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Eddie Beelitz 1 - Jenseits von Wut
Verfasser: Lucie Flebbe (17)
Verlag: Grafit (112)
VÖ: 20. August 2018
Genre: Kriminalroman (6455)
Seiten: 309
Themen: Bochum (15), Mord (5045), Polizei (645), Trennung (810)
Reihe: Eddie Beelitz (3)
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Leider existiert für »Eddie Beelitz 1 - Jenseits von Wut« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. November 2019 um 21:14 Uhr (Schulnote 1):
» • Jenseits von Wut

Was ist da? Jenseits der Wut, ist da das Leben? Oder ist dort die Hölle, die ausbrechen will?
Wut ist ein Thema in diesem Buch, vielfältige Wut. Da ist Zombie mit einer Wut, die ihn beherrscht und die er beherrschen will. Er kämpft gegen diese Wut mit Sandsäcken und Laufen.
Dann ist die Wut von Philipp, eine Wut, die aus Eitelkeit und Besitzansprüchen geboren ist. Die Wut des Opfers, weil sie auf dem Arbeitsamt behandelt worden ist wie ein Schmarotzer und trotz Abi und Berufsausbildung Regale bei Lidl einräumen soll und auch die Wut einer Tochter, die vom Vater missbraucht wurde. Jeder geht anders mit dieser Wut um. Manche ziehn sich zurück, andere schmeißen mit Kaffeetassen.
Eddie, eigentlich Edith ist nicht wütend, sie ist verzweifelt. Als Polizistin war sie am falschen Ort, denn sie kann nicht auf Menschen schießen und sie ist auch im Nahkampf nicht besonders gut. Da kam die Ehe und die Geburt der Tochter ziemlich gelegen. Aber jetzt merkt sie, dass sie nicht mehr sie selbst ist, sie wurde zum Aushängeschild ihres Mannes, der sie nicht mehr achtet und mit ihr umgeht wie mit einer Sklavin, einer Luxussklavin sicher aber sie stellt fest, dass sie das alles nicht braucht, dass sie eine Rolle spielt und sich von sich selbst entfernt hat. Eine schwache starke Frau.
Eddie konnte aber nichts Besseres passieren, als von diesem Mann weg zu kommen und sie findet Hilfe wo sie sie nicht vermutet. Durch einen glücklichen Zufall kommt sie auch sofort wieder in ihren Beruf als Polizistin und durch die Unterbesetzung sofort in die Mordkommission, direkt in einen Mordfall.
Die Situation für die junge Mutter ist nicht einfach. Sie beginnt auf der Straße und im Gartenhäuschen der Oma. Der Kindergarten nimmt wenig Rücksicht auf die Arbeit der Mordkommission, die nun mal keinen pünktlichen Feierabend kennt. Dann ist auch noch der neue Chef der ehemalige Freund Eddies. Sie kann immernoch nicht auf Menschen schießen und ist immernoch nicht die harte Kämpferin. Wird sie ihren Platz in der Kommission finden?
Ihr Hintergrund ist eine Künstlerfamilie, mit einer feinsinnigen Kommunikation. Das ist ihre Stärke. Sie sieht was sich hinter Reden verbirgt, sie kann Menschen einschätzen und sie kann mitfühlen.
Eine wirklich sehr interessante Kommissarin, die in ihrem Lebensumkreis so reale Menschen hat, dass man fast mit auf dem Sofa sitzt als Leser.
Dieser Krimi ist spannend, aber teilweise auf eine für mich sehr neue Art (in der Krimiliteratur). Wir als Leser erleben mit wie Menschen von außen betrachtet werden und unweigerlich steckt man sie in Schubkästen, doch die springen einfach wieder raus. Es ist als geht man um die Charaktere herum und sie verändern sich je nachdem aus welcher Richtung man sie ansieht. Ich finde das absolut gelungen und freue mich schon auf den 2. Band voller Neugier, welche Überraschungen ich dort finden werde.«
  16      0        – geschrieben von Rhea
Kommentar vom 22. September 2018 um 16:20 Uhr (Schulnote 1):
» Edith „Eddie“ Beelitz ist Polizistin und ging nach der Geburt ihrer Tochter in Elternzeit. Als es zur Trennung von ihrem Ehemann kommt, muss sie in den eigentlich ungeliebten Job zurück, da sie von ihrem Mann kaum Unterstützung erwarten kann und sie sich und die kleine Lotti irgendwie über Wasser halten muss.
Da sie nur in Teilzeit arbeiten kann, hofft sie auf einen Bürojob, doch Personalmangel bei der Bochumer Polizei zwingt sie direkt in eine Mordermittlung. Ihr neuer Teamleiter ist ausgerechnet Adrian, den sie von früher näher kennt, als ihr jetzt lieb ist. Eddie zweifelt sehr, dass sie Anforderungen des Jobs genügen kann, denn ihr Selbstbewusstsein ist nicht gerade groß, wofür auch ihr Mann gesorgt hat.
Im Umfeld eines Jobcenters geschieht ein Mord und Eddie und Adrian beginnen mit den Ermittlungen. Nebenbei muss Eddie noch für eine Wohnung für sich und Lotti sorgen und ihr neues Leben organisieren. Mit all dem fühlt sie sich schnell überfordert.

