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Die Sonnenschwestern
Verfasser: Tracy Rees (3)
Verlag: List (267) und Ullstein (977)
VÖ: 7. September 2018
Genre: Gegenwartsliteratur (2247)
Seiten: 448
Themen: Familiengeheimnisse (277), Fünfziger Jahre (99), Wales (40)
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80/100
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. September 2018 um 19:40 Uhr:
» Zuerst möchte ich hier auf den Titel "Die Sonnenschwestern" eingehen, denn diesen finde ich nicht so passend. Konnte dazu keinen direkten Zusammenhang zum Inhalt finden. Der englische Titel "The Hourglass" (Die Sanduhr) finde ich hier äusserst passend und stimmig, denn dieser Gegenstand verweist immer wieder auf wichtige Details und Zusammenhänge im Buch. Schade, dass der deutsche Titel so davon abweicht.



Das Cover finde ich hervorragend gewählt. Sowohl die Abbildungen wie auch die Szenerie sind wunderbar stimmig und laden ein. Ich musste beim Lesen immer wieder das Cover betrachten, weil es optimal passt und die Atmosphäre des kompletten Buches gelungen aufgreift.

Die Klappeninnenseiten, die zwar nur einfarbig sind, machen dennoch jede Menge her, weil sie stimmig zur generellen Grundfarbe gehalten sind.



Der Schreibstil ist sehr eingängig und die Autorin hat die Umsetzung, die Geschichte aus zweierlei Perspektiven und Zeitebenen zu erzählen, die sich einander mehr und mehr annähern, hervorragend umgesetzt. Zum einen wird die Spannung dadurch aufgebaut, zum anderen wird man als Leser dadurch miteingebunden, weil man darüber nachdenkt, wie denn alles so zusammenpassen wird. Außerdem kann man so voll in die Geschichte eintauchen und das "Entstehen" direkt miterleben und die Hintergründe begreifen.

Der Spannungsbogen wurde über das ganze Buch hinweg hoch gehalten.



Die Erzählung der Geschichten ist Tracy Rees gut gelungen und ich konnte, bis auf wenige Seiten zu Beginn des Buches, flüssig lesen. Zu Anfang hatte ich kurz das Problem, in die jeweilige Geschichte zu finden. Dazu musste ich immer mal wieder zurückblättern, um die Zusammenhänge voll und ganz zusammensetzen zu können. Aber, das hat sich innerhalb kürzester Zeit erledigt und da das Buch danach so interessant und "nicht-mehr-Wegzulegen" war, werde ich hier auch keinen Punkt abziehen, weil alle anderen Seiten diese kurze Passage weitaus entschädigen.



Das Thema ist gut gewählt, denn es zeigt gute Brisanz und so tiefgründig, authentisch und nachvollziehbar wie es umgesetzt wurde, kann man das Ganze hautnah miterleben und -begreifen.



Die Atmosphäre, die die Szenerien, die Landschaft und die Leute aufbauen, sind passend in die jeweilige Zeit gesetzt und lassen den Leser damit verschmelzen.



Mein Fazit: Tracy Rees hat wieder mal gezeigt, wie ein gutes Buch geschrieben werden kann«
  12      0        – geschrieben von Gudrun
 
Kommentar vom 14. September 2018 um 7:34 Uhr (Schulnote 1):
» Büroleiterin der Historischen Fakultät an der School of Humanities der Universität of Greather London zu sein, heißt faktisch rund um die Uhr erreichbar zu sein. Seit nun mehr neun Jahren macht die fast vierzigjährige Nora diesen Job und seit mehreren Monaten plagen sie diffuse Ängste, das wird so schlimm, dass sie sich einer Therapeutin anvertraut. Im Laufe ihrer mehrmonatigen Sitzungen krempelt Nora ihr Leben um, als erstes trennt sie sich von ihrem Freund und ganz zum Schluss auch von ihrem Job. Während dieser Zeit kühlt Noras Verhältnis zu ihrer Mutter Jasmine ab. Die beiden waren sonst unzertrennlich, konnten über Sorgen und Probleme der jeweils anderen immer reden, doch nun herrscht eine Art Unverständnis auf beiden Seiten. Als Nora dann auch noch beschließt in dem kleinen Ort Tenby, im Süden von Wales, eine Auszeit zu nehmen ist Jasmine regelrecht geschockt. Was Nora zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht weiß, ist das ihre Mutter in ihrer Teenagerzeit liebend gern in diesem kleinen Ort ihre drei Wochen Ferien verbracht hat. Ungeahnt findet Nora nicht nur einen Ort um ihrer seelischen Verfassung Ruhe zu gönnen, sondern kommt auch einem lange gehütetem Familiengeheimnis auf die Spur.



Tracy Rees ist eine Autorin, die ganz zauberhafte Geschichten erzählen kann. In ihrem neuesten Roman spielt die Handlung auf zwei Zeitebenen. Wir begleiten Nora auf ihrem Weg vom unfreiwilligen Workaholic zur Aussteigerin und parallel dazu den Teenager Chloe (Jasmine) und ihren Sandkastenfreund Llew, die in den fünfziger Jahren die Sommer in Tenby verbrachten. Beide Protagonistinnen sind mir sehr ans Herz gewachsen. Jede auf ihre ganz spezielle Weise. Ich konnte mich mit den Sorgen und Nöten der jungen Cloe genauso gut identifizieren, wie mit denen der älteren und völlig überarbeiteten Nora. Und ganz ehrlich wer würde nicht von so einem Sabbatical träumen? Ich könnte mir das sehr gut vorstellen. Vielleicht hat mir diese Geschichte auch deshalb so gut gefallen. Etwas was ich selber (leider) nicht tun kann, erlebe ich zu mindestens für ein paar Stunden mit Nora.
Schon im ersten Buch der Autorin „Amy Snow“ habe ich ihren flüssigen und sprachgewaltigen Schreibstil bewundert. Ihre rhetorischen Stilmittel die sie gut und gekonnt einsetzt, gefallen mir sehr. Am schönsten sind jedoch ihre bildhaften Beschreibungen. Ich möchte mal ein Beispiel, stellvertretend für unzählige andere nennen: „Sie saßen am Fenster und blickten hinaus auf den Sand, der die Farbe von Bienenwachs angenommen hatte, und einen Ozean, dessen Wellen aussahen wie ein Haufen matter Schwerter.“


