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Nanos - Sie bestimmen, was du denkst
Verfasser: Timo Leibig (9)
Verlag: Penhaligon (84)
VÖ: 3. September 2018
Genre: Dystopie (454) und Thriller (5037)
Seiten: 512
Themen: 21. Jahrhundert (180), Deutschland (581), Freiheit (336), Manipulation (121), Nanotechnologie (12), Rebellion (361), Sträflinge (7)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Über mehrere Jahre hat der 1985 geborene und in Bayern lebende Timo Leibig in Eigenregie Bücher herausgegeben, insbesondere Krimis über ein Ermittlerduo namens Leonore Goldmann und Walter Brandner. Vor einigen Wochen hat er sich nun in einen Verlagsautor verwandelt, denn der Penhaligon Verlag veröffentlichte am 3. September seinen Thriller »Nanos - Sie bestimmen, was du denkst«. Das mehr als 500 Seiten starke Buch ist für sechzehn Euro erhältlich, die digitale Ausgabe ist drei Euro günstiger. Und pünktlich zu seinem Verlagsdebüt hat man ihm auch eine Hörbuchausgabe gegönnt. Diese ist ungekürzt, hat eine Laufzeit von 13:26 Stunden und wurde von Uve Teschner eingelesen, den man unter anderem als den Sprecher der sehr erfolgreichen deftigen Ermittlerromane von Chris Carter kennt.

In seinem Thriller, der im Übrigen sogar von »Blackout«-Autor Marc Elsberg gelobt wurde, führt Leibig seine Leser zehn Jahre in die Zukunft. Im Deutschland des Jahres 2028 wird mit Nanoteilchen in Lebensmitteln dafür gesorgt, dass sich die Bevölkerung lenken lässt und auf alles hört, was ihnen der Bundeskanzler (bei dem es sich passenderweise um den Industriellen handelt, der die Lebensmittel herstellt) verordnet. Nur ein paar Prozent der Menschen sind resistent gegen die Nanos und das Unheil, das mit ihnen angerichtet wird, und sie sammeln sich, um gegen den Kanzler und sein System aufzubegehren. Da die meisten von ihnen eher keine geborenen Rebellen sind, kommt es ihnen zugute, dass sie auf einen entflohenen Sträfling stoßen, der zuvor als Söldner aktiv war. Und so kommen Veränderungen ins Rollen.

Über zwei Dinge galt es zunächst ein wenig hinwegzusehen: Das Jahr 2028 erschien mir beim Lesen ein wenig knapp angesetzt, denn auch wenn eine Erklärung geliefert wird, wieso sich in Deutschland alles so schnell veränderte, erscheint der Absturz vom EU-Mitgliedsstaat zur ferngelenkten Diktatur gerade unter der Berücksichtigung des dafür nötigen Technologieeinsatzes ein wenig überstürzt. Aber gut, da muss man nicht so bierernst sein, und natürlich könnte ja auch schon eine alternative Ausgangssituation bestanden haben. Die zweitere Sache, die anfangs irritierte, war der Name des Protagonisten. »Wutkowski« ist zwar ein ehrenwerter und tatsächlich existierender Familienname, aber als voreingenommene Leserkanonen-Rezensentin klang das Ganze für mich zunächst wie die Parodie auf einen wutschnaubenden Söldner. Tatsächlich entpuppt sich der »Cowboy« jedoch als eine facettenreiche Figur mit allenfalls einer dünnen Patina an Klischees, die ihm auf den Leib gestrichen wurde.

Die Szenerie, die Leibig für das zukünftige Deutschland entworfen hat, ist wirklich exzellent gelungen und ist mit ihren beeinflussten Menschen, den strengen Konfessoren, »Beichten« genannten Anschwärzungen und anschließenden Deportationen und schier unendlich vielen weiteren Einfällen nicht nur sehr komplex ausgefallen, sondern sie erscheint als ein vom Autor perfekt durchdachtes und unheimlich atmosphärisches Gefüge, das enorm viel Potenzial für weitere Geschichten bieten würde. Auch die Story selbst überzeugt in allen Belangen. Die Nanotechnologie bleibt trotz ihrer wichtigen Rolle soweit im Hintergrund, dass man hier nicht befürchten muss, auf einen unverständlichen Tech-Thriller zu stoßen, bei dem man wissenschaftliches Kauderwelsch vorgesetzt bekommt, stattdessen ist dies hier eine enorm unterhaltsame Geschichte mit allerhand Action, einer angemessenen Dosis coolen Sprüchen, ein paar familiären Verstrickungen und jeder Menge Schwung, der einen durch die Kapitel treibt. Die Spannung ist von Anfang an hoch, Leibigs angeschlagener Ton überzeugt, Durchhänger gibt es keine, und so schlägt man das Buch am Ende wirklich hochzufrieden zu. Da hat sich der Penhaligon Verlag aus der kaum zu überschauenden Menge an Self-Publishern wirklich ein Kleinod herausgepickt!
– geschrieben am 2. November 2018 (5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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