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Alligatoren
Verfasser: Deb Spera (1)
Verlag: HarperCollins (161)
VÖ: 3. September 2018
Genre: Historischer Roman (3182)
Seiten: 432
Themen: Frauen (551), Freiheit (343), Georgia (33), Krokodile (14), Plantage (53), Selbstbestimmung (24), Südstaaten (5), Zwanziger Jahre (134)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. September 2018 um 13:44 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Dieser Roman handelt vom Leben dreier Frauen in den zwanziger Jahren, die geprägt von der Wirtschaftskrise waren. Die Frauen und ihr sozialer Status könnten kaum unterschiedlicher sein, dennoch werden sie durch Umstände eng miteinander verbunden.
Meine Meinung:
Die Geschichte ist berührend, man leidet mit den Frauen, die alle auf ihre eigene Weise leiden, schon ganz schön mit. Vieles kann und will man sich nicht vostellen, wie als Beispiel eine schwangere 13-jährige. Der Schreibstil ist ein wenig anstrengend zu lesen. Sehr dichte, detailreiche Erzählweise, die in der Gegenwartsform daher kommt. Mit der Gegenwartsform tue ich mich eh immer etwas schwer und so habe ich mich schon etwas mit dem Buch getan. Das ist aber eher ein Problem, dass ich habe. Das Buch ist dennoch gut, weil es an sich gut und berührend erzählt ist.
Fazit:
Berührende Frauenschicksale.«
  7      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 17. September 2018 um 14:31 Uhr (Schulnote 1):
» In diesem Buch wird das schwere Schicksal dreier Frauen beschrieben, die jede auf ihre Art leidet, sei es unter Armut, Rassismus, häuslicher Gewalt, Hunger oder Krankheit. Jede sehnt sich nach Befreiung von den Qualen und nach einem selbstbestimmten Leben.
Da ist Gertrude mit ihren vier Töchtern, ihr Leben wird von ständigem Hunger bedroht, aber auch die Gewalttätigkeit ihres dauernd betrunkenen Ehemannes und Vaters setzt ihnen zu. Das einsame Leben in den Sümpfen fordert ihre ganze Kraft, bis Gertrude sich eines Tages von ihrem Mann befreit, aber ein harter Weg liegt vor ihr....
Annie ist zwar Plantagenbesitzerin und verwöhnt mit den neuen technischen Erfindungen, aber sie findet heraus, dass ihr mächtiger Mann ein dunkles und böses Geheimnis hat, das ihre beiden Töchter aus dem Haus trieb und den Selbstmord eines Sohnes auslöste. Diese Erkenntnis wirft sie völlig aus der Bahn und bewirkt, dass sie ihr Leben auf drastische Weise umkrempelt, bis sie sich schließlich befreit....
Dann ist da noch Oretta, sie arbeitet als schwarze Haushälterin für Annie, und ist eine herzensgute und hilfsbereite Frau. Durch zwei schwere Schicksalsschläge, der Tod ihrer einzigen Tochter und der schwere Unfall ihres Mannes, ist sie schwer getroffen, aber gibt nicht auf, denn sie findet sich geborgen in der tiefen Liebe zu ihrem Mann....
Diese drei Frauen finden zueinander und unterstützen sich gegenseitig, um sich ihre persönliche Freiheit zu erkämpfen. Ihre harten Bemühungen um Selbstbestimmung sind ergreifend und haben mich während des Lesens in eine andere Welt gezogen, die mich nicht losließ, selbst in Lesepausen und als ich das Buch beendet hatte. Das raue Leben in den Südstaaten und die harten Schicksale haben mich sehr betroffen gemacht und mir reichlich Stoff zum Nachdenken geboten. Und obwohl nicht wirklich viel passiert, ist immer diese subtile Spannung da: wie geht es weiter?
Deb Speras intensiver und detaillierter Schreibstil erzeugt eine niederdrückende Atmosphäre, die einen gefangen hält und mitleiden lässt. Es schockiert zu sehen, wie Frauen in dieser Zeit diskriminiert wurden, aber ihr Erfolg im Bemühen um Loslösung stimmt hoffnungsvoll.
Ich möchte das Buch jedem empfehlen, der ernsthafte und ergreifende Literatur mag. Ich fand es schade, als ich das Buch beendet hatte, denn ich hätte den Lebensweg dieser drei mutigen Frauen gern noch weiter begleitet, da ich sehr vertraut mit diesen drei Charakteren geworden bin.«
  10      0        – geschrieben von EOS
Kommentar vom 16. September 2018 um 20:41 Uhr:
» Eindringlich und ausdrucksstark

Gertrude ist ganz unten, als sie bei Annie Coles um Arbeit in deren Näherei bittet. Annie stellt ihr zusätzlich ein Haus für sich und die vier Töchter zur Verfügung. Alvin, der Ehemann Gertrudes, versäuft das gesamte Geld und schlägt sie und die Kinder. Oretta, ist eine ehemalige Sklavin und kümmert sich bei den Coles um deren Haushalt. Sie ist es auch, die die jüngste Tochter von Gertrude aufnimmt und wieder hochpäppelt. Mary wäre an Unterernährung und Parasiten sonst vermutlich gestorben. Aber auch die anderen Mädchen sind nicht gesund und stark unterernährt.

Es ist die Geschichte dieser drei Frauen aus den Südstaaten der USA um 1920. Sie kommen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und doch verbinden sie die Ereignisse zunehmend mehr miteinander. Die Zeiten sind hart. Die Baumwollernte wurde durch die Baumwollkapselkäferplage von 1918 bis in die 20er Jahre drastisch reduziert. Die reichen Plantagenbesitzer versuchen den Ruin durch Umstellung auf Tabak zu verhindern. Den kleinen Farmbesitzern gelingt das nicht. Die Not und das Elend gerade für diese Personen sind besonders schlimm.

Eigentlich haben diese Frauen nichts gemeinsam. Annie ist reich und hat eine eigene Näherei. Ihr Mann hat zwar bei der Baumwollkrise auch viel Geld verloren, aber er ist optimistisch es mit dem Tabak zu schaffen.

Dazu gehört Gertrude und ihre Familie. Gertrude und ihre Familie sind zwar weiß, sind aber durch die Krise bettelarm und kommen kaum noch über die Runden. Dazu vertrinkt Alvin das zusätzlich erarbeitete Geld.

Oretta ist schwarz und mit Odell verheiratet. Sie ist meines Erachtens die gute Seele des Hauses, kümmert sich um alles, obwohl sie meiner Meinung nach mitunter trotzdem wie eine Sklavin behandelt wird. Sie hat das Herz auf den rechten Fleck und kann sich auch in der schwarzen Gemeinde gut durchsetzen. Sie ist ein durch und durch guter Mensch und liebt ihren Mann Odell über alles. Es ist rührend zu lesen, wie innig ihr Verhältnis ist.

So unterschiedlich diese drei Frauen sind, so sehr rührte mich ihr Schicksal und es war spannend mitzuerleben, wie sie zusammenfanden und sich gegenseitig in den schwersten Stunden stärkten und unterstützten. Deb Spera schreibt so anschaulich, es gelingt einem beim Lesen direkt in die Story einzutauchen. Obwohl sich dieses Buch sehr leicht lesen lässt, gibt es Momente, bei denen ich schlucken musste, oder aber auch mal pausieren um das Gelesene sacken zu lassen. Das sind die Momente in denen das Buch besonders eindringlich auf mich wirkte. Dieses Buch werde ich auf jeden Fall nicht so schnell vergessen. Von mir gibt es verdiente fünf Lesesterne und eine ausdrückliche Leseempfehlung.«
  14      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 3. September 2018 um 19:53 Uhr (Schulnote 2):
» Branchville, ein kleiner Ort in der Nähe von Charleston zu der Zeit wo die erste Generati-on nach der Sklavenbefreiung älter wird. Drei Frauen, die so unterschiedliche sind, eigent-lich nichts gemeinsam haben und durch die Geschehnisse doch sehr eng was miteinander zu tun bekommen.
Annie, die Frau eines Plantagenbesitzers, deren Familie zerbrochen ist und sie erst spät und durch Zufall erfährt, warum. Gertrude, eine Weiße aus armen Verhältnissen, die ei-nen brutalen Mann hat und mit ihren Töchtern kurz vorm Verhungern steht. Und Oretta, die farbige Haushälterin von Annie die ihren Mann über alles liebt und das Auskommen durch ihre Arbeit hauptsächlich bestreitet. Allein die einzelnen Geschichten der Frauen sind erschütternd. Was dann passiert, als sie immer mehr miteinander zu tun haben, sich ihre Geschichten verbinden, ist lesenswert. Jede versucht auf ihre eigene Art und Weise für sich und eine Art Freiheit zu kämpfen.
Die Autorin schreibt so, dass man sich durchs Lesen schon in den Süden versetzt fühlt. Die Geschehnisse konnte ich mir wirklich gut bildlich vorstellen und die entsprechenden Stimmungen sind ebenfalls gut dargestellt. Immer mehr hat mich dieser Roman in seinen Bann gezogen. Eine sehr gut erzählte Geschichte, wie die Frauen in einer männerdomi-nierten Welt um ihre Freiheit, um ihr Recht kämpfen.«
  14      0        – geschrieben von Everett
Kommentar vom 3. September 2018 um 9:03 Uhr (Schulnote 1):
» Frühzeitig an einen gewalttätigen Trinker verheiratet - das ist Gertrudes Sein. Rechtlos und knapp am Verhungern hausen sie und ihre vier Töchter nah an einem Sumpfgebiet. Aber: „Sie verfügt über den Kampfgeist einer streunenden Katze.“
Retta, deren Mutter noch als Sklavin leben musste, ist Haushälterin bei Miss Annie, einer wohlhabenden Plantagenbesitzerin. Retta ist es, die Gertrude Job und Behausung vermittelt. Gertrude läßt ihre todkranke Tochter bei Retta, mahnt diese, so ihre Christenpflicht zu erfüllen und dünkt sich höherstehend. Retta nimmt diese Aufgabe wie so viele vorher an, rettet das Mädchen. Tiefgläubig und bescheiden lebt sie eine gute Ehe mit ihrem Mann.
Miss Annie eher nicht. Trotz Wohlstand ist ihr Leben keineswegs beneidenswert. Einer ihrer Söhne hat Selbstmord begangen, ihre Töchter haben sich von ihr losgesagt. Ihre Schuld?
Drei unterschiedliche Frauen, drei unterschiedliche Schicksale. Hartherzig oder selbstlos, jede hat Gründe, so zu handeln, wie sie es tut.
Deb Spera gibt tiefe Einblicke in das Leben dieser Südstaatenfrauen, zeigt den Willen, das Schicksal zu meistern. So gut es eben geht. Ein Sittengemälde der Verhältnisse in South Carolina, Amerika, in den 20er Jahren.
Eine anrührendes und sehr emotionales Buch aus dem Harper Collins Verlag.«
  10      0        – geschrieben von SanneL
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