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen bzw. aus zwei Perspektiven erzählt. Neben Eddie erleben wir eine geheimnisvolle Person namens „Zombie“ und diese lässt uns tief in seine Gedankenwelt eintauchen. Offenbar ist es jemand, der von Wut und Aggressionen getrieben wird und diese nicht unter Kontrolle hat.
Ist diese Person der Mörder und was ist das Motiv?

Eddie hat anfangs ziemliche Schwierigkeiten, sich in den Polizeialltag einzufügen. Dazu kommt, dass sie natürlich wegen der Betreuung ihrer kleinen Tochter Probleme hat, spontan zu reagieren oder Überstunden zu machen.
Aber es war toll zu beobachten, wie sie mehr und mehr an Selbstbewusstsein gewinnt. In der Nachbarschaft ihrer neuen Wohnung in einem sozial schwächeren Gebiet macht sie neue Bekanntschaften, die ihr helfen und im Gegenzug kann sie ihren Nachbarn bei Behördenangelegenheiten helfen.
Es hat mir sehr gut gefallen, wie diese Nachbarschaftshilfe dargestellt wurde, denn es zeigt, dass jeder Fähigkeiten hat, die anderen helfen können.

Der Fall ist packend, sehr undurchsichtig und so klug und geschickt aufgebaut, dass erst ganz am Ende Täter und Motiv klar werden. Und tatsächlich ist es dann Eddie, die den entscheidenden Hinweis erkennt.
Eddie war mir als Protagonistin sympathisch und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist glaubhaft.
Ihr Ehemann und auch teilweise ihr Teamleiter Adrian erfüllen das Klischee des Machos und sind mir beide richtig unsympathisch.

Insgesamt hat mich dieser Auftakt zur „Jenseits-Trilogie“ begeistert und überzeugt. Ein spannender und fesselnder Fall und eine vielschichtige, sympathische Protagonistin machen große Lust auf die weiteren Teile!


Fazit: 5 von 5 Sternen«
  11      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 24. August 2018 um 14:49 Uhr (Schulnote 1):
» Packender und überzeugender Auftakt einer Trilogie um die Polizistin Edith "Eddie" Beelitz

Nach insgesamt 9 Kriminalromanen mit der jungen Privatdetektivin Lila Ziegler in der Hauptrolle schickt die Autorin Lucie Flebbe mit der Polizistin Edith "Eddie" Beelitz nun eine neue Ermittlerin ins Rennen, die gleich einen überzeugenden und vielversprechenden Auftakt in dieser als Trilogie angelegten Reihe hinlegt.
Dabei fällt das Ganze hier nun gegenüber den bisherigen Büchern der Autorin deutlich härter und auch düsterer aus, geblieben sind aber der packende Schreibstil und der Schauplatz Bochum.

