Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
40.502 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Christine Sylve...«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
TASCHENBUCH
 
Schattenflammen
Verfasser: Christina Wermescher (2), Christine Schär (1), Daniel Kossak (1), Erik Huyoff (2), Gabriel Maier (2), Holger Vos (5), Mario Magazin (1), Martina Dutzler (1), Matthias Ramtke (2), Mia Neubert (1), Renée Engel (1), R.P. Hochkogler (1), Tamara Schadt (1) und Valerie Gaber (1)
Verlag: Bookspot (59)
VÖ: 1. August 2018
Genre: Fantasy (8245) und Kurzgeschichtensammlung (1606)
Seiten: 176
Themen: Drachen (608), Fluch (405), Götter (557), Kobolde (52), Rinder (40), Vermächtnisse (62)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
???
noch nicht bewertet
100
0%
80
0%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
0
6M
0
12M
0
Leider existiert für »Schattenflammen« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Leserkanonen-Rezension
OFFIZIELLE LESERKANONEN-REZENSION
Schattenflammen
 
Inzwischen ist schon einige Zeit verstrichen, seitdem der Bookspot Verlags aus Planegg ein neues Imprint ins Leben gerufen hatte, nämlich den »DrachenStern Verlag«, der sich den Bereichen der Fantasy und der Science Fiction verschrieben hat. Das neue Imprint wurde damals mit zwei Kurzgeschichten-Wettbewerben gestartet, in deren Ergebnis zwei Anthologien veröffentlicht wurden. Im Fantasy-Genre trug das Ganze den Titel »Schattenfeuer« und enthielt achtzehn Geschichten, von denen viele zu überzeugen wussten.

Nun ist einige Zeit ins Land gegangen, und im Jahr 2017 haben neue Wettbewerbe stattgefunden. Und nachdem zwei Jahre zuvor ein empfehlenswertes Buch das Ergebnis des Ganzen war, hat man das Konzept wiederholt und die besten Geschichten aus dem Wettbewerb in einer neuen Anthologie herausgegeben. Das gute Stück trägt dieses Mal den Titel »Schattenflammen«. Das 176 Seiten starke Werk wurde von Burkhard P. Bierschenck und Petra Mattfeldt herausgegeben, hat - in gewohnter Bookspot-Manier - ein beeindruckend ausschauendes Cover und versammelt insgesamt fünfzehn Stories. Erhältlich ist das im August erschienene Werk als Taschenbuch für 9,99 Euro, die E-Book-Variante ist für drei Euro weniger zu bekommen. Zumindest bei Amazon scheint es dieses aber noch nicht zu geben.

Nicht nur das Gesamtkonzept wurde gleichförmig weitergeführt, auch das Buch selbst weist in seiner Struktur deutliche Parallelen zum ersten Werk auf. So wird jeder der fünfzehn Autoren vor Beginn seiner Geschichte vorgestellt, wodurch man einen guten Eindruck davon bekommt, wie bunt die Mischung ist, die sich hier zusammengefunden hat, denn vom »Autoren-Nachwuchs« bis zu alten Hasen ist hier alles dabei. Und so bunt die Zusammensetzung der Autoren ist, so vielseitig sind auch die Geschichten, die sie geschrieben haben.

Die Gewinnerin des Wettbewerbs war dieses Mal eine - für Leserkanone.de - alte Bekannte, auch wenn sie bis dato unter anderem Namen in Erscheinung getreten war. Mit Mia Neubert gewann die Autorin, die zuvor als »Elea Brandt« in der Buchwelt unterwegs war, und die wir hier vor einem Jahr zu einem Interview begrüßen durften. Aus Ihrer Feder stammt die Story »Blutzoll«, die in der Tat zu den Besten der Anthologie zählt ... zumindest dann, wenn man als jahrelange Zuschauerin der Harald-Schmidt-Show das Bild vor dem inneren Auge wegbekommt, dass Protagonist »Andrak« jemand anderes ist als Deutschlands bekanntester Sidekick und Wandersmann. In nur einer Handvoll Seiten stellt man hier schnell fest, dass es die Autorin versteht, auch auf den Punkt und in aller Kürze eine anständige Sogwirkung zu entwickeln, Protagonisten mit Wiedererkennungswert zu entwerfen und auch Spannung aufkommen zu lassen - und das ist in all der Kürze nun wirklich ein kleines Kunststück.

Ob »Blutzoll« nun wirklich die beste Story war oder nicht, ist natürlich Empfingdungssache, und ich bin froh, diese Entscheidung nicht fällen zu müssen. Natürlich überzeugt hier nicht jede Geschichte - dafür sind sie teils zu verschieden, um jedermanns Geschmack zu treffen -, doch sind hier viele dabei, die eine herausgestellte Erwähnung verdient hätten. Die Bandbreite reicht dabei von Urban Fantasy über »klassische« Drachenstorys bis hin zu etwas pointierteren und extravaganteren Stories. Dadurch ist das Buch nicht nur dazu geeignet, mal kurz zwischendurch für zehn Minuten in eine der Geschichten hineinzuschnuppern, sondern man kann auch mehrere Stories am Stück lesen, ohne Abwechslung zu vermissen.

Lange Rede, kurzer Sinn: »Schattenflammen« ist ein gutes Buch geworden, das sich vor seinem Vorgänger nicht verstecken muss und das einen guten Überblick in die Arbeit von Fantasyautoren bietet, die man vielleicht bisher noch nicht kennt (oder kennen konnte), und das einem in dieser geballten Form die Gelegenheit gibt, in deren Wirken hineinzuschnuppern. Hinter hoher schreiberischer Klasse steckt eben nicht immer nur ein bekannter Autorenname, es gibt auch unentdeckte Kleinode. Vielleicht ist hier nicht alles perfekt, und zwangsläufig muss man sich durch zwei, drei Geschichten hindurchhangeln, da sie nicht dem eigenen Gusto entsprechen, doch jeder Fantasyfan dürfte hier etwas für sich finden.
– geschrieben am 8. Oktober 2018
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Texteigentümerin der Rezension: Daniela Peine  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz