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Der Welten-Express
Verfasser: Anca Sturm (1)
Verlag: Carlsen (529)
VÖ: 31. August 2018
Genre: Fantasy (8423) und Jugendliteratur (5094)
Seiten: 384
Themen: Bahnhof (17), Internat (248), Magie (1639), Reisen (1504), Zug (98)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 7. November 2018 um 21:59 Uhr (Schulnote 1):
» Eine magische Zugfahrt mit vielen Geheimnissen

*Inhalt*
Die 13- jährige Flinn Nachtigall sitzt jeden Abend traurig am Bahnhof von Weidenborstel, denn vor zwei Jahren ist hier ihr Bruder Jonte verschwunden. Immer wieder kommt sie her, in der Hoffnung Jonte kehrt zurück. Eines Abends taucht ein ungewöhnlicher Zug auf, kurzerhand springt Flinn auf ihn auf und gerät in das größte Abendteuer ihres Lebens. Dieser Zug ist kein gewöhnlicher Zug, es ist der Welten-Express, ein Internat für magisch begabte Kinder. Nur ausgewählte Kinder dürfen hier einsteigen.
Kann Flinn hier eine Spur von Jonte finden?

*Meine Meinung*
Zuerst ist mir das Cover aufgefallen, es ist einfach nur wunderschön, geheimnisvoll und magisch.
Die Farbwahl gefällt mir sehr gut und es liegt auch wunderbar in der Hand.
"Der Welten-Express" von Anca Sturm ist der erste Band einer fantastisch-zauberhaften Trilogie über Freundschaft, Liebe und Abenteuer mit jeder Menge Spannung und Magie. Der Klappentext erinnert ein wenig an Harry Potter, aber beim Lesen versuche ich unvoreingenommen an die Geschichte zu gehen. Der Schreibstil ist leicht und locker, zauberhaft und magisch. Schnell bin ich in der Geschichte und kann mich gut in Flinn einfühlen. Nach und nach erfährt der Leser mehr über diese magische Welt und diverse Geheimnisse tauchen auf. Überraschende Wendungen erhöhen die Spannung, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Charaktere sind lebendig und fantasievoll, die Autorin hat sie mit viel Liebe ins Leben gerufen.

Auch hat mir die Beschreibung des Zuges ungemein gut gefallen. Ich kann mir alles gut vorstellen und habe mich auch gleich zurechtgefunden. Ich liebe alles, was mit Internaten zu tun hat und bin sehr angetan, mal einen Zug als Schauplatz zu haben.

*Fazit*
Dieses Buch ist nicht nur etwas für Jugendliche, auch ich als Erwachsene im fortgeschrittenen Alter habe mich wohlgefühlt. Diese Geschichte ist für jedes Alter geeignet und für jeden, der sich gerne in eine magische Welt voller Geheimnisse entführen lassen will. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Nun heißt es Warten auf den zweiten Teil.«
  14      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 2. November 2018 um 19:37 Uhr (Schulnote 2):
» Der Weltenexpress 1

Ich habe dieses Buch zusammen mit meinem 10-jährigen Sohn gelesen. Uns hat die Geschichte gut gefallen. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. In der Geschichte geht es unter anderem um Freundschaft. Es wird eine schöne Botschaft vermittelt.

Was mir nicht gefallen hat, war das ständige Betonen, dass Flinn ein Mädchen ist. Irgendwann war es mir zuviel und eigentlich war es doch auch vollkommen egal. Für meinen Sohn war das überhaupt nicht wichtig.

