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Die Hilfskräfte - Die wahren Herren des Dungeons
Verfasser: Andrea Bottlinger (5), Bernd Perplies (34), Carsten Steenbergen (9), Christian Günther (8), Christian Vogt (11), Christian von Aster (52), Judith Vogt (7), Ju Honisch (13), Melanie Vogltanz (22), Rebekka Pax (2), Robin Gates (1), Stefan Cernohuby (7), Stephan Orgel (1), Stephan R. Bellem (11), Susanne Pavlovic (17) und Tom Orgel (1)
Verlag: Amrun (123)
VÖ: 26. März 2018
Genre: Fantasy (16020) und Kurzgeschichtensammlung (2708)
Seiten: 300
Themen: Helden (222), Höhlen (101), Monster (344)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Im Dungeon läuft alles reibungslos, Heldengruppen kämpfen sich den lieben langen Tag hindurch, töten die Monster, sammeln Reichtümer ein und doch sieht für die jeweils nächste Kämpfertruppe alles wieder aus wie neu. Also... so neu ein uralter Dungeon eben aussehen kann. Wie machen die das nur?
Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. Dezember 2019 um 14:29 Uhr (Schulnote 1):
» Der Dungeon: Uralt, gefährlich und zum Schreien komisch!


Der erste Blick:
Wenn das Cover Programm ist, rechne ich mit Wischmop, Schraubenschlüssel und Körperteilen als ständige Begleitung. Das klingt schon mal vielversprechend.

Ein Inhaltsverzeichnis gibt Auskunft über die einzelnen Geschichten und deren Verfasser*innen. An zweiter Stelle entdecke ich hier z.B. eine Kerkerordnung von Christian von Aster. Sehr gut, Ordnung muss sein.

Im Anhang finden sich noch kurze Informationen zu den beteiligten Personen.



Meine Meinung:
Bei Anthologien bewerte ich immer jede Geschichte einzeln und errechne dann den Durchschnitt. Dazu kommt eine Prise „So fühlt es sich für mich richtig an“ und fertig ist die Sternebewertung.

Bei „Die Hilfskräfte“ habe ich folgendermaßen bewertet:

Von den 14 Kurzgeschichten habe ich zwei mit 3 Sternen bewertet. Drei Geschichten habe ich 4 Sterne gegeben und bei neun Geschichten waren es 5 Sterne. So komme ich auf einen Durchschnitt von 4,5, also 5 Sterne.

Das spiegelt auch ganz klar mein Gefühl wieder, denn die komplette Anthologie hat mich ausgezeichnet unterhalten. Die Ideen der Autor*innen waren so vielseitig, dass trotz des gleichen Grundthemas sehr verschiedene Geschichten erzählt wurden.


Meine persönlichen Favoriten sind folgende Kurzgeschichten:


„Schicht im Schacht“ von Tom Orgel erzählt die Geschichte einer NSC (Nicht-Spieler-Charakter) die gar nicht begeistert davon ist, von den feinen Helden im Dungeon zurückgelassen zu werden. Statt auf Rettung zu warten, nimmt sie die Dinge selbst in die Hand und mischt den Dungeon ordentlich auf. Frau weiß sich schließlich zu helfen.


„Verdammte Personalabteilung“ von Stephan Orgel klärt darüber auf, was aus Helden werden kann, die in einer Variante (nennen wir sie doch einfach mal „Verfilmung“) ihrer Geschichte vergessen wurden. Und dass obwohl doch jeder, der das Buch gelesen hat weiß, wie liebenswert und unverzichtbar diese Figur ist! Tim Infandil jedenfalls fristet sein Dasein als Fackelkobold in einen Dungeon und erfüllt all seine Pflichten vorbildlich. Wenn ihm die Personalabteilung nur nicht ständig irgendwelche Anfänger vor die Nase setzen würde!


In „Goldene Zeiten“ von Susanne Pavlovic findet sich der*die Leser*in in einem Dungeon wieder, der seine besten Zeiten schon lange hinter sich hat. Geldsorgen,

streikende Zombies und ein unverhoffter Kontrollbesuch von der IDO (Internationale Dungeonordnung) bereiten Schatzmeisterin Aurelia Kopfzerbrechen. Aber Aurelia hat zuverlässige, wenn auch etwas anstrengende Mitarbeiter, die verrückt genug sind, eine wahnwitzige Idee umzusetzen.


Melanie Vogltanz befasst sich in „Kopfsache“ mit einer ganz zauberhaften und außergewöhnlichen Kreatur, die sich in Sachen Nahrungsaufnahme so manche Sonderwünsche in den Kopf gesetzt hat. Beziehungsweise in die Köpfe. Fütterungsfachkräfte sind hier schnell überfordert, bis endlich die kompetente Raffaela den Job übernimmt. Raffaela meistert die Angelegenheit ohne mit der Wimper zu zucken, muss dafür allerdings die eine oder andere Vorschrift eher großzügig auslegen. Wenn das mal keinen Ärger gibt!



„Die Hilfskräfte“ ist eine wundervolle Anthologie für alle, die schon mal was von Dungeons, Pen &Paper Rollenspiel und Ähnlichem gehört haben. Ganz toller Humor und viele sympathisch verrückte Ideen! Eines meiner Jahreshighlights, das ich sicher noch öfter lesen werde!


