Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
40.660 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »elaine40«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
HARDCOVER
 
HB-DOWNLOAD
 
HÖRBUCH
 
Liebe und Verderben
Verfasser: Kristin Hannah (23)
Verlag: Aufbau (534) und Rütten & Loening (114)
VÖ: 14. September 2018
Genre: Frauenliteratur (1031)
Seiten: 591 (Gebundene Version), 581 (Kindle Edition)
Themen: Alaska (46), Nachbarn (573), Siebziger Jahre (112), Verbundenheit (4), Verletzlichkeit (4), Winter (275)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
100 / 100
auf Basis von einem Blogger
100
100%
80
0%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
1
2M
1
3M
0
6M
0
12M
0
Leider existiert für »Liebe und Verderben« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Einmal Liebe zum Mitnehmen
Geschrieben von: Frieda Bergmann (15. Oktober 2018)
Auserwählte
Geschrieben von: Alfred Bekker (21. Juli 2015)
80/100
[1 Blogger]
Die Zähmung der Tiere
Geschrieben von: Ada Dorian (12. Oktober 2018)
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (2)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. September 2018 um 19:28 Uhr (Schulnote 1):
» Das Buch erzählt die Geschichte von Ernt und Cora Allbright und deren Tochter Leni. Ernt leidet nach seiner Rückkehr aus dem Vietnamkrieg unter einer traumatischen Störung, die zur Last für die ganze Familie wird. Er hält es nirgendwo lange aus, verliert häufig seine Jobs und neigt auch zu Gewaltausbrüchen und Aggressivität. Cora leidet darunter sehr aber sie liebt ihren Mann auch sehr und hat vor Jahren wegen ihm mit ihren Eltern gebrochen.
Leni fühlt sich einsam, da sie überall immer „die Neue“ ist und kaum Freundschaften schließen kann.
Als Ernt von seinem Freund ein Stück Land in Alaska erbt, bricht die Familie auf, in der Hoffnung dort Frieden zu finden.
Die eingeschworene Gemeinschaft der Bewohner des kleinen Dorfs in der Wildnis nimmt die Familie mit offenen Armen auf und hilft beim Neuanfang.
Doch der Sommer in Alaska ist kurz und es folgen viele Wintermonate mit eisiger Kälte und viel Dunkelheit. Und Ernts Aggressionen kehren zurück.
Leni findet in Matthew, einem Nachbarsohn, einen Freund und in der Besitzerin des kleinen Ladens im Ort eine Vertraute.
Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen Leni und Matthew eine junge Liebe, die immer tiefer wird. Doch Lenis Vater ist nicht gut auf Matthews Vater Tom zu sprechen, da dieser wohlhabend ist und für Veränderungen im Ort sorgen möchte, die Ernt nicht gefallen.
Hat die Liebe zwischen Leni und Matthew eine Chance?

Sehr einfühlsam und emotional erzählt Kristin Hannah die Geschichte der Familie Allbright.
Das Thema „häusliche Gewalt“ zeigt sie dabei intensiv und in all seinen Facetten. Naturgemäß war mir Ernt dadurch nicht sehr sympathisch, auch wenn er mir aufgrund seines Kriegstraumas leid tat. Aber er nahm keine Hilfe an und war auch nicht dazu bereit.
Sehr gelitten habe ich mit Cora, die die Aggressionen ihres Mannes erträgt und ihn weiterhin liebt. Vor allem versucht sie aber immer ihre Tochter zu schützen.
Leni bekommt schon als Teenager die häufigen Streits zwischen ihren Eltern mit, leidet natürlich auch sehr darunter und sorgt sich um ihre Mutter.
Erst in Alaska blüht Leni auf und sucht sich ihren eigenen Weg im Leben, besonders als sie Matthew kennen und lieben lernt.
Es war so schön zu erleben, wie aus der anfänglichen Schülerfreundschaft eine zarte Liebe wird, die im Laufe der Zeit innig und tief wird.
Aber auch die besondere Beziehung zwischen Cora und Leni wird sehr deutlich. Coras oberste Priorität ist Lenis Schutz und ihr Wohlergehen und Leni sorgt sich um ihre Mutter, besonders wenn Ernts Gewaltausbrüche auftreten.
Und dann hält das Schicksal für Leni und Cora unerwartete Wendungen bereit.

Die Geschichte erstreckt sich über den Zeitraum von 1974 bis 1986 und wir erleben ganz besonders Lenis Entwicklung vom Teenager zur verantwortungsvollen jungen Frau.
Die Charakterisierung der Hauptfiguren ist sehr gelungen und besonders mit Leni konnte ich mitfühlen.
Aber auch die Nebenfiguren in dem kleinen Ort in Alaska sind gut dargestellt. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Hilfsbereitschaft wurden sehr deutlich, denn dies ist in dem abgelegenen Ort sehr wichtig. Die Beschreibung dieses Orts ohne Strom und fließendes Wasser und Häusern, die teilweise nur über ein „Plumpsklo“ verfügen, sind gelungen und vermitteln ein gutes Gefühl für das Leben dort.
Sehr detailreich, bildhaft und wunderschön sind auch die Beschreibungen der herrlichen wilden Landschaft und Natur der kleinen Halbinsel in Alaska.

