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Jackson Lamb 1 - Slow Horses
Verfasser: Mick Herron (1)
Verlag: Diogenes (374)
VÖ: 29. August 2018
Genre: Thriller (5641)
Seiten: 480
Themen: Agenten (826), Entführungen (1383), MI5 (35)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. Januar 2019 um 16:37 Uhr:
» Klappentext:
River Cartwright ist ein ausgemusterter MI5-Agent, und er ist es leid, nur noch Müllsäcke zu durchsuchen und abgehörte Telefonate zu transkribieren. Er wittert seine Chance, als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll. Doch ist das Opfer der, der er zu sein vorgibt? Und wer steckt hinter den Entführern? Die Uhr tickt, und jeder der Beteiligten hat seine eigene Agenda. Auch Rivers Chef.

Über den Autor (Quellen: Wikipedia und Portrait im Buch):
Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle upon Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford. Er veröffentlichte seit 2003 gut zwei Dutzend Kriminalromane, von denen die Slough-House-Reihe die Hälfte ausmacht. Seit 2009 war er für diverse Preise nominiert und gewann unter anderem zweimal den Last Laugh Award.

Persönlicher Eindruck:
Slow Horses ist der erste Band der Slough-House-Reihe und der einzige, der bislang ins Deutsche übersetzt wurde. Die Geschichte startet mit einem typischen Szenario um einen abgehalfterten Detektiv oder Agenten, der sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Mick Herron nimmt sich viel Zeit, die Figuren einzuführen, schafft es aber trotzdem, einige ihrer Geheimnisse bis zum Schluss zu bewahren. Die erste Hälfte des Buchs kommt daher eher gemächlich daher, gibt dem Leser aber gleichzeitig das Gefühl, dass es nicht mehr lange so bleiben kann. Etwa ab der Mitte überschlagen sich dann die Ereignisse, und es gibt nur noch wenige Atempausen.
Zu den hervorstechenden Stilmitteln, die der Autor verwendet, gehört ein mitunter bissiger Humor, der fließend in Sarkasmus übergeht. Das passt zu den Figuren, die ihr Los wahrscheinlich nicht ohne Zynismus ertragen könnten. Zur Spannung tragen außerdem die häufigen Perspektivwechsel bei, die oft so gesetzt sind, dass man zur nächsten Figur springt, wenn es gerade den Anschein hat, dass sich einige Rätsel im nächsten Moment auflösen werden.

Fazit:
Ein vielschichtiger und spannender Krimi mit einer guten Portion Sarkasmus.«
  11      0        – geschrieben von René Bote
 
Kommentar vom 14. Oktober 2018 um 20:55 Uhr (Schulnote 2):
» Spannender Agententhriller


Was geschieht eigentlich mit Agenten des MI5, die ausrangiert werden? River Cartwright ist ein solcher ausrangierter Agent. Er wurde nicht wegen des Alters ausgemustert, nein er hat bei einem Übungseinsatz in seiner Ausbildung Kings Cross lahm gelegt. Das war es für ihn mit der Karriere. Er wurde ins Slough House versetzt. Dort wühlt er nun im Müll fremder Leute und analysiert abgehörte Ferngespräche Tag für Tag. Dieser Zustand ist für ihn und seine Kollegen, es gibt noch weitere Ausgemusterte, absolut demotivierend und frustrierend. Chef der dortigen Truppe ist Jackson Lamb, der sich von niemandem in die Karten blicken lässt. Warum er im Slough House gelandet ist, weiß niemand.

Dann geschieht etwas Unvorhergesehenes. Ein Video mit einem Entführungsopfer - ein Pakistaner - wird veröffentlicht mit der gleichzeitigen Drohung, dass der junge Mann vor laufender Kamera enthauptet wird. Jackson Lamb hat einige Vermutungen bezüglich der Entführung und will noch einmal mitmischen in dem Geschäft.

