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Sörensen ermittelt 2 - Sörensen fängt Feuer
Verfasser: Sven Stricker (4)
Verlag: Rowohlt (1424)
VÖ: 25. September 2018
Genre: Kriminalroman (6269)
Seiten: 448
Themen: Angst (666), Geheimnisse (3599), Kommissare (1518), Medikamente (64), Mord (4906), Nordfriesland (96), Wahnsinn (93), Weihnachten (1256)
Reihe: Sörensen ermittelt (2)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Februar 2019 um 23:00 Uhr (Schulnote 1):
» wieder ein spannender Fall rund um eine Sekte in Nordfriesland

*Inhalt*
Kurz vor Weihnachten geschieht etwas Unfassbares… der blinden Jette gelingt die Flucht vor ihrem Vater, der sie jahrelang in einem Keller eingesperrt hat. Auch wenn sie schweigt, findet Kriminalhauptkommissar Sörensen nach und nach heraus, wer sie gefangen gehalten hat. Doch sie finden ihren Vater nur noch tot vor. Hat sie ihn ermordet oder steckt etwas ganz anderen dahinter? Hat es etwas mit der Glaubensgemeinschaft zu, die Jettes Vater angehörte? Geheimnisse und religiöser Wahn kommen ans Tageslicht…

*Meine Meinung*
"Sörensen fängt Feuer" von Sven Stricker ist bereits der zweite Fall rund um den Hamburger Kriminalhauptkommissar Sörensen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, spannend und mit einer Prise trockenen Humors. Ich liebe Krimis, die an der Küste spielen und die norddeutsche Atmosphäre gut einfangen. Die Beschreibungen von Land und Leute sind lebendig und authentisch. Ich fühle mich richtig zu hause. Der Fall ist spannend und komplex, es ist nicht sofort ersichtlich, wohin die Ermittlungen führen werden. Nach und nach lässt uns der Autor an den schrecklichen Geschehnissen rund um die Sekte teilhaben.

Die Charaktere sind liebevoll und vielschichtig gezeichnet worden. Sven Stricker gibt uns Einblicke am Privatleben diverser Personen. Sörensen hat sich schon in Band 1 in mein Herz geschlichen und auch bei diesem Fall ist er mir sehr sympathisch. Auch wenn er mit seinen Ängsten zu kämpfen hat, lässt er sich nicht unterkriegen und gibt alles, um diesen Fall zu klären. Mir gefällt es auch, wie einfühlsam er mit Jette umgeht. Aber auch alle anderen Charaktere sind lebendig und mit Ecken und Kanten beschrieben worden.

Die Mischung Spannung und Humor ist hier gut getroffen. Besonders liebe ich den trockenen Humor der Norddeutschen, den der Autor in diesem Buch wieder gut darstellt.

*Fazit*
Wer spannende und humorvolle Krimi aus dem norddeutschen Raum liebt, ist hier genau richtig. Ich kann diesen Krimi wärmstens empfehlen und gebe ihm 5 Sterne.«
  12      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 22. November 2018 um 15:03 Uhr (Schulnote 1):
» Spannender und zugleich humorvoller Krimi mit skurrilen Typen und herrlich absurden Momenten

Mit diesem Buch liefert der Autor Sven Stricker wieder einen rundherum gelungenen Krimi ab, der neben reichlich Spannung auch wieder viel Humor bietet, der sich vor allem aus zahlreichen skurrilen Typen und herrlich absurden Situationen ergibt.

Eigentlich hat sich Kriminalkommissar Sörensen, der unter einer generallisierten Angststörung leidet, von Hamburg ins scheinbar idyllische nordfriesische Katenbüll versetzen lassen, um dort einen Neuanfang zu wagen und endlich ein wenig zur Ruhe zu kommen. Gut für uns Leser, das ihm dies auch in seinem zweiten Fall einfach nicht gelingen will.
Der Musiker Ole Kellinghusen stößt mitten in der Nacht auf einer einsamen Landstraße auf eine junge, blinde Frau namens Jette, die jahrelang in einem Keller gefangen gehalten wurde, bis ihr jetzt endlich die Flucht gelang. Als Sörensen und seine Kollegen dieses Versteck finden, stolpern sie dort direkt über eine Leiche und geraten in ein verworrenes Geflecht aus religiösem Wahn und gefährlichen Geheimnissen.

Mit einer perfekt aufeinander abgestimmten Mischung aus Spannungsmomenten und Situationskomik macht dieses Buch einfach nur Spaß.
Mit seinem packenden Schreibstil und den gut gezeichneten Charakteren gelingt dem Autoren dabei scheinbar mühelos die Gratwanderung, auch das Krimigenre überzeugend zu bedienen, ohne völlig in den Klamauk abzurutschen. Mit einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor die gut aufgebaute Geschichte mit durchgehend funktionierendem Spannungsbogen voran und liefert am Ende eine schlüssige Auflösung, die keine Fragen offenlässt.
Die bildhaften Beschreibungen lassen das Kopfkino beim Lesen auf Hochtouren laufen. Kein Wunder also, das der erste Fall mit Bjarne Mädel in der Hauptrolle verfilmt werden soll. Auch der zweite Fall wäre hierfür bestens geeignet.«
  12      1        – geschrieben von ech68
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