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Mitten im Sturm
Verfasser: Jessica Winter (9)
Verlag: Books on Demand (3442) und Eigenverlag (18474)
VÖ: 23. September 2018
Genre: Romantische Literatur (22215)
Seiten: 344 (Kindle Edition), 508 (Taschenbuch-Version)
Themen: Armee (149), Marine (20), Missbrauch (114), Pflegefamilie (19), Stalking (232), Waisen (197)
Charts: Einstieg am 27. September 2018
Höchste Platzierung (2) am 4. Oktober 2018
Zuletzt dabei am 10. Oktober 2018
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die Vollwaise Grace ist vom Leben gezeichnet. Nach einer Odysee durch Heime und Pflegefamilien mit erschütternden Erlebnissen, möchte sie endlich selbständig in ihrer kleinen Wohnung leben. Doch die Dämonen und Schatten ihrer Vergangenheit suchen sie nicht nur nachts auf. Und nicht nur das, auch ein Stalker stellt ihr nach und setzt sie massiv durch Psychospielchen unter Druck.

Eric kehrt von seinen 4 Jahren Dienst in der Army zurück und möchte eigentlich nur das Studieren anfangen. Aber auch er hat sein Päckchen zu tragen, und als hätte er nicht schon genug Probleme, kommt Grace in sein Leben, die im Moment nur Schwierigkeiten hat. Doch der Beschützerinstinkt lässt bei Eric nicht lange warten und er beginnt tiefer in Graces Leben einzutauchen.
Lesermeinungen (2)     Blogger (1)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. Januar 2021 um 13:33 Uhr (Schulnote 1):
» In der Geschichte begleitet der Leser die beiden Charaktere Grace und Eric, dessen Wege hier aufeinander treffen. Ihr Kennenlernen ist wirklich urkomisch und witzig, doch schnell wird Eric klar, dass hinter der lustigen, tollpatschigen und gesprächigen Grace eine gebrochene, eingeschüchterte Seele steckt. Denn sobald er ihr in irgendeiner Form näher kommt, weicht sie zurück und neigt auch dazu zu lügen. Was verbirgt sie? Eric ist fest entschlossen für Grace da zu sein, denn sie weckt Gefühle in ihm, die er zuvor nicht gekannt hat...

Jessica Winter schreibt ihren Liebesroman aus den Sichtweisen beider Hauptcharaktere in der Ich-Perspektive im Präsenz, was mir einen super Zugang zu beiden Parteien verschafft und mich schnell mit ihnen identifizieren lässt. Es ist sehr spannend in ihre Gedanken- und Gefühlswelt zu blicken und ihnen so immer näher zu kommen. Besonders Grace ist ein überaus spannender Charakter mit vielen Geheimnissen, die sie tief gezeichnet haben. Hier liefert die Autorin nach und nach immer mehr Informationen zu ihrer Person, die sich schlussendlich, auch für Eric, zu einem klaren Bild zusammenfügen. Was Grace durchmachen musste, ist nicht ohne und ich merke nicht nur einmal, wie ich bei manchen Rückblicken und Erzählungen schlucken muss, ja sogar wütend werde. Denn das, was Jessica Winter hier beschreibt, ist leider nur in diesem Buch Fiktion, sicher aber für den Ein oder Anderen die bittere Realität. Was aber auf den ersten Blick wirklich schwere Kost für den Leser ist, entpuppt sich als richtiger Hoffnungsträger! Denn das Buch bietet nicht nur traurige, herzzerreißende Momente, sondern handelt auch von Mut, Freundschaft, Vertrauen und Vergebung und berührt mich damit wahnsinnig. Es ist super schön, wie das Zusammenspiel der Charaktere hier verfolgen zu dürfen und zu erleben, wie sich Grace wieder über ihr wahres Ich bewusst wird. Eric ist ihr da so eine große Hilfe, gerade er als Militärpolizist legt einfach eine extreme Sensibilität an den Tag und kann durch seinen Beruf sogar noch etwas reißen, von dem Grace echt nichts ahnte. Generell hat sie mit der Polizei ja eher schlechte Erfahrungen gemacht, was sich durch Eric hier revidieren darf. Echt schön und wahnsinnig emotional!

Die Liebesgeschichte entwickelt sich hier super langsam und das ist in meinen Augen sehr realistisch und authentisch, in Anbetracht mancher Dinge, die ihr nur in der Geschichte selbst erfahrt. Somit fiebere ich allen Entwicklungen und Annäherungen in ihrer Beziehung hingegen, die mich jedes Mal berühren. Hier beschreibt die Autorin eine sehr unschuldige, geduldige und dennoch total leidenschaftliche Liebe, ich bin beeindruckt.

Super schön finde ich auch, dass Jessica in ihrer Geschichte sehr liebenswürdige Nebencharaktere erschaffen hat, die mir mein Herz erwärmen. Besonders Lilly wird mir lange im Gedächtnis bleiben, sie ist so eine süße Maus, von der wir Erwachsenen uns alle eine Scheibe abschneiden dürfen <3

Der Schreibstil der Autorin ist sehr wortgewandt und dennoch total leicht und flüssig zu lesen und trägt mich vor allem durch die erfrischenden, abwechselnden Sichtweisen und manche spannende Wendung gut durch die Geschichte. Die Schauplätze und Szenerien lassen sich allesamt gut durch ihre Beschreibungen vorstellen, hier ist mir persönlich nichts too much von der Länge her, auch wenn die Autorin sehr ins Detail geht und es für den ein oder anderen Leser vielleicht langatmig sein mag. Ich genieße hier jede Zeile mit Protagonisten, die ich richtig ins Herz schließe!

"Mitten im Sturm" ist ein tief bewegendes Buch mit ernsten Themen, die die Autorin sensibel behandelt. Eventuell wäre super einem Spoilerwarnung angebracht. Trotz mancher Dunkelheit der Geschichte schafft Jessica es dennoch, immer wieder Humor mit in ihr Buch einfließen zu lassen, das ist beeindruckend. Ich habe hier auf jeden Fall nichts falsch gemacht und möchte das Buch in meinem Fundus nicht mehr missen und kann es euch nur ans Herz legen. Ich vergebe also eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 volle Sterne *****«
  19      0        – geschrieben von damarisdy
 
Kommentar vom 26. September 2018 um 19:50 Uhr (Schulnote 2):
» Hochemotional und sehr ergreifende Schicksale - Ein Sturm der Gefühle



Vor allem Vertrauen ist ein Gut, welches man sich erst erarbeiten und unter Beweis stellen muss. Grace hat das Vertrauen in ihre Mitmenschen verloren. Eric ist jemand, wenn man sein Vertrauen gewonnen hat, er bedingungslos zu einem steht - außer man mißbraucht sein Vertrauen. Eine wunderbare und tiefgreifende Liebesgeschichte zwischen 2 Menschen, die unterschiedliche dramatische Situationen durchleben mussten, die ihre ganz persönlichen Dämonen bekämpfen, aber langsam ihr Vertrauen zueinander aufbauen. Und beide lernen, dass nicht Rache oder Vergebung einen die Dämonen bekämpfen lassen, sondern man seinen Dämonen ins Gesicht sehen muss um erhobenen Hauptes einen Schlussstrich ziehen zu können.

Grace kämpft mit der Ambivalenz ihrer Gefühle. Sie weiß, dass sie keine Schuld am Unfall trägt. Doch es ist jedesmal eine Gratwanderung zwischen dem, was ihr Verstand sagt, aber ihr Körper fühlt und reagiert. Durch ihren Beschluß zu schweigen und zu hoffen, dass es irgendwann mal aufhört, schlitterte sie unbemerkt immer mehr in Psychosen. Grace schließt ihre Gefühle ein und hat kein Vertrauen mehr in die Polizei und ihre Umwelt. Keinem kann sie erzählen, was wirklich passiert ist, denn aus der Vergangenheit musste sie lernen, dass sie nicht ernst genommen wird.

Eric möchte immer die Kontrolle über sein Leben und seine Familie haben, auch wenn einiges schief läuft. Aber bei Grace ist er verzweifelt, denn zum ersten Mal hat er keine Kontrolle und muss sich an Graces Tempo anpassen.

“Du behältst eben gern Dinge unter Kontrolle, verfolgst klare Linien. Und das ist okay. Ich bin da halt anders und bekomme Lust, einen Haufen Büroklammern vor dir zu verstreuen, um etwas Chaos in dein Leben zu bringen”

Jessica Winter “Mitten im Sturm”, S. 37 (eBook Edition, 2018 Jessica Winter)

Die Entwicklung der beiden ist so toll, so sanft und so tiefgreifend! Trotz einiger kleiner Rückschläge, beginnt Grace mehr Vertrauen zu Eric zu entwickeln und er muss lernen nicht über seine Kontrollwut übergriffig zu werden, dabei will er sie eigentlich nur beschützen.

Es sind so viele und geballte emotionale Momente, die mir extrem unter die Haut gegangen sind und mir oft einfach die Tränen über die Wangen liefen.

Die Handlung entwickelt sich sanft über das Buch hinweg. Dabei helfen die abwechselnden Perspektiven das Geschehen aus beiden Blickwinkeln zu betrachten. Der Spannungsbogen beruht nicht darauf besonders aufregend zu sein, sondern indem man sich in diese tiefe emotionale Geschichte einlässt und mitreißen lässt. Die Autorin hat hier sehr gekonnt die Informationen über das Buch verteilt, so dass man, wie die Protagonisten selber, das Schicksal der Protagonisten erst Stück für Stück begreift. Grandios!

Dieses Buch lebt vom inneren Setting, der Gefühle und Schicksale der Protagonisten. Jessica Winter hat für mich die Ambivalenz der Gefühle, die Zwiespältigkeit und Zerrissenheit der beiden Personen perfekt wiedergegeben.


Sprachlich ist es atemberaubend und ergreifend. Jessica Winter hat einen unglaublich tollen Sprachstil, mit vielen wunderschönen aber treffenden Beschreibungen. Sie versteht es Gefühle direkt auf den Punkt zu bringen, auch mit Charme und Witz. Ich liebe die abwechselnde Perspektive als Ich-Erzähler, passend dazu auch im Präsens. Das Thema Missbrauch wird hier sehr sensibel aufgegriffen, und sehr respektvoll verarbeitet.

FAZIT
Sehr ergreifende und emotionale Liebes- und Lebensgeschichte. Sie hat mich mehrfach mitgenommen und oft zu Tränen gerührt. Aber das Ende hat mich nun doch glücklich zurückgelassen. Es ist ein toller Abschluss der Julia & Jeremy Reihe, obwohl ich den 3. Band noch gar nicht kenne. Für mich ein absolutes Lese-Highlight 2018!«
  13      0        – geschrieben von TheUjulala
 
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