Eine verblüffende Story, überraschende Wendungen und vor allem viel Tempo machen diesen Agententhriller aus. Allerdings dauert es bis dahin. Am Anfang plätschert die Handlung vor sich hin, alle Beteiligten werden zum Teil sehr ausführlich dargestellt. Dann geschieht das Unfassbare. Plötzlich dynamisiert sich die Handlung, man hastet beim Lesen förmlich hinterher. Vor allem die Lösung dieses Falles überraschte und erschütterte mich. Im Nachhinein denke ich, es hätte genauso sein können.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und verdiente vier Lesesterne.«
  14      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 8. September 2018 um 18:20 Uhr (Schulnote 2):
» Slough House, das Abschiebegleis der Geheimdienste. In diesem unscheinbaren Haus sammeln sich all diejenigen, die ihren Vorgesetzen auf die Füße getreten sind, wie der Abteilungsleiter Jackson Lamb, oder die eine Operation grandios vermasselt haben, wie River Cartwright. Wobei sich letzterer sicher ist, dass er von seinem Ex-Kollegen reingelegt wurde, damit dieser karrieretechnisch freie Fahrt hat. Als ein pakistanischer Junge entführt wird und die Geiselnehmer drohen, ihm innerhalb von 48 Stunden den Kopf abzuschneiden, um Rache an den Attentaten zu nehmen, die Islamisten im Königreich verübt haben, bleibt das Team zunächst unbeteiligt. Mit solchen Fällen haben sie nichts mehr zu tun. Jackson Lamb war immer ein unbequemer Agent, aber einer der besten und er kommt mit seinen Slow Horses, wie man seine Mitarbeiter scherzhaft wegen ihres Arbeitsplatzes und ihrer Vergangenheit getauft hat, schnell darauf, dass hinter dem inzwischen angelaufenen Medienspektakel eine unglaubliche Verschwörung steckt.

Mick Herrons Spionagethriller „Slow Horses“ ist der erste Band der Serie um Jackson Lamb, die inzwischen bereits aus sieben Bänden besteht. Sie gilt als die aktuell stärkste Agentenserie Großbritanniens und „Slow Horses“ war unter anderem für den Steel Dagger Award nominiert, den Herron dann mit dem zweiten Band „Dead Lions“ auch gewann.

Der Thriller beginnt rasant mitten in einem Einsatz, der jedoch sensationell scheitert und River Cartwright in das Slough Hosue befördert. Slough – das Sumpfloch – macht seinem Namen alle Ehre, betrachtet man die Vorgeschichten der dorthin versetzten MI5 Agenten; überhaupt sind die Namen von Herron hervorragend gewählt: Lamb, das unscheinbare Lamm, das zur Schlachtbank geführt und geopfert werden soll; James Webb, genannt Spider, der am Regent’s Park sein Netzt spinnt, um seine Karriere voranzutreiben; Standish, die keineswegs nur Garnitur ist und die zu unterschätzen ein böser Fehler wäre.

Herron gelingt es vor allem durch das Agieren seiner Figuren einen guten Eindruck nicht nur ihrer grenzwertigen psychischen Verfassung, sondern auch der Lage beim MI5 zu vermitteln. Er muss nicht langatmig beschreiben, sondern zeigt implizit, was schief läuft und wo sich der eigentliche Sumpf befindet. Seine Serie wurde schnell mit jener um George Smiley verglichen, die den Dienst auch so manches Mal eher zweifelhaft aussehen ließ. Der Fall wird sehr clever aufgebaut, man weiß schnell, was im Zentrum der Ermittlungen stehen wird, aber die Rolle, die die Slow Horses darin haben werden, bleibt zunächst unklar. Insgesamt lebt der Roman hauptsächlich von den eigenwilligen Figuren, die Herron interessant und überzeugend geschaffen hat und die mit viel Cleverness, aber ohne Zufälle, die Verschwörung aufdecken. Ein überzeugender Auftakt, der auch in den weitern Bänden viel Spannung verspricht.«
  11      0        – geschrieben von miss.mesmerized
 
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