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Johann Georg Faustus 1 - Der Spielmann
Verfasser: Oliver Pötzsch (16)
Verlag: List (269) und Ullstein (993)
VÖ: 21. September 2018
Genre: Historischer Roman (3087)
Seiten: 784
Themen: Faust (8), Gaukler (28), Lehrmeister (13), Spielleute (14), Verschwinden (1142)
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Lesermeinungen (5)     Blogger (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. Oktober 2018 um 22:21 Uhr (Schulnote 1):
» Der Autor Oliver Pötsch verarbeitet in seinem Roman Der Spielmann die Geschichten rund um Dr. Johann Faust der schon in einigen Romanen und Stücken eine Hauptrolle spielen dufte.

Der Autor beschreibt Jugend und mittleres Alter von Johann Faust wie er es sich vorstellen kann, nachdem er diverse Quellen verfolgt hat.

Der Schreibstil des Autors ist schnörkellos und gut lesbar und auch die allgemeine Spannung im Buch bleibt stets erhalten, auch wenn es um das Alltagsleben von Johann geht. Die einzelnen Charaktere werden gut ins Gesamtbild eingefügt und es entwickelt sich ein lebendiges Bild der damaligen Zeit und die Lebensumstände. Die Schicksalsschläge die Johann ereilen sind nicht immer nur von außen herbeigeführt, sondern liegen auch in Johann selbst bedingt und wie er sich und seine Umwelt sieht.

Besonders gut gefallen haben mir die Erläuterungen des Autors zum Werk selber und seine kleiner Reiseführer durch Johanns Welt.«
  10      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 15. Oktober 2018 um 7:19 Uhr (Schulnote 1):
» 1486 steht ein achtjähriger Junge in dem kleinen Ort Knittlingen im Kraichgau auf dem Marktflecken und schaut zu wie ein Trupp Gaukler am Simonis-Judae-Tag, dem Feiertag der beiden Apostel, in seine kleine Stadt zieht. Mit offenem Mund staunt er über die Jongleure, die Musikanten, die farbenfrohen Gewänder und über den Zauberer. Johann Georg, genannt „Faustus der Glückliche“ ist von dem Magier Tonio del Moravia sofort fasziniert, auch hat er ein wenig Angst vor dessen schwarzen stechenden Augen. Dabei ist es riskant zu dieser Zeit als kleiner Junge ohne Aufsicht durch die Stadt zu stromern, denn es verschwinde auf unerklärliche Weise Kinder. Vier Kinder im Laufe der letzten Wochen. Doch all das interessiert den kleinen Johann nicht, er verfolgt wie gebannt den Zauberkunststücken. Er darf sich sogar nach der Vorstellung mit Tonio unterhalten. Acht Jahre später sieht der nun schon fast erwachsene Johann Georg den Zauberer zum Apostelfeiertag wieder und diesmal begibt er sich mit ihm auf eine unheimliche und abenteuerliche Reise, die ihn weit weg von seiner Heimat bringen wird.

Zeitreisen sind ja leider (noch) nicht möglich. Wie gerne würde ich mal durch die verschiedensten Jahrhunderte streifen, ja auch ins Mittelalter. Oliver Pötzsch schafft es fast mühelos diese Epoche in all seinen Romanen für den Leser erlebbar zu machen. Er legt dabei eine Fülle an Details vor ohne dass sie die eigentliche Geschichte erschweren. In „Der Spielmann“ nimmt er sich der wohl berühmtesten deutschen Sage an, die des Faust. Allen Schülern der neunten und zehnten Klasse Deutschunterricht wohl noch allzu bekannt. Nahm sich doch auch Johann Wolfgang von Goethe dieser Thematik an und beschert mit Faust I und II dem einen oder anderen Schüler seit vielen Jahren schlaflose Nächte. Ich bin, muss ich ehrlicherweise zugeben, nie warm geworden mit Goethes Faust. Pötzsch’s Faustus hingegen hat mich regelrecht gefesselt. Er kombiniert Teile der Faust-Sage mit dem wohl meistbeachteten Prozess in Frankreich Anfang des 15. Jahrhunderts. Er nimmt den Leser mit in die sagenhafte Welt der Gaukler, an die wohl bekanntesten Städte des Mittelalters, gibt dem Aberglauben der damaligen Bevölkerung ein Gesicht und kreiert damit einen Roman der eher als Mysterie-Thriller eingestuft werden könnte.
Seit der „Henkerstochter“ verfolge ich die Werke des Autors, und schon immer konnte er mich sehr gut unterhalten. Ich freue mich jedes Mal über ein neues Buch, denn mit jedem neuen steigert er sich noch mehr. Die Romane werden dabei stetig umfangreicher lassen sich durch seine schöne Erzählkunst jedoch mühelos lesen.
Ich möchte allen Lesern auch das Nachwort ans Herz legen. Hier beschreibt er auf eine sehr amüsante Weise die Entstehungsgeschichte des Faustus.

Fazit: Ein ungemein fesselnder Mittelalterroman mit Mysterie-Charakter.«
  15      0        – geschrieben von anyways
Kommentar vom 11. Oktober 2018 um 19:20 Uhr (Schulnote 1):
» Faustus = Der Glückliche?

