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Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten
Verfasser: Jonas Jonasson (4)
Verlag: Bertelsmann (421)
VÖ: 6. September 2018
Genre: Gegenwartsliteratur (2276)
Seiten: 448
Themen: Angela Merkel (5), Atomwaffen (40), Ballons (7), Donald Trump (13), Kongo (18), Mission (463), Nordkorea (13), Rentner (47), Rettung (279), USA (447)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Wie die Zeit vergeht: Schon neun Jahre sind vergangen, seitdem Jonas Jonasson in Schweden einen Hundertjährigen aus dem Fenster steigen ließ und sich damit an die Spitze aller möglichen Bestsellerlisten katapultierte. In Deutschland stürmte sein Buch zwei Jahre später die Büchercharts. Anschließend kamen zwei weitere Romane hinzu, sein Debüt wurde verfilmt, und es bekam sogar noch eine filmische Fortsetzung. Mit jenem biederen zweiten Teil hat der nun veröffentlichte zweite Roman zum Glück wenig zu tun. »Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten«, wie das neue Buch heißt, wurde am 6. September im C. Bertelsmann Verlag veröffentlicht. Erhältlich ist das 450 Seiten starke Werk als gebundene Ausgabe für zwanzig Euro, das zugehörige E-Book kostet vier Euro weniger. Zudem gibt es eine Hörbuchausgabe mit dreizehn Stunden Spielzeit, die von Dieter Hallervorden eingelesen wurde. Den guten Didi bei all seiner Lebensleistung ein ganzes Buch sprechen zu hören, dürfte natürlich ziemliche Geschmackssache sein.

Am Ende des ersten Buchs ist Allan Karlsson bekanntlich (mit Anhang) auf Bali gestrandet. Von dem ausgedehnten Urlaub im Indischen Ozean hat er nun aber langsam genug, und so trifft es sich, dass er und sein Kollege Julius auf einer Ballonfahrt abdriften und im Meer notlanden. Aufgelesen werden sie von einem nordkoreanischen Kriegsschiff ... ausgerechnet in einer Zeit, in der es Kim Jong-un auf einen atomaren Konflikt ankommen lassen möchte. Wer sich noch an den ersten Roman erinnert, der dürfte noch wissen: Allan Karlsson und die Atombombe, da war doch etwas. Und so gerät der rüstige alte Herr plötzlich wieder in ein Abenteuer mit weltpolitischem Ausmaße.

Für die Bücher, die Jonasson bisher geschrieben hat, gilt: Kennt man eines, dann kennt man irgendwie alle ... und das ist etwas sehr Positives, wenn man seine Art zu schreiben mag. Die Protagonisten bei ihm sind alle auf eine sehr ähnliche Weise seltsam, sie denken auf eine ähnlich verschrobene Art, sie sprechen in einem ähnlich wunderlichen Ton, und sie geraten auf eine ähnliche Weise von einer absurden Situation in die nächste, ohne dass es sie sonderlich kümmert. Würde Jonasson ein Buch nach dem anderen veröffentlichen, dann würde einem das Ganze vermutlich schnell zum Halse heraushängen, aber in seiner Schlagzahl - ein neues Buch alle zwei, drei Jahre - ist es eine wunderbare Abwechslung, wieder einmal den skurrilen Ideen des einfallsreichen Skandinaviers folgen zu können. Und so bekommt man hier all das, was man sich von einem Jonasson-Roman erhofft, weswegen man stundenlang mit einem albernen Grinsen im Gesicht herumsitzt, während man das Ganze liest. »Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten« ist thematisch aktuell, storytechnisch herrlich abgedreht und so vollgestopft mit allen Facetten des positiven Irrwitzes angefangen beim trivialen Klamauk bis hin zum bitteren satirischen Moment, dass man weichgeklopft wird und sich am Ende einfach nur freut, dass Karlsson noch einmal zum Einsatz gekommen ist.
– geschrieben am 9. Oktober 2018 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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