Die Geschichte war spannend und sehr bildhaft geschrieben. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich muss aber sagen, dass ich vom Cover und vom Klappentext eine vollkommen andere Geschichte erwartet hätte.«
  9      0        – geschrieben von Susann H
Kommentar vom 18. September 2018 um 16:57 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Jede Nacht sitzt Flinn am stillgelegten Bahnhof, dem Ort, wo zwei Jahre zuvor ihr Bruder verschwand. Eines Abends rollt ein Zug ein und Flinn steigt einfach ein und damit beginnt ein Abenteuer im sogenannten Welten-Express.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, bei dem man bedauert, dass es Teil einer Serie ist und der nächste Teil erst in Monaten erscheint. Ich hätte sehr gerne sofort weiter gelesen, weil die Geschichte einfach interessant ist und auch noch schön geschrieben ist und das bei weitem nicht nur für die Zielgruppe ab 11 Jahren. Ich empfand das Buch ein bißchen so wie die Harry Potter Bücher. Einfach für alle Generationen geeignet. Die Protagonisten haben mir gut gefallen und gerade auch Flinn mag ich sehr.
Fazit:
Guter Start in die Serie.«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 8. September 2018 um 16:29 Uhr (Schulnote 3):
» Seit Flinns Bruder vor zwei Jahren über Nacht verschwand, sucht Flinn nach ihm. Ihre einzige Spur: eine Postkarte mit dem Bild eines alten Zugs, den nur sie sehen kann. Als sich Flinn eines Nachts am Bahnhof rumtreibt, traut sie ihren Augen kaum: der Zug auf der Postkarte fährt ein und hält an. Ohne gross zu zögern steigt Flinn ein und macht sich auf den Weg in das Abenteuer ihres Lebens…

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit von Flinn erzählt. Flinn ist ein dreizehnjähriges Mädchen, dass zwar lieber ein Junge sein möchte, aber beleidigt ist, wenn man sie für einen hält. Da sie immer nur in weiten Jeans und Holzfällerhemden rumläuft und Körperhygiene für überbewertet hält, passiert das nicht nur ausnahmsweise. An ihrer alten Schule hat sie gar keine Freunde, keinen einzigen, was mich vermuten liess, dass sie da teilweise selber schuld daran ist. Auch ich war in der Schule immer ein Aussenseiter, aber irgendjemanden findet man doch immer, den man mag, auch wenn es nur eine einzige Person ist… Auch dass sie sich, als sie den Weltenexpress gefunden hat, nicht an jemanden wendet, der ihr bei der Suche nach ihrem Bruder wirklich behilflich sein könnte (beispielsweise den Schuldirektor Daniel), sondern sich lieber ohne Wissen und Ahnung alleine auf die Suche nach ihm macht, leuchtete mir nicht wirklich ein.

Inhaltlich orientiert sich "Der Weltenexpress" an vielen bereits erschienen Jugend-Fantasy-Reihen. Eine Jugendliche, die nichtsahnend in eine magische Welt geworfen wird, eine magische Schule, von der Normalsterbliche nichts wissen, die Aussenseiter, die sich zusammenschliessen, um gegen die "coolen" bestehen zu können, die grosse Gefahr, vor der die Erwachsenen die Augen verschliessen. Der erste Band, der den Auftakt zu einer geplanten Trilogie bildet, dient in erster Linie dazu, den Leser mit Flinn und der Welt, in der sie ihre Abenteuer erlebt, bekannt zu machen. Sehr viel passiert noch nicht. Daher konnte mich dieser Einsteigsband leider noch nicht begeistern, er hat mich allerdings sehr neugierig auf Flinns weitere Abenteuer im Weltenexpress gemacht. Sehr stimmig fand ich zudem, dass die Autorin Anca Sturm den Weltenexpress-Zug quer durch Europa fahren und immer wieder anhalten lässt, sodass die Schüler (und Leser) immer wieder in verschiedene Städte "hineinschnuppern" können.

Mein Fazit
Macht neugierig auf die Fortsetzung«
  10      1        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 3. September 2018 um 19:50 Uhr (Schulnote 2):
» Das fehlende Ticket

Klappentext:
Der WELTEN-EXPRESS
Ein rollendes Internat voller Geheimnisse.
Ein Mädchen auf der Suche.
Eine atemlose Reise, angetrieben von Kohle, Dampf und Magie.
Nacht für Nacht sitzt Flinn Nachtigall an einem stillgelegten Bahnhof: dem Ort, wo zwei Jahre zuvor ihr Bruder verschwand. Bis eines Abends ein Zug einfährt, gezogen von einer gewaltigen, rauchspuckenden Lokomotive. Und Flinn …
… stürzt als blinde Passagierin in das Abenteuer ihres Lebens! Denn der Zug ist der Welten-Express, ein fahrendes Internat voller außergewöhnlicher Jugendlicher, angetrieben mit magischer Technologie. Ein Ort, an dem Flinn Freunde findet – und Feinde. Ein Ort voller Geheimnisse. Doch das größte Geheimnis verbirgt sich in Flinn selbst …