Nach dem Scheitern ihrer Ehe kehrt Eddie eher ein wenig ungewollt in den Polizeidienst zurück, um sich mit ihrer Tochter Lotti über Wasser halten zu können. Statt des eigentlich angedachten ruhigen Bürojobs spült sie der personelle Notstand bei der Bochumer Polizei dann auch noch direkt in eine Mordermittlung im Umfeld des Jobcenters, bei der sich Eddie schnell überfordert fühlt. Das sie ihren neuen Vorgesetzten Adrian Adamkowitsch noch von früher kennt, macht die ganze Angelegenheit auch nicht wirklich einfacher.

Lucie Flebbe erzählt ihre Geschichte aus zwei Perspektiven. So lernen wir neben der Sichtweise von Eddie auch noch eine geheimnisvolle Person mit Namen Zombie kennen, die in erster Linie von ihrer Wut angetrieben wird und diese dabei deutlich erkennbar nicht immer unter Kontrolle hat.
Neben einer geschickt aufgebauten und am Ende überraschend, aber dennoch absolut schlüssig aufgelösten Geschichte überzeugt das Buch auch diesmal wieder durch seine detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten und die vielschichtig angelegten und gut chrakterisierten Protagonisten. Insbesondere die erstaunliche Entwicklung der anfangs doch sehr unsicher und zurückhaltend auftretenden Eddie kommt mehr als überzeugend rüber.

Auf die weiteren Teile dieser Trilogie bin ich schon mehr als gespannt. Die Messlatte wird mit dem ersten Teil aber schon ziemlich hoch gelegt.«
  10      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 20. August 2018 um 7:20 Uhr (Schulnote 2):
» Von jetzt auf gleich steht Eddie mit ihrer kleinen Tochter auf der Straße. Sie hat es eigentlich schon lange gewusst, dass sie mit Philipp die falsche Wahl getroffen hat, und nun gibt es kein zurück mehr. Eigentlich war ihr der Job bei der Polizei schon immer verhasst, aber nun muss sie schauen, wie sie über die Runden kommt. Es herrscht Personalmangel bei der Polizei und daher kann sie sofort in Teilzeit bei den Mordermittlern anfangen. Doch statt Büroarbeit hat sie gleich einen Fall zu klären: Vor dem Jobcenter wurde die arbeitssuchende Ronja Bleier brutal erschlagen aufgefunden.
Dies ist mein erstes Buch von Lucie Flebbe. Mir gefällt der authentische Schreibstil, der Ruhrpott-Atmosphäre vermittelt. Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge. Neben dem Teil um Edith Beelitz gibt es einen weiteren Strang, der von Zombie berichtet. Zombie ist unsympathisch und das ändert sich auch nicht, als ich mehr über ihn erfahre. Seine Gedankengänge sind einfach erschreckend.
Eddie war froh, dass sie ihren Job nicht mehr ausüben musste und hat sich von ihrem Mann unterdrücken lassen. Er hat sie nach seinen Wünschen geformt und sie hat sich nicht gewehrt. Doch dann hat er sie vor die Tür gesetzt und sie hat begriffen, dass sie sich schon viel zu lange hat unterbuttern lassen. Aber Philipp reicht es nicht, dass sie weg ist, er macht ihr das Leben schwer und das auf ziemlich drastische Art.
Obwohl sich Eddie mit ihrem Fall schwertut, gelingt es ihr mit der Zeit immer besser, sich in ihrem neuen Leben einzurichten. Ich konnte mit Eddie fühlen und trotzdem kam sie mir nicht nahe.
Die Geschichte nimmt immer mehr Fahrt auf und durch den Wechsel der Perspektiven und viele Wendungen bleibt die Geschichte bis zum Schluss sehr spannend.
Ein spannender Auftakt einer neuen Krimi-Reihe.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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