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Macbeth - Blut wird mit Blut bezahlt
Verfasser: Jo Nesbø (21)
Verlag: Penguin (120)
VÖ: 27. August 2018
Genre: Thriller (4905)
Seiten: 624
Themen: Blutrausch (6), Geliebte (119), Inspektor (104), Macht (153)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Seit Oktober 2015 erscheinen unter dem Label »Hogarth«, einem vor hundert Jahren von Leonard und Virginia Woolf gegründeten Verlag, der 2012 in London und New York wiederbelebt wurde, Bücher des sogenannten »Shakespeare-Projekts« in englischer Sprache. Dabei widmen sich berühmte Autoren der Gegenwart den Werken Shakespeares und erzählen sie auf ihre ganz persönliche Art neu. Autoren wie Anne Tyler und Margaret Atwood hatten bereits sechs Beiträge abgeliefert, in der Zukunft wird auch noch Gone-Girl-Autorin Gillian Flynn mit ihrer Interpretation des »Hamlet« hinzukommen.

Für den norwegischen Autor (und Musiker) Jo Nesbø ist eigentlich keine Vorstellung mehr nötig, denn mit mehr als zwanzig Millionen verkauften und in fünfzig Sprachen übersetzten Büchern sollte eigentlich jeder Bücherwurm schon mal etwas von ihm gehört haben ... oder zumindest von seinem Hauptkommissar Harry Hole. Dass Nesbø auch ganz andere Dinge schreiben kann, weiß man spätestens seit seinen Doktor-Proktor-Kinderbüchern, und nun hat er den siebten Roman zum Hogarth-Shakespeare-Projekt beigesteuert. »Macbeth« erschien am 27. August in deutscher Sprache im Penguin Verlag aus dem Hause Random House. Das 624 Seiten starke Buch kostet als gebundene Ausgabe 24 Euro, für die E-Book-Version muss man sieben Euro weniger auf den virtuellen Ladentisch blättern. Dazu gibt es auch noch eine 21:23 Stunden lange Hörbuchausgabe, die von Schauspieler Wolfram Koch eingelesen wurde.

In Nesbøs Buch begegnet man dem zähen Inspektor Macbeth, der mit dem Verbrechen in seiner heruntergekommenen Industriestadt nicht zimperlich umspringt und alles aufräumt, was sich ihm in den Weg stellt. Dann aber wird die Versuchung, Geld, Macht und Respekt zu erlangen, ein Stück zu groß, und er beginnt - von seiner Geliebten motiviert -, sich seiner Konkurrenten zu entledigen. Und so gerät er in einen regelrechten Blutrausch.

Das Ganze ist schon eine äußerst freie Auslegung dessen, was Shakespeare vierhundert Jahre zuvor zu Papier gebracht hat, und wer hier eine Art klassischer Tragödie erwartet und ansonsten mit Thrillern nichts am Hut hat, der könnte glatt sein persönliches Drama erleben. Anders gesagt wurde vom Autor in wirklich äußerst reduzierter Form auf die Vorlage zurückgegriffen. Um ernsthaft beurteilen zu können, in welchem Ausmaße sich die potenziellen Interpretation von Shakespeares Stoff hier wiederfinden lassen, habe ich ein wenig zu selten den Worten von Feuilletonisten mit selbstauferlegtem hohen Anspruch gelauscht, weswegen ich das Buch ausschließlich als zeitgenössischen Thriller auf mich habe wirken lassen ... und ich denke, das ist auch das Beste, das man machen kann. Mit den Harry-Hole-Büchern hat der Roman nebenbei bemerkt auch nicht allzu viel gemein. Was man hier bekommt, ist ein Thriller der hartgesottenen Art, in dem die Atmosphäre der Stadt eine äußerst finstere ist, und in dem der Autor keine sonderliche Zurückhaltung an den Tag gelegt hat und der Brutalität stattdessen freien Lauf gelassen hat. Wie Inspektor Macbeth hier auf die dunkle Seite gezogen wird, ist äußerst eindrucksvoll in Szene gesetzt, authentisch, eindringlich und absolut fesselnd. Und so erlebt man hier beim Lesen - obwohl das Ganze ohne einen klaren Sympathieträger auskommt - eine lesenswerte Geschichte, die sich trotz der Länge des Romans keine Ausfälle gönnt, sondern den Leser bis zum Ende nach mehr davon gieren lässt. Ein lesenswertes Buch also, ganz unabhängig davon, wie viel man mit Shakespeares Werken anfangen kann.
– geschrieben am 13. September 2018 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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