Eine kleine Irritation birgt lediglich der Titel des Buches. Warum dieses ausgerechnet Sonnenschwestern heißt, kann ich nicht nachvollziehen.«
  9      0        – geschrieben von anyways
Kommentar vom 11. September 2018 um 22:50 Uhr (Schulnote 2):
» Diese hauptsächlich in einem kleinen walisischen Ort namens Tenby sowie in London und in Italien angesiedelte Kombination zwischen Familien- und Liebesroman gefiel mir gut, denn Tracy Rees' Erzählstil erwies sich als angenehm lesbar und ich kam schnell in die Geschichte hinein. Durch die Kapitelüberschriften ließen sich die beiden Handlungsstränge (50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts - Chloe - und etwa 50 Jahre später - Nora -) leicht unterscheiden und in einem kurzen Glossar fand man hilfreiche Übersetzungen. Sowohl die jeweilige zeitliche Atmosphäre als auch Lokalkolorit wirkten überaus authentisch, Protagonisten und Nebenfiguren wurden glaubhaft geschildert.
Dass Chloe ihren Vornamen geändert hatte, begriff ich leider erst nach einigem Grübeln, wer denn nun wer sei. Auch erschloss sich mir bedauerlicherweise bisher nicht, weshalb die deutsche Übersetzung "Die Sonnenschwestern" betitelt ist, weil ich da keinen Zusammenhang zum hier erzählten Geschehen feststellen kann. Im Gegensatz dazu wurden "Stundengläser" (auch "Sanduhren" genannt) mehrmals erwähnt, weshalb mir der englische Originaltitel "Hourglass" - direkt übernommen oder in die deutsche Sprache übersetzt - wesentlich passender erscheint.
Die Ereignisse um Chloe und Llew bewegten mich sehr, und als der in der Vorankündigung erwähnte "dramatische Vorfall" eintrat, las ich einen Moment bewusst nur in diesem Erzählstrang weiter, bevor ich dann zurückblätterte und alles in der richtigen Reihenfolge las, - ich "musste" einfach wissen, welche Auswirkungen der "Vorfall" brachte.
Aber auch die Geschichte um Nora, die aus zunächst nicht nachvollziehbaren Gründen ihren Lebensgefährten Simon verließ, therapeutische Hilfe suchte und ihren Job kündigte, war spannend und berührend, ebenso wie die beiden die gesamte Handlung quasi "einrahmenden" Sequenzen, in denen eine uralte Dame sich mit inbrünstigen Gebeten an Gott wendet. Trotzdem glitt die Handlung nie ins Kitschige ab.«
  12      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 8. September 2018 um 11:39 Uhr (Schulnote 2):
» Die vierzigjährige Nora ist mit sich nicht im Reinen und macht eine Therapie. Sie trennt sich von ihrem Lebensgefährten Simon. Dann hat sie plötzlich eine Vision. Sie sieht einen Strand und fühlt sich gerufen. Kurzerhand kündigt sie ihre Stelle. Sie will mehr über ihre Vergangenheit wissen, aber ihre Mutter ist in letzter Zeit wenig zugänglich. Daher fährt sie nach Tenby in Südwales. Hier verbrachte Ihre Mutter früher immer ihre Ferien.
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, die sich abwechseln. So können wir erleben, wie Nora versucht, ihre Wurzeln zu finden, um mit sich ins Reine zu kommen. Auf der anderen Seite erfahren wir, wie Chloes Leben in den fünfziger Jahren verlaufen ist. Dazu bittet im Prolog eine alte Frau Gott darum, ihr Mädchen zurückzubringen.
Ich war gleich in der Geschichte drin und hatte viele Fragen genau wie Nora. Nora hat mir irgendwie leidgetan, obwohl es mir anfangs auch schwergefallen ist, zu verstehen was sie belastet. Sie erfährt von ihrer Großmutter vieles über die Kindheit ihrer Mutter und sie lernt auch Leo kennen, der mit Chloe befreundet war.
Chloe, die sich inzwischen Jasmin nennt, war in den Sommermonaten gerne bei ihrer Tante. Nur mit ihrer Cousine hatte sie Schwierigkeiten. Dort lernt sie Llew (Leo) kennen. Erst war es eine Kinderfreundschaft, dann wurde Liebe daraus. Doch dann passierte etwas Schreckliches, was ihr Leben veränderte.
Der Schreibstil von Tracy Rees ist sehr angenehm zu lesen. Die Örtlichkeiten sind sehr schön und bildhaft dargestellt. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt, denn ich mag es, wenn Familiengeheimnisse aufzudecken sind. Die Protagonisten waren lebendig und authentisch beschrieben, ich konnte mich sehr gut in sie hineinfühlen. Bei ihren Nachforschungen entwickelt sich Nora weiter und endlich gelingt es ihr, ihren eigenen Weg zu finden.
Es ist eine Geschichte voller Verwicklungen und Gefühle, die mir gut gefallen hat.«
  13      1        – geschrieben von buecherwurm1310
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