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Escape Room - Nur drei Stunden
Verfasser: Chris McGeorge (1)
Verlag: Knaur (1228)
VÖ: 3. September 2018
Genre: Thriller (4969)
Seiten: 400 (Broschierte Version), 385 (Kindle Edition)
Themen: Anwälte (526), Hotel (479), Kellner (92), Mörder (338), Reinigungskräfte (28), Schauspieler (470), Schüler (136), Verdächtige (70)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Locked-Room-Thriller gibt es bekanntlich eine ganze Menge, sei es nun in Buchform oder auf (digitalem) Zelluloid. Die qualitative Bandbreite reicht dabei von unterirdischen Machwerken bis hin zu ausgefeilten Kunstwerken. Einen Anlauf, sich in dem Bereich zu versuchen, hat der britische Autor Chris McGeorge im Mai dieses Jahres mit seinem Werk »Guess Who" unternommen. Nun ist noch nicht einmal ein halbes Jahr vergangen, und schon gibt es das Buch auch in deutscher Sprache. Der Knaur Verlag veröffentlichte es Anfang September unter dem Titel »Escape Room - Nur drei Stunden«. Das rund 400 Seiten starke Buch kann für 14,99 Euro erworben werden, das zugehörige E-Book gibt es für zwei Euro weniger. Obendrein existiert auch eine ungekürzte Hörbuch-Ausgabe mit über zehn Stunden Laufzeit. Diese wurde von Schauspieler und Sprecher Torben Kessler eingelesen, der in der Vergangenheit unter anderem Hanya Yanagiharas Mammutwerk »Ein wenig Leben« die Stimme geliehen hatte.

In McGeorges Roman begegnet man Protagonist Morgan Sheppard, dessen große Stunde schon ein Vierteljahrhundert in der Vergangenheit liegt: Als kleines Kind hatte er einst den Tod an einem Lehrer aufgeklärt. Nun erwacht er in einem Hotelzimmer, das er nicht kennt. Mit ihm im Raum befinden sich fünf Fremde, die Kammer ist versperrt, und im Bad liegt die Leiche von Morgans Psychiater. Verdächtig ist jeder der Anwesenden. Nun ist es an Morgen, die Tat aufzuklären ... und dafür bleiben ihm nur drei Stunden Zeit, denn sonst verliert jeder von ihnen sein Leben.

Gewisse Ähnlichkeiten in der Grundidee sind natürlich allen Locked-Room-Thrillern gleich, was nichts Schlimmes ist, da die Ausgangssituation immer eine Menge Potenzial hat und weil durch verschiedene Elemente - etwa die beklemmende Enge, die schon viel von der Atmosphäre ausmacht - von vorneherein Spannungsmomente garantiert sind. Und McGeorge hat auch einiges getan, um dem Ganzen durch Zugabe einfallsreicher Zutaten die richtige Würze zu geben. Er lässt seine Leser im Dunklen tappen, baut geschickt Wendungen an den richtigen Stellen ein, und er wartet mit einigen perfiden Einfällen auf. Allein: Meiner Meinung nach wollte irgendwie nie so recht die Spannung aufkommen, die bei der anfänglichen Konstellation dringewesen wäre. Dafür blieben die Mitglieder der eingesperrten Gruppe ein klein wenig zu blass und auch Morgan Sheppard entwickelte sich nie so recht zu einer Mitfieberfigur, hier und dort wird zu ausgedehnt befragt, und die eingeflochtenen Rückblicke wirkten auch nie so ganz wie das elegante Stilmittel, als das sie sein gedacht waren. Was nicht heißt, dass McGeorges Buch schwach gewesen wäre - man wird hier durchaus von dem Gedanken daran, wie wohl alles ausgeht, durch die Seiten getrieben. Im breiten Feld der Locked-Room-Geschichten bringt das alles »Escape Room« zwar nicht an die Spitze, aber für Zwischendurch eignet sich das Werk allemal.
– geschrieben am 13. Oktober 2018 (3.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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