Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
41.604 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »maddox-524«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
HARDCOVER
 
HÖRBUCH
 
HB-DOWNLOAD
 
Bösland
Verfasser: Bernhard Aichner (14)
Verlag: btb (395)
VÖ: 1. Oktober 2018
Genre: Thriller (5490)
Seiten: 448
Themen: Blutbad (38), Jungen (688), Mädchen (2006), Mord (4639)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
85 / 100
auf Basis von vier Bloggern
100
50%
80
25%
60
25%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
0
6M
0
12M
4
Leider existiert für »Bösland« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Interview mit einem Mörder
Geschrieben von: Bernhard Aichner (20. Juli 2016)
90/100
[2 Blogger]
Kaschmirgefühl
Geschrieben von: Bernhard Aichner (5. März 2019)
100/100
[1 Blogger]
Dr. Leocardia Kardiff 3 - Der Tod bohrt nach
Geschrieben von: Isabella Archan (28. Juni 2018)
93/100
[3 Blogger]
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (6)     Blogger (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 30. Dezember 2018 um 11:50 Uhr (Schulnote 2):
» Kann man die Vergangenheit ungeschehen machen bzw. korrigieren?

Kurz zum Inhalt:
Ben wird regelmäßig von seinem Vater mit dem Gürtel verprügelt - auf dem Dachboden, dem sogenannten Bösland.
Als Ben 10 ist, findet er seinen Vater im Bösland, erhängt mit dem Gürtel.
Er hat einen einzigen Freund: Felix Kux, den Sohn des Arztes. Mit ihm verbringt er die meiste Zeit, auch oder gerade im Bösland, die beiden quälen Tiere und vor allem drehen sie Filme über alle Mögliche mit der Kamera, die Felix seinem Vater geklaut hat.
Etwas später kommt Matilda neu in die Klasse, zu Dritt verbringen sie nun Zeit und Ben ist in Matilda verliebt.
Bis Matilda eines Tages tot im Bösland liegt - der Schädel eingeschlagen. Ben hält sie im Arm und wird als Täter in die Psychiatrie eingesperrt. Er kann sich an nichts erinnern. Als Ben 23 ist, wird er wieder freigelassen. Er geht freiwillig zur Therapie. 30 Jahre nach dem schrecklichen Tod von Matilda deckt er das schreckliche Geheimnis von damals auf - und es wird gefährlich für ihn.


Meine Meinung:
An den Schreibstil muss man sich anfangs gewöhnen - aber mir gefällt es sehr gut, dass abwechselnd in ich-Form aus Sicht von Ben und im Dialog-Stil zwischen Ben und jeweils einer weiteren Person erzählt wird.
Das Schicksal von Ben ist traurig, er hatte eine schlimme Kindheit. Vom Vater verprügelt, die Mutter verschließt die Augen - und noch schlimmer, sie gibt dem Sohn die Schuld am Selbstmord des Vaters und meinte, es wäre besser gewesen, wenn der Vater ihn totgeprügelt hätte. Kein Wunder, dass alle in ihm den Mörder sehen.
Auch wenn Ben nicht so wirklich sympathisch ist, fühlt man mit ihm mit und erfährt nach und nach Schreckliches.
Bernhard Aichner hat mit "Bösland" einen Psychothriller der etwas anderen Art geschaffen. Die ganze Geschichte ist düster, mysteriös und morbid, und beim Lesen denkt man immer wieder dran, wie gut es einem selbst geht und man ist froh darüber, dass man keine Freunde wie Kux hat.


Fazit:
Ein außergewöhnlicher Thriller mit einem besonderen Schreibstil, der mich gut unterhalten hat!«
  11      0        – geschrieben von Petzi_Maus
Kommentar vom 4. Dezember 2018 um 16:52 Uhr:
» Psychospielchen

Was für ein fesselnder Thriller! Von Beginn an hat mich das Buch gepackt. Ein psychologisch starkes Werk von Bernhard Aichner.
Überraschungen, Spannung, heftige Momente, und auch irgendwo bewegende Momente. Das alles hat dieses Buch,
Meiner Meinung nach einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe.
Was kann eine bereits gebrochene Seele noch alles ertragen fragt man sich immer und immer wieder. Wie viel Ungerechtigkeit kann es geben?
Wäre das Ende nicht etwas enttäuschend gewesen, hätte ich fünf anstatt vier 1/2 Punkte vergeben. Das Ende war mir etwas abrupt und auch vorhersehbar meiner Meinung nach. Nach den vielen sehr guten Seiten fehlte mir da einfach etwas.