Fazit:

+ vielseitige Geschichten, die gut zusammenpassen
+ grandioser Humor
+ Meine Favoriten: „Schicht im Schacht“, „Verdammte Personalabteilung“, „Goldene Zeiten“ & „Kopfsache“«
  20      0        – geschrieben von Bücherkobold
Kommentar vom 17. August 2018 um 20:00 Uhr (Schulnote 1):
» Die wahren Gegner des Helden

Klappentext:
Der Dungeon: uralt, mit gewaltigen Ausmaßen und von unzähligen Kreaturen bevölkert.
Es gibt ihn in den trockensten Wüsten, in den Eishöhlen des Hochgebirges und in den schleimigen Sumpfhöhlen des Spinnendschungels.
Wer herrscht über Dungeons? Ihre Besitzer oder Besetzer? Die Monster oder Untoten in ihrem Inneren oder gar die Helden, die immer wieder in sie vordringen und dabei töten oder getötet werden?
Nein, die wahren Herren des Dungeons sind jene, die ihn am Laufen halten. Die hinter den Helden das vergossene Blut aufwischen, die Knochen der Skelette wieder sortieren, die Fallen reparieren und die Monster füttern – bis zum nächsten Besuch einer Gruppe Wagemutiger.
Dieses Buch erzählt ihre Geschichten. Von ihren Aufgaben, ihren persönlichen Abenteuern. Von ihren eigenen heldenhaften Monstern, ihren Lieblingsfallen und ihrer Personalabteilung.
Lernt sie kennen: Die Hilfskräfte – Die wahren Herrn des Dungeons!

Rezension:
enthaltene Geschichten:
Schicht im Schacht – Tom Orgel
Kerkerordnung – Christian von Aster
Die wahren Herren des Dungeons – Judith & Christian Vogt
Exkrementator – Ju Honisch
Verdammte Personalabteilung – Stephan Orgel
Goldene Zeiten – Susanne Pavlovic
Die große Stollen-Verschwörung – Carsten Stenbergen
Zweiter Durchgang – Robin Gates
Die letzte Prüfung – Stephan R. Bellem
Verbotene Pfade – Christian Günther
Ein Heldenproblem – Bernd Perplies
Portaphagus Multipunctatus – Rebekka Pax
Ein dauerhaftes Geschäftsmodell – Stefan Cernohuby
Kopfsache – Melanie Vogltanz
Dungeons – Rollenspielern sind sie wahrscheinlich vertrauter als mir, der ich sie nur aus Büchern und ein paar Filmen kenne. Dass es dabei normalerweise darum geht, dass (meist menschliche) Helden Fallen und Untiere überwinden müssen, um zu einem Schatz irgendeiner Art zu gelangen, weiß aber sogar ich. Bei den Kurzgeschichten dieser Anthologie stehen diese Helden jedoch nicht im Mittelpunkt. Im Fokus stehen hier die Wesen, die in den Dungeons leben und arbeiten, um den Helden echte Herausforderungen zu bieten. Da geht es beispielsweise um einen Exkrementator, dessen Job es ist, die Drachenscheiße zu beseitigen („Exkrementator“). Oder wer zündet rechtzeitig, bevor der Held einen Gang betritt, die Fackeln an? Dafür gibt es natürliche einen Fackelkobold. Und natürlich bekommt auch der seine eigene Story („Verdammte Personalabteilung“) spendiert. Auch Zombies brauchen Pflege, denn irgendwer muss die von den Helden verstümmelten Untoten schließlich wieder reanimieren. Der nächste Held ist schließlich schon im Anmarsch. Dieses Fachgebiet wird gleich in mehreren der enthaltenen Geschichten aufgegriffen. Missgunst und Intrigen gibt es in dieser Branche natürlich auch, was ebenfalls mehrfach thematisiert wird. Selbstverständlich braucht ein gepflegtes Dungeron auch Personal, das die ausgelösten Fallen für den nächsten Besucher wieder scharf macht. Auch diese (meist nicht-menschlichen) Mitarbeiter lernen wir kennen. Falls jetzt jemand denkt, die tödlichen Fallen und Wesen könnten einfach nach Lust und Laune auf die Helden harren, irrt er sich. Da sorgt nämlich die IDO, die Internationale Dungeron-Ordnung für letztere. Damit diese auch durchgesetzt wird, gibt es natürlich einen ganzen Beamtenapparat, dessen Unwesen sich durch beinahe alle Geschichten dieser Anthologie zieht. Und um die Überreste der Helden, die es nicht geschafft haben, muss sich schließlich auch noch jemand kümmern …
Natürlich kommt jetzt die Frage, welche der enthaltenen Kurzgeschichten ich besonders gelungen finde. Auch wenn keine wirklich schlechte dabei ist, muss ich hier speziell Tom Orgels „Schicht im Schacht“ und Robin Gatesʼ „Zweiter Durchgang“ erwähnen. In beiden sind junge Frauen, die von den ‚Helden‘ mehr oder weniger freiwillig als Hilfskräfte angestellt werden, die Protagonistinnen.
Dieser (meist augenzwinkernder) Einblick hinter die Kulissen des erfolgreichen Dungeon-Betriebs muss als absolut gelungen bezeichnet werden.

Fazit:
Allen, die mal ‚die andere Seite‘ eines Dungeons kennenlernen möchten, kann diese Fantasy-Anthologie sehr empfohlen werden.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  11      0        – geschrieben von Frank1
 
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