„Liebe und Verderben“ ist sehr aufwühlend und emotional, denn das Buch zeigt, was man zu ertragen bereit sein kann, wenn man liebt., aber auch, dass eine tiefe Liebe Schicksalsschläge überstehen kann.
Die besondere Liebe und Verbundenheit zwischen einer Mutter und ihrem Kind ist mir besonders ans Herz gegangen genau wie das Ende, das mir auch ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert hat.
Dieser Roman ist emotional, tiefgründig, mitreißend und ein Lesegenuss!


Fazit: 5 von 5 Sternen«
  14      1        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 14. September 2018 um 8:51 Uhr (Schulnote 1):
» Ernt Allbright kommt aus dem Vietnamkrieg als gezeichneter Mann nach Hause. Als er wieder einmal seinen Job verliert, trifft er eine impulsive Entscheidung: Er wird mit seiner Familie nach Norden gehen, nach Alaska. Alles soll dort besser werden. Doch sie sind nicht auf das vorbereitet, was sie dort erwartet. Aber die Menschen, die dort leben, helfen ihnen, denn es gibt viel zu tun und der nächste Winter naht. Anfangs sind die Tage lang und Ernt ist beschäftigt, doch als sich der Winter nähert und die Dunkelheit über Alaska hereinbricht, verschlechtert sich Ernts Zustand. Die Bedrohung kommt nicht aus der wilden Natur, sondern sie ist ganz nah, in ihrer kleinen Hütte. Cora liebt ihren Mann und will die Dämonen nicht sehen, die ihrem Mann zu schaffen machen. Zum Glück hat Leni in Matthew einen Freund gefunden, mit dem sie reden und unbeschwerte Zeit verbringen kann.
Ich liebe die Bücher von Kristin Hannah. Ihr Schreibstil ist einfach packend. Die Landschaft um Kaneq ist grandios beschrieben. Die Allbrights landen in einem Paradies mit „kleinen“ Fehlern. In ihrer Hütte gibt es kein fließendes Wasser, keinen Strom, dafür irgendwo draußen ein Plumsklo. Auch sollte man immer bewaffnet sein, falls einem tierischer Besuch begegnet.
Ernt hat Furchtbares im Krieg erlebt. Aber zu jener Zeit hat man die heimkehrenden Soldaten alleine gelassen mit ihren Problemen. Eine posttraumatische Belastungsstörung war kein Thema und wurde daher nicht behandelt. Doch Ernts Kontrollverluste werden schlimmer und er fühlt sich verfolgt und bedroht.
Cora liebt Ernt und sie würde alles für ihn tun. Dabei versucht sie Leni immer zu schützen. Aber auf engstem Raum kann man nichts verheimlichen und man kann sich nicht aus dem Weg gehen. Ich habe aber oft nicht verstanden, warum sie sich nicht helfen lassen wollte.
Leni ist dreizehn Jahre alt, als ihr Vater über den Kopf der Familie hinweg eine Entscheidung trifft. Immer wieder sind sie umgezogen und immer wieder musste Leni in eine neue Schule, wo sie ein Außenseiter blieb. Dann also wieder ein Umzug, dieses Mal nach Alaska. Leni hat mir leidgetan. Sie ist zwar ein starkes Mädchen, muss aber so viel aushalten. Stimmungen werden von ihr erkannt und sie versucht unsichtbar zu sein. Als aus ihrer Freundschaft zu Matthew Liebe wird, wird es noch schwieriger.
Aber auch Matthew muss einiges einstecken, mit dem er nicht so leicht fertig wird.
Der Zusammenhalt der Menschen hat mir sehr gut gefallen. Jeder hat seine eigene Geschichte, die ihn in die Einsamkeit Alaskas verschlagen hat, aber sie wissen auch, dass sie nur überleben können, wenn sie füreinander da sind. Dieser Gemeinschaft tut es nicht gut, wenn da jemand ist, der das nicht zu schätzen weiß und versucht zu spalten.
Der Autorin gelingt es wundervoll, alle Charaktere mit ihren Eigenheiten zu schildern. Ganz besonders gefallen haben mir die resolute Large Marge, die hilfsbereite Thelma und der sympathische Tom Walker.
Manches Mal musste ich das Lesen unterbrechen, weil mir die Geschichte an die Nieren ging. Es ist eine tiefgründige und sehr emotionale Geschichte, die mich total gefesselt hat.
Ich bin von dem Buch begeistert und kann es nur empfehlen.«
  11      0        – geschrieben von buecherwurm1310
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2018)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz