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Walter muss weg
Verfasser: Thomas Raab (10)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (449)
VÖ: 16. August 2018
Genre: Kriminalroman (5297)
Seiten: 384 (Gebundene Version), 356 (Kindle Edition)
Themen: Beerdigungen (60), Dorf (599), Ermittler (234), Leichen (1376), Provinz (304), Särge (18), Witwen und Witwer (193)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Dank seiner Metzger-Romane benötigt der 1970 in Wien geborene Schriftsteller, Drehbuchautor und Musiker Thomas Raab in der Buchwelt schon lange keiner Vorstellung mehr, und dank der Verfilmungen mit Robert Palfrader dürfte er inzwischen auch schon dem ein oder anderen fernsehaffinen Buchfeind ein Begriff sein. Nun aber hat sich Raab zu neuen Ufern aufgemacht und den Startschuss für eine neue Buchreihe abgefeuert. »Walter muss weg« bildet den Auftakt einer Serie rund um die ermittelnde Witwe Frau Huber. Das von Kiepenheuer & Witsch veröffentlichte Buch ist 384 Seiten stark, erschien am 7. September und ist für zwanzig Euro als gebundene Ausgabe erhältlich. Die E-Book-Variante ist schon seit Mitte August auf dem Markt und kann für 16,99 Euro erworben werden.

Nach einem ganzen Leben im Hafen einer nicht allzu erfreulichen Ehe hat Hannelore Huber in Thomas Raabs Roman endlich die Freiheit gefunden ... hofft sie zumindest, doch die Leiche, die auf der Beerdigung im Sarg ihres Mannes liegt, ist jemand ganz anderes. Und so schwindet mir nichts, dir nichts die vermeintliche Idylle aus dem ebenso vermeintlich beschaulichen Örtchen Glaubenthal, und statt einem harmonischen Witwenleben muss die rüstige Dame Ermittlungsarbeit leisten. Und dabei muss natürlich nicht nur geklärt werden, wer für den falschen Toten verantwortlich ist, sondern auch, wo eigentlich der verstorbene Gatte abgeblieben ist.

Zunächst einmal: Raabs Roman bedarf ein wenig Gewöhnung. Sowohl der eigentliche Schreibstil, mit dem der Autor hier zu Werke gegangen ist, als auch die grummelige Protagonistin benötigen ein wenig Zeit, um mit ihnen warm zu werden. Es lohnt sich jedoch, am Ball zu bleiben, denn nach und nach entwickelt sich hier ein Dorfkrimi, der sich von vielen anderen Vertretern seiner Art erfreulich abhebt. Raabs Humor ist schwärzer und oftmals auch ein ganzes Stück tiefgründiger als der vieler seiner Kolleginnen und Kollegen, und dass nicht alles zünden will und manchmal ein wenig konfus daherkommt, ist gar nicht weiter schlimm. Letztlich liegt es in der Natur der Sache, dass bei einem Buch wie diesem nicht jede originelle Szene auf die gleiche Weise durchschlagend ist wie die davor. Auch abseits der humorigen Komponente hat Raab hier vieles richtig gemacht - das dörfliche Personengefüge überzeugt, an vielen Stellen ist das Ganze erfreulich boshaft, und auch die eigentliche Storyline erscheint durchdachter als in vielen bayrischen und österreichischen Regionalkrimis. So ergibt sich hier ein Buch, das sich zu lesen lohnt ... wenn man sich auf Raabs Art zu schreiben einlassen kann. Alles in allem ist »Walter muss weg« ein Roman, der vielleicht nicht für jedermann geeignet ist, aber ich bin überzeugt, dass Frau Huber bei vielen Lesern auch ein zweites Mal vorbeischauen darf.
– geschrieben am 11. September 2018 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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