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Der Welten-Express
Verfasser: Anca Sturm (1)
Verlag: Carlsen (510)
VÖ: 31. August 2018
Genre: Fantasy (8093) und Jugendliteratur (4918)
Seiten: 384
Themen: Bahnhof (15), Internat (241), Magie (1581), Reisen (1445), Zug (95)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Mit nicht weniger als einem Verweis auf »Harry Potter« und »Der Goldene Kompass« schließt die offizielle Beschreibung des Jugendbuchs »Der Welten-Express«, das am 31. August im Carlsen Verlag erschienen ist. Damit wird natürlich eine enorme Erwartungshaltung auf die Schultern der Autorin geladen. Bei dieser handelt es sich um die 1991 in der Lutherstadt Eisleben geborene und inzwischen in der Nähe von Berlin lebende Anca Sturm, für die »Der Welten-Express« auch noch der Debütroman ist. Das 384 Seiten starke Buch ist für 14,99 Euro als gebundene Ausgabe erhältlich, die digitale Variante kostet vier Euro weniger. Zudem gibt es eine auf 5:20 Stunden gekürzte Hörbuchvariante, die von Schauspieler Rainer Strecker eingelesen wurde, der auch schon vielen schönen Büchern von Cornelia Funke, Derek Landy und Eoin Colfer seine Stimme geliehen hat.

Wie man bereits sehen kann: Hier herrscht viel Vertrauen seitens des Verlages, aber gleichzeitig lastet auch eine schwere Bürde auf der Debütantin, denn wenn eine turmhohe Erwartungshaltung erst einmal aufgeschichtet worden ist, dann ist dieser nur schwer Herr zu werden. In ihrem Buch, das offiziell einer Leserschaft im Alter von zehn bis achtzehn Jahren angeraten ist und dementsprechend auf andere Qualitäten als überbordende Spannung setzt, begegnet man der jungen und schüchternen Flinn Nachtigall, die an jedem Abend am Bahnhof von Weidenborstel sitzt. An der gleichen Stelle verschwand zwei Jahre zuvor ihr Bruder. Eines Abends rauscht eine kolossale Lokomotive an. Flinn springt als blinde Passagierin auf und landet mitten im größten Abenteuer ihres Lebens. Denn der »Welten-Express« entpuppt sich nicht als herkömmlicher Zug, sondern als ein fahrendes magisches Internat für ganz besondere Kinder ...

Natürlich bekäme man bei Schlagwörtern wie einem magischen Zug, einem Internat für spezielle junge Herrschaften auch einigen anderen Elementen selbst ohne die Erwähnung in der Buchbeschreibung sofort Harry Potter in den Kopf. Die Parallelen sind jedoch recht schnell an ihrem Ende angelangt ... zum Glück, denn geschriebene Potter-Klone gab es in den vergangenen Jahren bekanntermaßen nun wirklich mehr als genug. Was die junge Autorin hier zu Papier gebracht hat, hat hingegen eine ganze Menge an eigenen Qualitäten. Und diese fangen bereits bei der rundum gelungenen Hauptdarstellerin an, denn an Flinn Nachtigall ist nicht nur der Name ungewöhnlich, sie ist auch insgesamt ein Charakter, der sich schnell in die Seele der Leserin hineinmanövriert und dort verharrt. Das schafft sie wohlgemerkt ganz ohne Zauberkraft - um die geht es hier nämlich gar nicht, auch wenn man vielleicht den Eindruck haben könnte. Neben Flinn überzeugen auch die anderen Insassen (wenngleich mir diese nicht ganz so einprägsam erschienen wie die gute Flinn). Nicht zuletzt stimmt auch die Atmosphäre, die hier erzeugt wird, da diese einen ganz besonderen Flair hat. So macht das Lesen Spaß, was obendrein dadurch begünstigt wird, dass sich die Autorin eine pfiffige Storyline mit vielen kreativen Ideen hat einfallen lassen. So bleibt am Ende ein zauberhaftes Buch mit nur noch wenig Steigerungspotenzial für die Fortsetzung - der Welten-Express darf jedenfalls gerne wieder Station machen.
– geschrieben am 12. September 2018 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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