1486: Johann Georg ist ein aufgeweckter und besonderer Junge. Seine Mutter nennt ihn ,,Faustus“, den Glücklichen, da bei seiner Geburt die Sterne in einer besonderen Konstellation standen. Doch nach dem Tod der Mutter ist Johanns Leben alles andere als glücklich. Die Brüder hänseln ihn wegen seiner Andersartigkeit, vom Vater wird er abgelehnt. Als dann auch noch die Liebe zu seiner Jugendfreundin Margarethe unglücklich endet, schließt sich Johann Georg dem Magier Tonio del Moravia an. Dieser zieht als fahrender Gaukler und Magier durch die Lande, verkauft Heiltränke und sagt den Leuten ihre Zukunft vorher. Faustus ist fasziniert von Tonio del Moravia, von ihm lernt er nicht nur Zaubertricks, Handlesen und das Erstellen von Horoskopen, sondern wird durch ihn auch selbständiger und erwachsener. Allerdings fürchtet er auch seinen Meister und dessen Raben und Krähen, die ihn immer begleiten. Mehr und mehr beschleicht Faustus der Verdacht, dass del Moravia mit dunklen Mächten in Verbindung steht und eine tödliche Gefahr für ihn darstellt. Faustus flieht und schließt sich einem Gauklertrupp an, mit dem er durch Italien bis nach Venedig zieht. Doch auch dort kann er del Moravias Einfluss nicht entfliehen.
Plötzsch gestaltet seine Figuren facettenreich, das Geschehen wird sehr anschaulich und farbenfroh erzählt, sodass man als Leser mitfiebern und mitleiden kann. Phantastisches und Gruseliges wird mit historischen Fakten verknüpft und zu einer großen Abenteuergeschichte verwoben. Wie schon Goethe ließ auch Oliver Plötzsch sich von der Geschichte des Dr. Faustus inspirieren. Und wer Goethes ,,Faust“ kennt, wird so manche Figur und so manches Zitat im ,,Spielmann“ wiedererkennen, die Plötzsch aber kreativ nutzt und in neue Zusammenhänge stellt.
Der fast 800 Seiten starke Roman ist ein wahrer Schmöker. Wer historische Romane und Abenteuer mag, kommt hier voll auf seine Kosten.«
  13      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 7. Oktober 2018 um 20:22 Uhr:
» Wer kennt nicht Goethes „Faustus“?
In diesem Historienroman erfahren wir die Geschichte des Johann Georg Faust neu. Der Autor, Oliver Pötzsch, berichtet von seiner Kindheit undseinem Leben allgemein. Dabei treten viele Mysterien zutage, die das Buch spannend machen. Das Cover mit dem mittelalterlichen Wagen, den Bürgern und Spielleuten stimmt perfekt in die Thematik ein.
Der Protagonist wird von seiner Mutter verhätschelt, denn sie will ihn schützen, da er für sein Alter zu klein ist und unter seinem Vater, seinen Brüdern und den anderen Kindern von Knittlingen im Kraichgau leidet. Sie hat ihm ein glückliches und besonderes Leben vorrausgesagt, da er unter einem besonderen Stern geboren sei.
Faustus ist ein wissbegieriges Kind, als seine Mutter stirbt, muss er jedoch ein entbehrungsreiches Leben führen. Die Liebe zu seiner Jugendfreundin Margarethe kann nicht erfüllt werden, da sie einem reichen Hoferben versprochen ist. Er wird magisch von den fahrenden Gauklern angezogen, die in gewissen Abständen nach Knittlingen kommen. Schwebt eine dunkle Macht über ihnen? Es verschwinden nämlich immer wieder Kinder, wenn sie in der Nähe sind.
Mit 16 Jahren schließt er sich einer Gruppe von Gauklern und Alchimisten an, mit denen er ein zwar interessantes, jedoch auch beschwerliches Leben auf den ausgedehnten Reisen führt. Er schließt einen Pakt mit dem Magier Tonio del Moravia. Faustus muss leider erkennen, dass dieser Pakt nur für einen von Vorteil ist und, dass er dem Teufel nicht entkommen kann, obwohl er im Laufe der Zeit berühmt und recht mächtig wird.
Pötzsch liefert eine abenteuerliche und stets spannende Handlung mit einer dem Leser verzaubernden Atmosphäre, die es ihm ermöglicht, bedingt durch den anschaulichen Schreibstil, die Szenen vor seinem inneren Auge entstehen zu lassen.
Dieses Buch ist etwas für wahre Mittelalterfans, einer Zeit, als die Kirche und der Teufelsglaube große Macht über die Menschen hatte. Quacksalber und Magier trieben damals ihr Unwesen.
Allerdings ist das Werk mit gut 760 Seiten auch ein richtiger Wälzer, an den sich vielleicht nicht jeder herantraut. Meine Leseempfehlung jedoch klare 5 Punkte«
  11      0        – geschrieben von rosenfreund
Kommentar vom 26. September 2018 um 21:43 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
1486: Knittlingen ist ein ruhiger Ort im Kraichgau. Bis zu dem Tag, als die Gaukler in die Stadt kommen – und plötzlich Kinder verschwinden. Johann Georg, genannt „Faustus“, der Glückliche, kümmert das nicht. Ihn interessiert nur der Spielmann und Magier Tonio del Moravia.
Meine Meinung:
Mir war bis zu diesem Buch gar nicht bewusst, dass Faustus tatsächlich eine historische Person ist. Ich habe es immer für eine Romanfigur von Goethe gehalten, aber auch nicht mehr. Umso interessanter fand ich jetzt diesen Roman, der gekonnt historisches, viele Goethezitate und eben eine Erzählung miteinander verknüpft. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig geschrieben, so dass trotz des gewaltigen Umfangs das Buch recht flott weg gelesen ist. Die Protagonisten und auch die Geschichte haben mir gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die leider erst im Herbst 2019 erscheint.
Fazit:
Schöner historischer Roman.«
  11      0        – geschrieben von brauneye29
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