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Arlo Finch 1 - Im Tal des Feuers
Verfasser: John August (1)
Verlag: Arena (420)
VÖ: 24. August 2018
Genre: Fantasy (8077) und Kinderbuch (2757)
Seiten: 320
Themen: Abenteuer (79), Berge (175), Dorf (574), Mädchen (1728), Tiere (351), Wälder (462), Wildnis (109)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. September 2018 um 12:59 Uhr (Schulnote 1):
» Die Geheimnisse der Long Woods

Klappentext:
„Wenn ich dich sehen kann, können sie dich auch sehen … Sei vorsichtig, Arlo Finch!“
Irgendwas stimmt nicht in Pine Mountain. Das merkt Arlo Finch sofort, als er mit seiner Familie in das abgeschiedene Bergdorf zieht. Was hat es mit den merkwürdigen Tieren auf sich, die ihm immer wieder am Waldrand auflauern, und was mit dem Mädchen, das niemand außer ihm sieht? Zum Glück findet Arlo in Indra, Henry Wu und den ortsansässigen Rangern schnell Freunde, die sich bestens auskennen mit den Geheimnissen der Long Woods, mit Schutzzaubern und den Gefahren der Wildnis. Doch auch sie hätten nie geahnt, in welch unglaubliches Abenteuer sie geraten, als sie die Wälder gemeinsam mit Arlo betreten.

Rezension:
Als Arlo zusammen mit seiner Schwester und seiner Mutter nach Pine Mountain zieht, ist er entsetzt. Das Haus seines Onkels wirkt eher wie eine Ruine. Kaum ist er angekommen, begegnet er auch noch einem Geisterhund. Doch solche Sachen scheinen hier völlig normal zu sein. Weder sein Onkel noch seine neuen Mitschüler wunders sich über derartige Begebenheiten. Schließlich begegnet Arlo auch noch einem etwa gleichaltrigen Mädchen, das außer ihm niemand sehen und hören kann. Als seine neugewonnenen Freunde Indra und Henry, den alle, weil es 4 Henrys in der Klasse gibt, nur mit seinem Nachnamen Wu rufen, Arlo überzeugen, den Rangern beizutreten, erfährt er von noch viel mehr Merkwürdigkeiten – und lernt, mit denen umzugehen.
Wie in vielen anderen Urban-Fantasy-Geschichten, egal wie alt oder jung der jeweilige Protagonist ist, beginnt auch diese Reihe damit, dass ein ganz normaler Mensch erstmals mit übernatürlichen Phänomenen konfrontiert wird, an die er bisher nicht glaubte. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Fantasy-Abenteuern reißt John August seinen jungen Hauptcharakter Arlo aber nicht aus seiner Familie heraus, um ihn fernab der ‚normalen Welt‘ in magische Gefilde zu entführen. Stattdessen zieht der Junge mit seiner Familie in den Herkunftsort seiner Mutter, wo die Grenze zur magischen Welt etwas ‚löchrig‘ ist. Schon typischer für einen Helden dieses Genres ist es wiederum, dass Arlo eher ein Außenseiter ist.
Wie man sieht, benutzt der Autor hier also einige bekannte Grundelemente der Jugend-Urban-Fantasy, erschafft daraus aber eine (zumindest für mich) wirklich neue Idee. Dieses Konzept kann mich durchaus überzeugen. Gewisse Erwartungshaltungen werden dadurch bedient, ohne dass die Geschichte in irgendeiner Weise vorhersehbar würde. Dass es zum Finale des Bandes noch zu einer gefährlichen Situation kommt, verwundert wohl niemanden. Auf Details soll hier natürlich nicht näher eingegangen werden.
Das Cover und eine Anzahl schöner ganzseitiger (schwarz-weißer) Illustrationen wurden von Helge Vogt gestaltet. Dabei ist ihm allerdings durchgängig eine Unstimmigkeit unterlaufen. Während im Text wiederholt erwähnt wird, dass Arlo der kleinste der Freunde ist, erscheint er in den Bildern größer als Wu und Indra. Was mir in diesem Zusammenhang allerdings auch wieder auffällt, ist, dass sich der deutsche Verlag entscheiden hat, ein gänzlich neues Cover zu entwerfen, statt das des Originals zu übernehmen. Wie in zahlreichen ähnlichen Fällen ist mir diese Entscheidung auch hier unverständlich.
Alles in allem stellt dieses Buch den gelungenen Auftakt einer jugendlichen Urban-Fantasy-Reihe dar. Viele originelle Einfälle sowie der gut lesbare, angenehme Stil von Autor und Übersetzern machen Lust auf die Fortsetzung(en).

Fazit:
Dieser Start in eine Urban-Fantasy-Reihe (nicht nur) für junge Leser kann als durchaus gelungen bezeichnet werden.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  13      0        – geschrieben von Frank1
 
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