit der menschlichen Seele und zeigt uns auf diesem Weg die schwärzesten Schatten der amerikanischen Hauptstadt. Ab und an verliert er sich dabei aber etwas zu sehr an den Details und sorgt so dafür, das die eigentliche Geschichte und die Spannung ein wenig leidet. Wer sich dadurch aber nicht vom Weiterlesen abhalten lässt, wird am Ende mit einem packenden Showdown belohnt, der keine Wünsche offen lässt und mich dann doch mehr als versöhnlich zurückgelassen hat.
Ein packender Schreibstil und die durchgehend vielschichtig angelegten Protagonisten sorgen zudem ebenfalls für einen insgesamt positiven Gesamteindruck.

Liebhaber von düsteren Kriminalromanen der etwas härteren Art kommen hier trotz kleinerer Kritikpunkte voll auf ihre Kosten.«
  7      0        – geschrieben von ech68
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