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NSA - Nationales Sicherheits-Amt
Verfasser: Andreas Eschbach (31)
Verlag: Bastei Lübbe (2413)
VÖ: 28. September 2018
Genre: Thriller (5088)
Seiten: 800 (Gebundene Version), 673 (Kindle Edition)
Themen: Deutschland (585), Fahnenflucht (2), Überwachung (16), Vierziger Jahre (131), Weimar (7)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Kaum ein Autor wartet mit so vielen abgefahrenen Ideen wie Andreas Eschbach auf. Er hat in seinen Büchern den Weltraum mit Teppichen aus Haaren zugeknüpft, Jesus mit einer Videokamera aufgezeichnet, einen König in Deutschland installiert, eine Billion Dollar vererbt und der Welt den Ölhahn zugedreht. Sein neuestes Werk, das den Titel »NSA - Nationales Sicherheits-Amt« trägt, bildet in Sachen Ideenreichtum keine Ausnahme. Der 800 Seiten umfassende Roman, der am 28. September im Lübbe Hardcover Verlag erschienen ist, kann für 22,90 Euro erworben werden. Die E-Book-Version kostet 16,99 Euro. Obendrein gibt es eine ungekürzte Hörbuchversion mit mehr als 22 Stunden Länge, die - was bei Romanen von männlichen Autoren nur selten vorkommt - von einer weiblichen Sprecherin eingelesen wurde, nämlich der Schauspielerin und Synchronsprecherin Laura Maire.

In seinem Buch erzählt Eschbach ein Stück alternativer Weltgeschichte. Er verlagert den technischen Fortschritt ein paar Jahrzehnte in der Zeit zurück, und so existiert bei ihm ein nationalsozialistisches Deutschland mit Mobiltelefonen, Computern und einem weltweiten Netz. Ein Umstand, der den damals handelnden Akteuren natürlich ganz andere Möglichkeiten gegeben hätte ... und genau das wird bei Eschbach nun Realität. Und so steht im Weimar des Jahres 1942 nun das »Nationale Sicherheits-Amt«, das schon Jahre vor der Machtergreifung der Nazis errichtet wurde und bis hierhin die Zeit überdauert hat. In diesem Amt strickt die junge Helene Programme am Komputer (mit K!), die dazu genutzt werden, die Bürger zu überwachen. Dann aber kommt der Punkt, an dem Helene aufbegehrt ... und das innerhalb eines Amtes, dem Mittel zur Verfügung stehen, um alle bis dahin dagewesenen Grenzen zu überschreiten.

Welche Möglichkeiten das sind, bekommt man schnell zu spüren, als zum Zwecke einer Demonstration für SS-Reichsführer Heinrich Himmler eine wohlbekannte jüdische Familie aus Amsterdam ans Messer geliefert wird. Mit Szenen wie diesen stellt Eschbach von Anfang an eine ganz besondere Atmosphäre in dem Roman her: Durch die Verknüpfung von dem, was wirklich war, und dem, was mit fortgeschritteneren Methoden hätte sein können, entwickelt sich hier eine eindrucksvoll realistisch wirkende und beklemmende Szenerie, die - meines Erachtens - ähnlichen Alternativszenarien aus Literatur, Film und Fernsehen à la »The Man in the High Castle« schnell den Rang abläuft. Und nicht nur die Kulisse, die Eschbach hier hingestellt hat, überzeugt, auch der Rest des Buches ist ganz hervorragend gelungen. Das fängt von allen Charakterzeichnungen von Gut bis Böse an, setzt sich über die unheimlich ideenreiche Storyline durchweg fort und hört auch beim Spannungslevel nicht auf, das von Eschbach durchgehend auf einem wirklich sehr hohen Niveau gefahren worden ist. Selbst das, was ihm in der Vergangenheit häufig (zurecht) angekreidet wurde - dass die Abschlüsse seiner Geschichten häufig nicht so ganz mit dem Rest der Story mithalten können - passt dieses Mal wunderbar. Ein sehr empfehlenswerter Roman!
– geschrieben am 12. Oktober 2018 (5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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