Rezension:
Flinn lebt auf einem einsamen Bauernhof außerhalb eines winzigen Dorfes. In der Schule ist sie eine Außenseiterin, mit ihren jüngeren Halbbrüdern versteht sie sich auch nicht besonders gut. Seit ihr älterer Halbbruder vor 2 Jahren spurlos verschwunden ist, lebt ihre Mutter nur noch lustlos vor sich hin und vernachlässigt ihre Kinder weitgehend. Abends sitzt Flinn gerne auf dem Bahnsteig des vor langem stillgelegten Bahnhofs, so wie ihr Bruder das vor seinem Verschwinden auch immer gerne gemacht hat. Eines Abends fährt auf dem Bahnhof, der eigentlich längst keinen Gleisanschluss mehr hat, ein altertümlicher Zug ein. Als dieser sich gerade wieder in Bewegung setzt, springt Flinn kurzentschlossen auf. Das Abenteuer, das sie jetzt erwartet, übersteigt all ihre Erwartungen. Gibt es im Zug etwa sogar eine Spur ihres Bruders zu entdecken? Immerhin war sein einziges Lebenszeichen eine Postkarte, die genau diesen Zug zeigt.
Ein magischer Zug, der von ‚normalen‘ Menschen nicht gesehen werden kann – wer denkt da nicht sofort an den Hogwarts-Express? Beim Weiterlesen fallen sogar noch weitere Parallelen zum berühmten Zauberschüler auf, sei es nun der etwas schrullige Direktor oder die (in diesem Fall weibliche) übellaunige Lehrerin, die gerne Strafen verteil, und – nicht zu vergessen – ein magisches Internat. Trotzdem kommt Anca Sturms Buch keineswegs als Harry-Potter-Abklatsch daher. So ist der Welten-Express kein Transportmittel, das die Schüler zum Internat befördert, sondern er selbst ist das Internat. Und obwohl der Zug selbst ganz und gar magisch ist, bekommen die Schüler hier keinen Zauberunterricht. Auch Zauberstäbe kommen nicht vor.
Der Schwerpunkt der Geschichte liegt darauf, wie sich Flinn als vorläufiger Gast des fahrenden Internats einlebt, wie sie Freundschaften schließt und natürlich nach Hinweisen auf ihren verschwundenen Bruder sucht. Das wird im Laufe der Story nicht nur immer spannender, es ist dank vieler einfallsreicher magischer Details auch interessant zu lesen.
Allerdings gibt es durchaus auch Schwächen. Außer der Protagonistin bleiben alle Personen sehr schemenhaft. Selbst die wenigen, mit denen sie sich anfreundet, bekommen kaum einen Hintergrund. Und am wichtigsten: Flinn sucht nach Hinweisen zu ihrem 2 Jahre älteren, vor 2 Jahren verschollenen Bruder. Dieser war damals also so alt, wie sie jetzt ist. Wen fragt Flinn aber nach Informationen? Gleichaltrige. Wieso kommt sie viel zu lange nicht auf die Idee, 2 Jahre ältere Schüler zu fragen, die ihren Bruder damals kennengelernt haben müssten? Das ist für mich ein echtes Plothole, denn die 13-Jährige wird ansonsten nicht als begriffsstutzig dargestellt. Wieso die Schüler als Pfauen bezeichnet werden, wird auch nicht erklärt. Außerdem fährt der Zug während der Handlung durch weite Teile Europas. Außer kurzen Erwähnungen der durchfahrenen Landschaften und Städte bleibt das aber bedeutungslos. Die Schüler und damit der Leser kommen praktisch überhaupt nicht in Kontakt mir den jeweiligen Ländern.
Trotz dieser Einschränkungen macht die interessant geschriebene Handlung Spaß, wobei natürlich auch der gut lesbare Schreibstil beiträgt. Das Buch wirkt mit seiner Hochglanzprägung und dem goldenen Leseband hochwertig. Band 2 von Flinns Abenteuern ist bereits angekündigt.

Fazit:
Ein gelungenes magisches Jugendabenteuer, das Freunde junger Urban Fantasy trotz einiger Schwächen gut unterhält.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  13      0        – geschrieben von Frank1
 
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