Fazit: Bösland würde ich jedem Fan von psychologisch guten Thrillern empfehlen zu lesen. Auch wenn das Ende mich nicht befriedigt hat, hat mich das Buch insgesamt total gepackt. Ich gebe 4 1/2 von 5 Sternen.«
  9      0        – geschrieben von LoveBambaren
Kommentar vom 15. November 2018 um 19:01 Uhr (Schulnote 1):
» Das Böse im Menschen kann schlimmes anrichten

"Wir müssen lernen, das Böse zu bekämpfen, ohne jemanden Böses zu tun." (Phil Bosmans)
Sommer 1987: Der 13-jährige Ben muss mitansehen wie sich sein Vater auf dem Dachboden erhängt. Fortan ist der Junge in sich gekehrt, traumatisiert und hat kaum Freunde. Nur mit Felix Kux scheint er eine innige Freundschaft zu pflegen, fortan ist der Dachboden für die beiden ihr Lager und Versteck, das Bösland. Dort sehen und drehen sie Filme und verbringen die Freizeit zusammen. Eines Tages zieht eine Apothekerfamilie in den Ort mit ihrer Tochter Matilda. Matilda ist genauso alt wie Ben und Felix. Ben freundet sich mit Matilda an und verliebt sich immer mehr in sie. Doch dann geschieht das unfassbare Matilda wird brutal mit einem Golfschläger in Bösland erschlagen. Bens Mutter findet ihren Sohn blutüberströmt bei Matilda vor und für alle ist klar, dass er sie getötet hat.
30 Jahre später: Ben hat einen langen Weg hinter sich nach Kinderpsychiatrie, war die nächste Station die Psychiatrie für ihn. Ben kann sich noch immer nicht an die Ereignisse von damals erinnern. Doch dann hilft ihm eine Psychologin aus dem ganzen zu entrinnen und er baut sich sein Leben in Freiheit auf. Jedoch dann geschieht das unfassbare, als Ben das Bild von Kux in seinem Fotolabor sieht. Plötzlich kann er sich wieder an die Ereignisse von damals erinnern und der Junge von damals er mordet noch heute.

Meine Meinung:
Bisher hatte ich noch kein Buch des Autors gelesen, doch die Leseprobe hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil war sehr gut, flüssig und ein wenig anders aufgebaut wie sonst andere Bücher. In mehreren Kapiteln erlebte ich die Geschichte, aber auch die Gesprächsprotokolle zwischen der Psychologin und die Gespräche zwischen Felix und Ben oder Ben und Soy (Felix Frau), die sehr aufschlussreich waren. Dadurch wurde die ganze Geschichte sehr faszinierend und interessant aufgebaut. Auch wenn ich schon recht früh erahnte, wer der wahre Täter der ganzen Geschichte war, war es spannend mitzuerleben, wie nun mit dem ganzen umgegangen wird. Außerdem war es für mich interessant zu sehen, wie das Böse das in einem Kind den Ursprung hatte, auch als Erwachsener immer noch vorhanden ist. Nach und nach wird alles ein Wettkampf zwischen Gut und Böse, bei dem man bis zum Ende nicht sicher sein kann, wer gewinnt. Die Charaktere waren sehr gut ausgewählt, ich konnte mich gut in Bens Dilemma hineinversetzen. Ein so langes Leben in einer Psychiatrie zu verbringen muss schrecklich sein. Nur gut, dass er dann wirklich eine Therapeutin gefunden hatte die ihm, da heraushalf. Felix Kux hat der Autor ebenfalls sehr identisch dargestellt, ich konnte gut erkennen, welcher nun der Gute und der Böse der beiden war. Gegen Ende hatte ich jedoch schon die Befürchtung, das der Böse doch noch den Kampf gewinnen würde. Die Ängste zwischen Gut und Böse werden auch hier klar definiert, so das man als Leser immer wieder hin- und hergerissen und es so zu einem richtigen Verwirrspiel wird. Für mich ein hervorragender Thriller, der mit wenigen Protagonisten auskommt. Diesen Autor werde ich mir sicher merken, das Buch bekommt von mir definitiv 5 von 5 Sterne.«
  12      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 13. November 2018 um 16:17 Uhr (Schulnote 1):
» Bösland
von Bernhard Aichner

Worum es geht:
Bens Kindheit unter dem Vater ist die Hölle und von der Emotional abhängigen Mutter kann er keine Hilfe erwarten, ganz im Gegenteil, er muss sich anhören, dass es seine eigene schuld sei.
Eines Tages findet Ben seinen Vater erhängt im Bösland (auf dem Dachboden) und mit dem Tod des brutalen Vaters, der ihn dort immer verprügelt und gequält hat, verliert das Bösland etwas von seinen schrecken.
Kux, sein allerbester und einziger Freund, erfährt es als erstes. Von nun an spielen die beiden viel dort oben und bald stößt auch die Tochter des Apothekers dazu. Ben scheint endlich nicht mehr vom Pech verfolgt zu sein – bis zu dem Tag, als man ihn mit dem toten, blutverschmierten Mädchen im Arm findet, die Mordwaffe – ein Golfschläger – liegt neben ihm.
Es dauert dreißig Jahre, bis Bens brutal von der Vergangenheit eingeholt wird und das Morden geht weiter.

Meine Meinung/ Eindruck:
Ich fand Bösland ungewöhnlich und Spannend. Die Kapitel sind kurz und wechseln zwischen der „Ich-Perspektive“, Erinnerungen und verschiedener Gesprächsprotokollen ab.
Wodurch man zwischen den Zeiten springt und nach und nach Klarheit bekommt. Was mir sehr gut gefallen hat, man bekommt dosiert das ganze ausmaß des Schreckens geschildert, ich habe mitgefühlt, wollte helfen, eingreifen, warnen… Ich konnte das Buch kaum weglegen. Es sind ausreichend Spannungsbögen vorhanden, dass man als Leser zwischendurch mal Luft holen kann.

Buchformat und Seitenzahl: Gebundene Ausgabe und E-Book, 448
Verlag: btb Verlag 1. Oktober 2018

Über den Autor: Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.

Fazit: Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, es war gruselig, beklemmend, mitreißend.
Ich würde jeder Zeit wieder etwas von dem Autor lesen und kann das Buch empfehlen, wenn man auf Thriller/ Psychothriller steht. Es ist ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.«
  17      0        – geschrieben von Amys_kleine_Welt
Kommentar vom 2. November 2018 um 9:48 Uhr:
» Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Es deutet auf einen tollen Thriller hin, sodass ich solche Bücher immer in die Hand nehmen muß, um den Klappentext zu lesen.

Inhalt: Ben hat nach jahrelangem Martyrium und dem Selbstmord seines Vaters, mit 13 Jahren seine Mitschülerin Mathilda erschlagen. Nach 30 jährigem Psychiatrieaufenthalt will er sich nun endlich seiner Vergangenheit stellen. Doch dann gibt es eine weitere Leiche.

Meine Meinung: Anfangs hat mich das Buch wirklich gefesselt. Die relativ kurzen Kapitel und der flüssige, spannende Schreibstil haben mir wirklich gut gefallen. Typisch Bernhard Aichner halt. Auf den ersten Seiten läuft es einem schon kalt den Rücken runter wenn man die Beschreibung liest, als der 10 jährige Ben seinen Vater erhängt auffindet. Was muß Ben da durchgemacht haben? Einfach schrecklich für ein Kind.
Leider hat sich meine anfängliche Begeisterung im Laufe des Buches gelegt. Obwohl sich an der Kapitellänge und dem Wechsel zwischen Dialogen und Beschreibungen nichts geändert hat, wurde mir das Buch zu langatmig. Zumal man schon nach etwa dem ersten Drittel schon die Lösung des Falls wußte.

Mein Fazit: Anfangs wirklich klasse, doch dann sackt die Story leider ab.«
  10      0        – geschrieben von dartmaus
Seite:  1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2019)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz